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Willkommen

Hallo und willkommen auf der neuen Homepage von Radio UNiCC.


Am 31. Mai 2018 ist es wieder soweit: Auf Einladung des Fachschaftsrates Maschinenbau tourt das Projektorchester Würzburg nach Chemnitz!

Das Wichtigste zuerst: Wann und Wo?

Am Donnerstag, 31. Mai 2018
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 19:30 Uhr
Reichenhainer Str. 90, Raum 2/N115

Zum mittlerweile achten Mal werden die jungen Musiker um Dirigent Florian Unkauf Stücke aus Film und Musical präsentieren.

Zur Einstimmung auf das Konzert hört ihr bei uns an den beiden Montagen vor dem Konzert die Gesamtaufnahme des letzten Jahres - inklusive aller Interviews und Besuchermeinungen.

Unsere Sendetermine:
Montag, 21.05.18 ab 21 Uhr
Montag, 28.05.18 ab 21 Uhr

Fewjar sind da! Wirklich fort waren sie dann doch nie, denn für Fans war klar: Musik machen können und wollen sie. Dies zeigten sie auch gelegentlich auf ihrem YouTube-Kanal. Die beiden Gründungsmitglieder erdachten sich für ihre Musik den Namen Polygenre. Des hieß bei den Jungs schon immer: Viel Raum sich auszuprobieren. Jede Single, jedes Album hat seinen eigenen Stil, verschiedene Einflüsse verschiedenster Genres. Und man merkt schnell, dass sich auch bei Gamma, dem vierten Album der Jungs der Stil gewandelt hat. Vielleicht ein wenig poppiger, definitiv mehr 80s und alles ein bisschen passender zum sommerlichen Release-Datum.

Ob sich dieser Trend auf dem Album fortsetzt, wird sich am 25.5. zeigen. Gleichzeitig zum Release ihres Albums Gamma startet ihre Deutschland Tour, in der sie auch dem Felsenkeller in Leipzig am 1. Juni einen Besuch abstatten. Bühnenerfahrung haben die Jungs jedenfalls. Sei es durch die diverse Festival Auftritte, eigenen Releasepartys oder der großen Until-Tour im Herbst und Winter 2016, sowie im Frühling 2017.

Neben Leipzig besuchen Fewjar auch die folgenden Städte:

25.05. Stuttgart - Club Cann
26.05. Köln - Jungle
27.05. Frankfurt a.M. - Das Bett
29.05. München - Backstage
30.05. Oberhausen - Kulttempel
01.06. Leipzig - Naumanns (Felsenkeller)
02.06. Rostock - M.A.U. Club
03.06. Hamburg - LOGO
07.06. Bremen - Tower Musikclub
08.06. Berlin - Privatclub
09.06. Berlin - Privatclub (AUSVERKAUFT)

Video

Wenn die Kosmonauten nach Chemnitz fliegen, dann ist wieder Festivalzeit...

Am Wochenende vom 29./30. Juni verwandelt sich das Gelände des Stausees Rabenstein in Chemnitz zum wiederholten Male wieder in eine Festivalhochburg. Auch in diesem Jahr verspricht das Line-Up eine gigantische Party. Neben dem geheimen Headliner spielen am Freitag folgende Bands für euch: Feine Sahne Fischfilet, Ufo361, Faber, Meute, Käptn Peng & die Tentakel von Delphi, Idles, Drangsal, Noga Erez, Decibelles, Rikas, Yukno und der geheime Headliner. 

Am Samstag dürft ihr euch auf Kraftklub selbst als Headliner freuen, außerdem auf Milky Chance, RAF Camora, Olli Schulz, Yung Hurn, Trettmann, Milliarden, Goldroger, Mavi Phoenix, Juse Ju, Sind und Jace

Tickets gibt es unter: krasserstoff.com, die Wohnmobiltickets sind jedoch schon ausverkauft. Also haltet euch beim Rest ran. ;) 

Fotos: Claudia Helmert Photography vom Kosmonaut 2016

Der 1. Mai, auch als Tag der Arbeit bekannt, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Demonstrationen. Schon am Morgen kamen 2.000 Polizeibeamte aus Sachsen, Bayern, Thüringen und Nordrhein-Westfalen nach Chemnitz und sperrten die Innenstadt ab. Der öffentliche Personennahverkehr im Zentrum wurde ebenfalls ab 9 Uhr lahmgelegt. Die vom Verfassungsschutz als rechts deklarierte Partei „Der III. Weg“ hatte sich für diesen Tag in Chemnitz angekündigt und es wurden nach Schätzungen 2.500 Neo-Nazis erwartet, von denen etwa 650 tatsächlich in die Stadt kamen.

Um dem Treiben dieser Partei entgegenzuwirken meldeten verschiedene linke Gruppierungen Gegendemonstrationen an, um zu zeigen, wie bunt Chemnitz ihrer Meinung nach ist. Dazu gehörten das Bündnis Chemnitz-Nazifrei, der DGB, das Bündnis Chemnitz-Nazifrei, die Student_innenratdemo „Bildung ist kein Ausverkauf“ und das Kulturbündnis "Hand in Hand" (zu dem eine Reihe von Chemnitzer Vereinen und Initiativen, wie das Aaltra, das Weltecho, das Lokomov, Radio T, das Atomino oder die Spinnerei gehören).

Letzteres hatte eine Bühne auf einem Event-LKW auf der Kreuzung Zschopauer Straße/ Bahnhofstraße aufgebaut, auf der diverse DJ’s und Musikacts auftraten. Am Tag zuvor kündigte auch die Chemnitzer Band Kraftklub ihren Auftritt für 11.30 Uhr an. Hunderte Menschen strömten deshalb, sogar aus anderen Bundesländern, zum kostenlosen Konzert, um die Jungs zu bejubeln und zu unterstützen.

Ein Kunstfestival vor dem Smac zeigte auf malerische Art, auf welcher Seite sich die Künstler stellten. Ebenfalls performten ausländische Musiker auf einer kleinen Bühne neben dem Museum und zeigten die kulturelle Vielfalt.

Der 1. Mai verlief insgesamt sehr friedlich, was die Polizei im Nachhinein sehr lobte. 650 Rechte und 4.000 Linke standen sich ruhig gegenüber. Friedlich und ohne Gewalt demonstrieren, Meinungsfreiheit genießen, so wünscht man sich das in Deutschland.

Text und Fotos: Anika Weber

„Bildung ist kein Ausverkauf“ - so lautete der Leitspruch der Bildungsdemonstration, die am 1. Mai vom Student_Innenrat (Stura) der Technischen Universität Chemnitz ins Leben gerufen wurde. Anlässlich zum Tag der Arbeit demonstrierten Studenten, Schüler und viele mehr für eine bessere Bildungspolitik.

 

Audio

Um 9.30 Uhr versammelten sich die Demonstranten am Dienstag auf dem Mensa-Vorplatz. Ein Event-LKW mit lauter Musik, roter Ballons und Demo-Fähnchen ließ erahnen, was hier vor sich ging. Die lang angekündigte und viel beworbene Bildungsdemo stand vor der Tür. Die Mitglieder des Sturas verteilten fleißig kostenlose Zuckerwatte, Brötchen und Getränke. Jedoch waren etwa 200 Demonstranten und somit weniger als erhofft erschienen, was den Demo-Zug nicht daran hinderte, ab 10.30 Uhr seinen geplanten Weg über die Reichenhainerstraße zum Sonnenberg zu beginnen.

Diese Experten waren zu Gast

Tobias (Vorstand des Stadtschülerschaftsrates Chemnitz), Stadtelternrätin Silke Brewig-Lange, René Jalaß (Mitglied des sächsichen Landtages für Hochschul- und Wissenschaftspolitik der Partei „Die Linke“), Hanka Kliese (stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD im sächsischen Landtag), Nicole Züchner und Cindy Stenzel (Mitglieder der neugegründeten Lehramtskommission der TU), Tina Bauer (Sprecherin Landesausschuss der Studentinnen und Studenten der GEW), David Jugel (stellv. Landesvorsitzender Hochschule und Forschung der GEW), und die Sprecher der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften Marius Hirschfeld (TU Chemnitz) und Paul Hößler (TU Dresden) waren als Gäste eingeladen und hielten Kundgebungen während der Demonstration an verschiedenen Haltepunkten ab, die stark umjubelt wurden. Vor allem die Rede des 16-jährigen Tobias' sorgte für Jubel.

Die Demo positionierte sich zusätzlich mit einem Ausländeranteil von 26% an der TU ebenfalls gegen die rechte Partei „III. Weg“, die an diesem Tag ebenfalls in Chemnitz demonstrierte, mit dem Mottozusatz: „Mit Bildung wär‘ das nicht passiert“. Mehr Infos zur Demo erfahrt ihr in unserem Audiobeitrag oben. Wir haben eine Gespräch mit Greti, einer der Organisatorinnen aus dem Stura und einigen Demonstranten vor Ort geführt. 

Audio, Text und Fotos: Anika Weber

Die Chemnitzer Geschichte ist ein herausragendes Beispiel reptiloider Langzeitplanung und Anpassung. Nach 875 Jahren Schattenregierung über die indigene Bevölkerung ist es Radio UNiCC, eurem investigativen Studentenradio, gelungen, mit einem der Herrscher zu sprechen.

In unserer 8,75-teiligen Sendereihe erfahrt ihr alles über die Geschichte der Stadt Chemnitz aus Sicht ihrer wahren Regierung.

 

Kapitel 2: Gute Zeiten - Reptiloide Zeiten

Die Redaktion hat Dr. Carisa Jäger für ein Interview gewinnen können. Die Wissenschaftlerin publiziert seit mehreren Jahren zu reptiloider Geschichte und Lebensweise. Ihr letztes Buch, "Reptiloide Traditionen zur Hochzeit der Inka", sorgte weltweit für Aufsehen. Jetzt hat sie ein neues Werk veröffentlicht und mit Anja unter anderem darüber gesprochen.

Im Folgenden findet ihr das komplette Interview (einen Auszug hört ihr bei "UNiCC OnAir") und eine Leseprobe aus Kapitel 14 von Carisa Jägers Buch "Die geniale Orthogenese reptiloiden Lebens in Verbindung mit der menschlichen Existenz. Studien zu Hierarchie und Herrschaft im sächsisch-tschechischen Grenzraum".

[ Leseprobe Dr. Carisa Jäger 2018 ]

[Interview Dr Carisa Jäger]

 

 

Im kommenden Schuljahr startet an insgesamt 60 Schulen im Raum Chemnitz und Dresden das Projekt "Teach First Deutschland". Dabei unterstützen junge Menschen, Jugendliche aus einem sozial schwierigen Umfeld im Schulalltag. Wie das Projekt in Deutschland entstanden ist, was ein "Fellow" ist und wie man einer werden kann, wie das Projekt bereits in anderen Schulen ankommt und welche Aufgaben ein "Campus Captain" hat, erfahrt ihr im Interview mit Torsten Menzel und Theresa Gerlach.  

Audio-Beitrag

 

 

Der Student_innenrat ist die gewählte Studierendenvertretung an der TU Chemnitz. Seine Aufgaben sind im Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz geregelt – aber wie funktioniert das Ganze? Wie wird der StuRa gewählt, was unterscheidet ihn von den Fachschaftsräten, welche Arbeitsbereiche (Referate) gibt es und was muss ich eigentlich machen, um eine vom StuRa anerkannte Initiative zu sein?

Radio UNiCC hat mit Vertretern des StuRa gesprochen, um diese Fragen zu klären und euch Einblicke in die Arbeit der Chemnitzer Studierendenvertretung zu geben.

Allgemeines

Was ist der StuRa, wie wird er gewählt, wie setzt er sich zusammen? Welche Aufgaben nimmt er wahr? Muss man gewählt sein, um mitarbeiten zu können? Diese und weitere Fragen beantwortete uns Verena.

[Beitrag 00a]

Was unterscheidet den StuRa von den Fachschaftsräten?

[Beitrag 00b]

Die Referate des StuRa in Kürze vorgestellt

Administration (Admin) - Max

[Beitrag 01]

Mitarbeit, Fragen, Kritik: admin(at)stura.tu-chemnitz(dot)de

Akademischer Sanitätsdienst (ASD) - Elias

[Beitrag 02]

Mitarbeit, Fragen, Kritik: asd(at)stura.tu-chemnitz(dot)de 

Antidiskriminierung (Antidis) - Ines

[Beitrag 03]

Mitarbeit, Fragen, Kritik: antidis(at)tu-chemnitz(dot)de

Hochschulpolitik (HoPo) - Marius

[Beitrag 07]

Marius beendet seine Tätigkeit als Referent für Hochschulpolitik zum Ende des Wintersemesters. Die Ausschreibung für den Posten findet ihr auf der StuRa-Seite.

Mitarbeit, Fragen, Kritik: hopo(at)stura.tu-chemnitz(dot)de

Lehre & Studium (LuSt) - Stanley

[Beitrag 10]

Mitarbeit, Fragen, Kritik: lust(at)stura.tu-chemnitz(dot)de

Öffentlichkeitsarbeit (ÖA) - Sebastian

[Beitrag 12]

Mitarbeit, Fragen, Kritik: pr(at)stura.tu-chemnitz(dot)de

Verkehr - Marius

[Beitrag 14]

Das Interview wurde im Januar aufgezeichnet. Inzwischen hat sich in Bezug auf die Anbindung Erfenschlager Straße und Ringlinie einiges getan: 15 min-Takt zur Uni und ein echter Ring statt einer Pendellinie im Falle der 82.

Mitarbeit, Fragen, Kritik: verkehr(at)stura.tu-chemnitz(dot)de

 

Weitere Referate & Kontakt - Verena

[Beitrag 00c]

Wie werde ich eine von StuRa anerkannte Initiative und was bringt mir die Anerkennung? - Verena

[Beitrag 00d]

 

Alle Informationen zum StuRa findet ihr natürlich auf dessen Seite: www.tu-chemnitz.de/stura

 

 

 

Interview Elif, Dresden, 22. März 2018

Unsere Redakteurin Anika hat Elif im Rahmen ihrer Doppelleben-Tour im Beatpol in Dresden besucht und sie ausgequetscht, was ihre aktuellen Pläne sind, ob sie Erdmännchen oder Pinguine lieber hat und welches Land sie gern bereisen möchte.

Bereits vor 1,5 Jahren hat Elif mit Radio UNiCC gesprochen. Das Interview von 2016 findet ihr hier. 

Audioplayer

Veranstaltungsbericht Leipziger Buchmesse 2018

Auch in diesem Jahr fand die Buchmesse vom 15. bis 18. März wieder in der Leipziger Messe statt. Neun aufregende Themenwelten präsentierten sich in fünf Hallen: Bildung & Wissen, Buchkunst & Grafik, Blogger, Europa 21, Hörbuch und Film, Kinder & Jugend, Literatur, Musik und Neuland 2.0. Das zentrale Landthema war diesmal Rumänien und es gab viele Veranstaltung darüber. Radio UNiCC war am Freitag, dem 16. März, zu Gast, um die Messe zu besuchen.

Audiobeitrag

Den unübersehbar großen Teil der Messe nahm, wie jedes Jahr, die Manga Comic Con in Halle 1 ein. Tausende Fans der Comic-Kultur und asiatischen Film- und Serienwelt fanden hier mit vielen Ständen ihre Lieblingsprodukte. Die Palette reichte von Kuscheltieren, die es in rauen Mengen und Größen gab, über Geschirr, Comics, Outfits, Schmuck, verrückte Speisen bis hin zu jeglichen unvorstellbaren Sammlerleidenschaften. 

Viele junge Cosplayfans (Cosplay=Hobby, bei dem eine Person einen fiktiven Charakter, oft aus der Mangaszene in Aussehen und Verhalten imitiert) waren auch in diesem Jahr vertreten. Die meisten sammelten sich in der großen Glashalle, die wie immer Haupttreffpunkt der Cosplayszene war und als zentraler Ort, der alle Messehallen verbindet, die Besucher vereinte. Radio UNiCC hat mit den Besuchern der Leipziger Buchmesse über die Besonderheiten, Highlights und Gedanken zur Messe gesprochen. (siehe  Audiobeitrag)
Die Kostüme der Cosplayer waren sehr vielfältig, z.B. sah man sehr häufig Disneyprinzessinnen, wie Aurora, Arielle, Elsa und Anna und Belle. Aber auch Daenerys aus Game of Thrones oder Deadpool, Spiderman und Batman waren zu sehen. Die Fotografen und Besucher scharrten sich um die junge Kostümgeneration. Die Leute erzählten, wie schön es denn sei, dass man hier neue und alte Kontakte knüpfen und aufrecht erhalten kann.

In den weiteren Hallen gab es in diesem Jahr als zusätzliche Aktion, die Veranstaltungsreihe "Leipzig liest", die in den jeweiligen Themenwelten passende Lesungen und Diskussionen mit den Besuchern ermöglichte. Auch an verschiedenen Verlagsständen, wie dem Droemer Knaur-Verlag gab es Lesungen und Interviews mit einigen Autoren, wie z.B. dem Autorenpaar Iny Lorenz, Sabine Ebert, Markus Heitz uvm. Auch Sebastian Fitzek kam zur Buchsignierstunde vorbei. 

In der Kinder- und Jugendbuchwelt gab es für Familien viele Mitmach-Angebote zu entdecken, z.B. einen Bastelstand, eine Kindervorleserunde und ein Spieleland. 

Neben großen Verlagen, wie dem Cornelsen, Springer oder Klett Verlag, konnten auch viele kleine Verlage die Besucheraufmerksamkeit auf sich ziehen. Vor allem im Fantasybereich überraschten viele Stände mit ihrem visuellen Auftreten positiv. 

Viele Menschen wurden außerdem von der Antiquariatsmesse angelockt, denn tausende Bücher wurden zum Verkauf angeboten und die meisten Interessierten fanden beim Stöbern seltene Exemplare. Ebenfalls gab es eine große Anzahl von Hörbüchern auf der Messe, die von den Besuchern vorgehört werden konnten. Stände von verschiedenen Universitäten präsentierten sich ebenfalls in der Bildungswelt und machten junge Leute auf sich aufmerksam. 

Auf die Frage, was die Leipziger Buchmesse besonders macht, antworteten die meisten Gäste, dass der Austausch zwischen Jung und Alt, sowie die bunte Vielfalt an Gästen und Ausstellern einzigartig wäre. Mehr dazu im folgenden Audiobeitrag.

...

Eine neue Ära für die TU hat begonnen: überfüllte Busse sollen ein für alle Mal ein Ende haben, denn jetzt ist sie da – die neue Straßenbahnlinie 3. Am Freitag, dem 8. Dezember, um elf Uhr begann die feierliche Eröffnungszeremonie, zu der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt, TU-Kanzler Eberhard Alles und etwa 4.000 Besucher gekommen waren. Mit einem Budget von 31,5 Millionen Euro und einer 18-monatigen Bauzeit ist der neue Campus samt neuer öffentlicher Verkehrslinie nun benutzbar.

Die Oberbürgermeisterin betonte, dass die neue Bahnlinie eine Bereicherung für alle Pendler sei und hoffentlich in Zukunft mehr Menschen mit der Bahn anstatt dem Auto zur Universität kämen. Auch TU-Kanzler Eberhard Alles ist überzeugt: „Chemnitz kommt voran.“ Die Universität und die Stadt Chemnitz würden näher zusammenrücken und das nächste große Ziel, wäre die Einbindung des Campusteil Erfenschlager Straße an den Hauptcampus. Während die neue Straßenbahnlinie von den Gästen positiv wahrgenommen wurde, traf die Gestaltung des neuen Campusplatzes jedoch nicht uneingeschränkt auf Zustimmung.

Der gleichzeitig stattfindende TU Weihnachtsmarkt sorgte hingegen für sehr viel Zuspruch. Es gab ein breites Angebot an Ständen, von Glühwein über Bratwurst bis zur unieigenen Mode war alles dabei.  

 

 

Gestern Abend, am 5. Dezember, fand in Kooperation mit der Philosophischen Fakultät, der Buchhandlung Universitas und Radio UNiCC eine Lesung von Alexander Stapper und Hörbuchsprecherin Yasmina Ramdani im Buchladen am Campus statt. Autor Alexander hat seinen Debutroman „Zwei Seiten einer Mauer“ vorgestellt und Fragen der Zuhörer beantwortet. Die Idee zur Veranstaltung entstand, als Yasmina vor einigen Monaten zur „Siesta-Lesung“ in der Buchhandlung Universitas einen Auszug aus dem Roman vortrug. Da dies beim Hörerpublikum so gut ankam, war der erste Gedanke für eine größere Lesung festgehalten und wurde gestern gegen 19 Uhr umgesetzt.

Zweieinhalb Jahre hat Autor Alexander, der Ingenieurwesen für Medientechnik in Köln studierte, an der Geschichte gearbeitet. Die Idee dazu kam ihm eines Morgens im Traum. Fünf Uhr erwachte er und brachte seine Gedanken zu Papier, bevor er sich wieder ins Bett fallen ließ. In dem Traum ging es um eine Stadt, die von einer Mauer umgeben war, niemand durfte rein oder raus. Alex beobachtete, wie Transporter heimlich die Stadt verließen. So entstand das Gerüst für einen atmosphärischen Dystopieroman.

In dem Buch geht es um genau diese "Traum"-Stadt. Natürlich hat der Autor eine Geschichte um diesen Traum herumgestrickt. Protagonist ist der junge Theo, der mit seinen Eltern in dieser düsteren Umgebung lebt. Vor vielen Jahren gab es eine furchtbare Epidemie, nach der sich alles verändert hatte. Als Schutz vor dem Virus und den Menschen, die damit befallen waren, hatte man eine Mauer um die Stadt gebaut. Niemand durfte sie passieren. Doch eines Nachts macht Theo eine Beobachtung, die seine ganze Welt ins Wanken bringt.  

Selbst verlegen– geht das?

Alexander Stapper hatte ursprünglich nie die Idee, seine Geschichte zu veröffentlichen. Aber als sie im Freundes- und Familienkreis so gut ankam, entschied er sich doch dafür. Zunächst stand die Frage im Raum: Verlag oder Self-Publishing?

Verlage können natürlich ein Sprungbrett für junge Talente sein, jedoch war ihm das Risiko zu groß, alle Rechte vielleicht abgeben zu müssen.  „Vielleicht wird dann noch das Ende umgeschrieben. Das wollte ich nicht und habe mich deshalb für das Self-Publishing entschieden“, erzählt er im Gespräch.

Beim Self-Publishing macht der Autor alles allein, er verlegt seine Geschichte somit selbst. Es gibt keine professionellen Lektoren, keinen Buchladen, der mit dem Verlag Werbung macht und wo man das Buch dann im Regal stehen sieht. Dafür kann man jedoch...