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Summary

Willkommen

Hallo und willkommen auf der neuen Homepage von Radio UNiCC.


Innovativ, fremdartig, temporeich, anders! Nach sensationellen Erfolgen in allen deutschen Großstädten ist der Zirkus des Horrors 2018 mit seiner neuen Show „ASYLUM – Das Irrenhaus“ auf großer Deutschland-Tour und gastiert zwischen dem 25. August und dem 9. September in Leipzig und zwischen dem 14. und 23. September in Dresden.

Der gesamte, gigantische Zeltkomplex vom Zirkus des Horrors verwandelt sich in ein Irrenhaus voller außergewöhnlicher Künstler. ASYLUM vereint artistische Spitzenleistungen, körperliche Einmaligkeiten und irrwitzige Comedy zu einer einzigartigen, spektakulären Show. Staunt über Artisten, die das Unglaubliche zelebrieren, lacht über schräge Comedy und erlebt die Unterhaltungsform Zirkus neu inszeniert.

ASYLUM ist innovativ, fremdartig, temporeich, anders. Alles dreht sich um den renommierten italienischen Psycho-Forscher Professore Salvatore dei Morti, der mit seinen haarsträubenden Behandlungsmethoden bisher fast ausschließlich auf Unverständnis und Missachtung stieß. Dei Morti erhofft sich, seine Methoden mit dem Zirkus des Horrors in allen Städten propagieren zu können und dadurch seinen Durchbruch zu erringen… Er will beweisen, dass der Fortschritt in der modernen Medizin ungeahnte Möglichkeiten bietet. Er lässt Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen und Todgeglaubte wieder tanzen!
In Professore dei Mortis ASYLUM werden Wunder wahr! Drum tretet ein, und werdet Teil dieser wunderbaren Anstalt, die sich jetzt im Zirkus des Horrors präsentiert!

Freut euch auf eine völlig neue, komplett durchgestylte Show und erlebt Nervenkitzel und Gänsehaut pur. Doch Vorsicht: Der Besuch ist nichts für schwache Nerven und niemand wird ihn je vergessen…

Radio UNiCC verlost 5x2 Freikarten

Da sich Radio UNiCC überlegt hat, mal etwas anderes zu machen, leierte man eine schöne Kooperation an, die zur Folge hatte, dass ihr 5x2 Freikarten für die Show am 27.8. in Leipzig um 19.30 Uhr gewinnen könnt. Was ihr dafür tun müsst: Schreibt uns eine E-Mail an gewinn(at)radio-unicc(dot)de mit Betreff „Horror“, schreibt euren vollständigen Namen in die Mail und welcher Gruselcharakter aus Film, Fernsehen, Comic, etc. euch am meisten Angst macht und warum. Einsendeschluss ist der 21. August um 15 Uhr. (Die Daten werden nicht gespeichert, sondern lediglich die Gewinnernamen an den Zirkus weitergegeben.) Wir drücken euch die Daumen! 

Wer es nicht erwarten kann

Tickets gibt‘s sofort im Online-Ticketshop, an allen RESERVIX-Vorverkaufsstellen, über deren Ticketportal ...

Die Chemnitzer Geschichte ist ein herausragendes Beispiel reptiloider Langzeitplanung und Anpassung. Nach 875 Jahren Schattenregierung über die indigene Bevölkerung ist es Radio UNiCC, eurem investigativen Studentenradio, gelungen, mit einem der Herrscher zu sprechen.

In unserer 8,75-teiligen Sendereihe erfahrt ihr alles über die Geschichte der Stadt Chemnitz aus Sicht ihrer wahren Regierung.

 

Kapitel 5: Reptiloide hatten die Absicht, eine Mauer zu errichten

Wie sah eigentlich die Nachkriegsgeschichte aus Sicht der Reptiloiden aus? Haben sie etwas mit dem Mauerbau zu tun? Und der Wismut? Fragen über Fragen, denen Tariga Burnev auf einer Zeitreise mit ihrem reptiloiden Reiseleiter nachgehen konnte. 

[Zeitreisebericht Tariga Burnev]

 

 

Die Neue-Deutsche-Härte-Kapelle Erdling brachten am 27. Juli ihr neues Album Dämon in die Läden und wir nutzen die Möglichkeit Bandchef Neill Freiwald bei uns im Studio begrüßen zu dürfen.

Ein eigenes Festival, welcher Konzert- und Sommerliebhaber träumt nicht davon? Einfach eine Bühne, zwei, drei coole Bands, kaltes Bier, und ein fantastischer Abend unter freiem Himmel kann beginnen. Doch zwischen Traum und Realität liegt ein langer, völlig unbekannter Weg, der nicht nur viel Kreativität und helfende Hände, sondern vor allem viel Durchhaltevermögen benötigt.

Doch erstmal auf Anfang. Im Sommer 2016 saßen mein damaliger Mitbewohner Julian und ich in meiner damaligen Studentenbude in Ilmenau zusammen und wir sprachen über Musik, den Sommer und natürlich Festivals. Da es bereits vor einigen Jahren in der Goethe-Stadt am Fuß des Thüringer Waldes ein kleines Festival gab, kamen wir auf die Schnapsidee, so etwas wieder umsetzen zu wollen. Eine klassische WG-Abend-Träumerei, bis aus diesem Traum dann mehr wurde. Wir hörten uns in unserem Freundeskreis und Umfeld um und fanden mit Johanna, Melanie und Arvid drei weitere begeisterte Mitstreiter für das Projekt „erstes eigenes Festival“. Das Ziel war uns von Anfang an klar: ein kleines, schmuckes Festival mit bestenfalls zwei Bühnen, regional und national bekannten Bands und vielen kleinen Abwechslungsmöglichkeiten auf dem gesamten Gelände. Wie wir das erreichen konnten, tat sich uns erst Stück für Stück auf. Was sich in den Monaten zwischen April 2017 und Juli 2018 alles ereignete, wird einem erst mit ein paar Wochen Abstand klar. Neben der Gründung eines gemeinnützigen Vereins, Treffen mit diversen Politikern u.a. im Thüringer Landtag, Zusammenarbeit mit verschiedensten Institutionen für Umwelt- und Klimaschutz sowie regionalen Interessenverbünden, waren es vor allem die vielen neuen Menschen, die uns weitergeholfen und die Zeit unvergesslich gemacht haben.

Die Organisation für das Unterfangen Festival, so spannend das Thema auch sein mag, war vor allem mit viel, viel typischer Büroarbeit verbunden – mailen, telefonieren, Updates besprechen und auswerten, mailen, Zahlen vergleichen, Kompromisse bilden und wieder mailen. Viele Hochs und Tiefs begleiteten uns in der ganzen Zeit. Doch jede Absage und Enttäuschung brachte eine neue Idee und einen neuen Weg. So ergab sich auch der Festivalname, welcher erst an das Vorgänger-Open Air angelehnt werden sollte, was dann jedoch nicht möglich war und somit zu einer Anlehnung an die Stadt wurde. Das Ilmpuls Festival war geboren und mit ihm das Bestreben, die Veranstaltung so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich umzusetzen. Ich persönlich hatte das Glück,...

Konzertbericht zu Johannes Oerding - Heilbad Warmbad, 04.08.2018

Es schien als würde einer der zur Zeit so seltenen Regenschauer das Konzert von Johannes Oerding in Warmbad zu einer feucht fröhlichen Angelegenheit machen, doch pünktlich zu Einlassbeginn riss die Wolkendecke auf und die Sonne schien die Sonne auf die Konzertwiese vor dem Santé Royale Hotel. Schon der als Preact angekündigte englische Singer/Songwriter Tom Gregory begeistere das Publikum mit seinen Songs. Der in Blackpool geborene Sänger performte unter anderem seine Debutsingle Run to You. Umso lauter wurde das Publikum als endlich Johannes Oerding mit seiner Band die Bühne betrat und das Konzert mit Leuchtschrift eröffnete. Auch wenn das Konzert zweifelsohne zu den kleineren Locations zählte, war das Publikum laut und textsicher. Auf der Setlist standen nicht nur die bekannten Songs der letzten kommerziell erfolgreichen Platten wie Kreise oder Alles brennt, sondern auch unbekanntere Lieder. So zum Beispiel der laut Oerding zu erst entstandene Titel seines Debutalbums Erste Wahl, Die Tage werden anders sein. Zwischen seinen bekannten rockigen Melodien schlug Johannes Oerding auch ruhige Töne an: Die Ballade Heimat performte er als besondere Hommage an einen besonderen Menschen. Mit der Zugabe Wenn du Lebst brachte Oerding das Publikum ein letztes Mal so richtig zum explodieren, bevor er sich mit Nach Hause auf eher sanfte Weise von der Bühne verabschiedete.

Text und Fotos: Bernd Hahn

Bei Max Prosa ist der Name Programm in seinen Liedern und Gedichten erzählt er Geschichten und beschreibt Gefühle so, dass man als Zuhörer mittendrin steckt und mitfühlen kann. Das große Glück, die Sehnsucht, aber auch den Schmerz.

Max Prosa macht nicht nur wunderbare Musik, sondern hat auch ein Buch geschrieben. Mit diesem Buch und seinem neuen Album Heimkehr geht er auf Tour und kommt am 31. August ins Wasserschloss Klaffenbach. Euch erwartet ein Abend zwischen Lyrik, Liedern und Erzählungen.

„Mir geht es nicht unbedingt darum, etwas zu sagen, was noch nie gesagt wurde“, sagt Prosa. „Sondern ich will das, was bereits gesagt wurde, so formulieren, dass es gefühlt wird.”

Gewinnspiel

Radio UNiCC verlost 1x2 Freikarten für diesen Abend im Wasserschloss Klaffenbach. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns eine E-Mail an gewinn(at)radio-unicc(dot)de mit dem Betreff "Max Prosa". In die Mail solltet ihr euren Namen schreiben und uns sagen, auf welche Weise euch die Musik von Max Prosa berührt hat und mit etwas Glück seid ihr am 31. August im Wasserschloss Klaffenbach dabei. Wir drücken euch die Daumen. (Daten werden nicht gespeichert und nur der Name wird an den Konzertveranstalter weitergegeben)

Einsendeschluss: 11. August 2018 um 15 Uhr
Alle, die keine Lust haben auf ihr Glück zu vertrauen, können Bei der C3 und an allen bekanten VVK-Stellen Karten erwerben.

PS: Da Max Prosa "nur" das Vorprogramm für SILLY ist müsst ihr entsprechend nach Karten für SILLY fragen

Konzertbericht Gregor Meyle - Wasserschloss Klaffenbach, 27.07.2018

Gregor Meyle ist wohl einer der populärsten Geheimtipps unter den deutschen Singer/Songwritern. Gerade sein Name und sein TV-Format sind wohl der breiten Masse bekannter als seine gefühlvollen B-Seiten. Am 27. August spielte Gregor Meyle vor einem ausverkaufen Schlosshof im Wasserschloss Klaffenbach. Schon zum Einlass, eineinhalb Stunden vor dem Beginn des Konzerts, reichte die Schlange vor dem Schlosstor schon weit die Allee entlang. Ein Preact war im vorhinein nicht angekündigt. Kurz vor 20 Uhr jedoch betrat Laura Bellon die Bühne. Sie ist als Violinistin und Backgroundsängerin mit der Band um Gragor Meyle unterwegs und schreibt selbst Songs. Sie sang unter anderem ihre neue Single Nie aufgehört zu warten.

Nachdem das Publikum schon gut in Stimmung gebracht war, ging es pünktlich um 20.30 Uhr mit Gregor Meyle los. Er eröffnete das Konzert mit Dann bin ich zuhaus. Während des Konzertes gab es Lieder aus dem aktuellen Album, wie zum Beispiel die Leichtigkeit des Seins oder Der Mann im Mond, aber auch ältere Songs, wie Du bist das Licht. Als Überraschung für das Publikum gab es auch bisher noch unbekannte Lieder. Mit dem Titel Sag mir, dass das nicht stimmt kündigte Gregor Meyle für Oktober ein neues Album an. Als Zugaben spielte Gregor Meyle Keine ist wie du und Hätt nix dagegen, bevor sich er sich mit seiner Band auf ganz besondere Weise von seinem Publikum verabschiedete: Die Band versammelte sich in mitten der Zuschauermenge und spielte völlig unplugged als letztes Lied Heute Nacht.

Text und Fotos: Bernd Hahn

… liegt auf dem Rücken der Pferde. Das findet auch der Reit- und Fahrverein "Einetal" Westdorf-Aschersleben und lädt bereits zum achten Mal vom 23.-26. August zum ASCANIA-Pferdefestival in Aschersleben ein.

Aschersleben ist übrigens die älteste Stadt Sachsen-Anhalts, um mal etwas über die Landesgrenzen von Sachsen hinauszublicken. Das Besondere daran: Die Reiter messen sich vier Tage lang in Wettbewerben in einem Park mitten in der Innenstadt, unweit der historischen Altstadt. Neben Pferdesport soll es außerdem ein abwechslungsreiches Showprogramm und Livemusik geben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist. Highlight für alle Pferdefreunde ist dann wohl aber vor allem das, was mit den Vierbeinern zu tun hat, und da gibt es in Aschersleben Einiges zu sehen: ein Barrierespringen unter Flutlicht, eine Dressurkür und Springen der schweren Klasse, Kutschenprüfungen und einen Kutschenkorso, bestehend aus gut 30 Gespannen – angeführt vom Spielmannszug der Stadt – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

In einem der Springwettbewerbe haben die Teilnehmer außerdem die Chance, sich für den Partner-Pferd-Cup in Leipzig zu qualifizieren. Die Messe „Partner Pferd“ findet wieder vom 17. bis 20. Januar 2019 in der Messehalle Leipzig statt.

Aber zurück nach Aschersleben. Falls es jetzt den einen oder anderen gibt, der sich für Pferdesport interessiert und sich auch nicht scheut, die sächsischen Landesgrenzen zu überschreiten, gibt es hier noch einmal alle Informationen über das genaue Programm und wie ihr an Karten kommen könnt.

Audiobeitrag

Konzertbericht Subway to Sally und Coppelius - Festung Königstein, 20.7.2018

Mittelalterrock trifft auf Mittelalterburg. Ein passenderes Konzert hätten die Veranstalter am 20. Juli nicht auf der Festung Königstein ankündigen können. Subway To Sally waren gemeinsam mit Coppelius zu Gast und haben dem Publikum einen unglaublichen Abend beschert. So viel darf schon mal verraten werden.

Als sich die schwarze Masse dann endlich vor der Bühne versammelt hatte, konnte die Show auch schon mit Coppelius beginnen. Das Sextett aus Berlin ist für seinen besonderen Stil bekannt und es sollte eine Show für die Sinne werden. Coppelius gehören zur Nische des Steampunk-Rocks. Klarinette, Cello und Kontrabass gehören bei ihnen so zum Inventar, wie bei anderen Bands die E-Gitarre und der Bass. Die Musiker verkörpern in der Öffentlichkeit künstlerisch Herrschaften aus dem 19. Jahrhundert. Sie verwenden beispielsweise immer eine sehr gehobene Sprache ohne Anglizismen, siezten auch das Königsteiner Publikum und präsentierten sich in stilechter Kleidung mit Gehrock, Frack und Zylinder. Auch der Bandname stammt aus dem 19. Jahrhundert aus den Erzählungen E.T.A. Hoffmanns. Schauspielerisch und musikalisch lieferten die edlen Herren eine spannende Show ab. Auch wenn die Musik nicht den Mainstream-Mittelalterfan trifft, so wecken die Berliner selbst den letzten Besucher zum Tanz. Besonders in der Interaktion mit dem Publikum blüht die Kapelle auf, so werden einige Fans mit rotem Sombreros auf die Bühne gebeten, um gemeinsam zur Musik ihr Haupthaar zu schütteln. Ebenfalls ging Sänger und Butler Bastille in die Zuschauer und stimmte zum freudigen, langsamen Tanz im Kreis an. Die Ballade Sternenstaub galt als ein Highlight der Show mit Max Coppella am Klavier und Butler Bastille im Gesang.
Der geübte Coppeliusfan weiß, man schreit am Ende nicht Zugabe. Das wäre ja langweilig. Nein, stilecht wird „Da Capo!“ gerufen, was dasselbe (nur 200 Jahre in der Vergangenheit) bedeutet.

Aber lange waren die Fans nicht traurig, da die Bühne schon bald von Subway to Sally erklommen wurde. Mit Grausame Schwester und Henkersbraut leiteten die Potsdamer das Konzert ein. „Willkommen auf der schwarzen Festung“, begrüßet Sänger Eric Fish das schwarze Meer an Fans und läutete danach eine unaufhaltsame Kette der größten Subway to Sally Songs überhaupt ein. Anderes als bei der Neon-Ekustik Tour konnte man die Band wieder viel dynamischer erleben. Besonders bei Liedern wie Tanz auf dem Vulkan und Sieben...

Nach 11-monatiger Bauzeit eröffnet das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau feierlich die neue Kita Campulino direkt am Campus hinter den Wohnheimen Reichenhainer Straße 35/37.

Konzertbericht vom 21. Splash! Festival 

Dreimal im Jahr öffnet Ferropolis seine Festivalpforten und empfängt zig tausende frenetische Fans der verschiedensten Musikrichtungen. Nachdem bereits vor drei Wochen das With Full Force den Festivalsommer unter den alten Tagebaubaggern eröffnete, gab sich am vergangenen Wochenende das größte Hiphop Festival Europas wieder die Ehre. Der krönende Abschluss gehört ab Freitag dem Indie-Electronic Festival Melt, welches zuerst die Location Nähe Dessau für sich entdeckte.

Eine Erfolgsgeschichte die aufgrund ihrer Historie eigentlich kaum denkwürdiger sein könnte. Die Industrieruinen eines Landes, in dem die Vielfalt von Ansichten und Denkweisen wie beim Splash!, Melt! und dem With Full Force kaum möglich gewesen wären, bieten genau diesen einen Platz.

Vor allem das Splash! hat seinen festen Platz im Festivalsommer gefunden. Der Hype um die drei Tage voller Musik, StreetArt und Camping der besten Sorte könnte innerhalb der Szene kaum größer sein. Nicht grundlos sind die etwas mehr als 20.000 Tickets bereits vier Monate vor dem ersten Beat ausverkauft. Was macht das Splash! also aus, das es Leute aus ganz Mitteleuropa nach Sachsen-Anhalt zieht?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen kann man sich online schlau machen, mit Verantwortlichen sprechen, die  Fans befragen oder die prall gefüllte Running Order studieren. Jedoch wird einem dann schnell klar, dass auch diese Recherche nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führen wird. Außer zu einem vielleicht - das Splash! Festival ist alles und noch viel mehr. Vor allem mehr als nur eine Open Air Veranstaltung für verschieden sprachige Rapmusik. Gefeiert werden neben den vier Elementen des Hiphops, Rap, Djing, Grafitti und Breakdance, auch nerdige Talkrunden zu den aktuellen Geschehnissen in der Hiphopwelt. Und wer sich dann noch immer noch nicht unterhalten fühlt, der darf gern selbst anpacken. Vom Grafitti Workshop über eine Bühne für jedermann bis hin zu einem mobilen Studio, bei diesem Festival wird auch dem letzten Hiphopmuffel die Liebe zu dieser Kultur eingeimpft. Das besondere an all diesen Aktionen - die Chance seine Lieblingsrapper zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen ist extrem hoch, denn auch diese lieben das Splash! Festival. So verwundert es nicht, dass man viele Musiker trifft, die überhaupt nicht selbst auftreten und maximal für einen kurzen Feature Part gekommen sind.

Will man dann mal Abstand von all dem Trubel auf dem Konzertgelände haben, findet man auf dem Campingplatz schnell noch eine ganz andere Welt vor. Auch hier wird sich kaum Langeweile ergeben, denn auch auf einem Hiphop Festival dürfen Flunkyball und Co nicht fehlen. Sollte einem die Lust an den verschiedensten Trinkspielen vergehen oder die stets treue Sonne das eigene Camp in eine Sauna verwandeln, eignet sich der anliegende Gremminer See bestens zum Abkühlen und Runterkommen. Das Beste am Sprung ins Wasser - von weitem lassen sich schon die ersten Soundchecks erahnen und machen gleich nochmal mehr Lust auf die bevorstehenden Konzerte.

Hat man sich einmal aufgerafft und den gefühlt 10 km langen Weg absolviert, kann, besser gesagt muss man sich entscheiden zu welcher der ...

Konzertbericht Mono Inc & Lord of the Lost - Festung Königstein, 7.7.2018

Mono Inc. sind eine Band aus dem Gothic und Dark Rock Bereich, die schon seit 18 Jahren die Herzen ihrer Fans im Sturm erobern. Nach zehn Alben und etlichen ausverkauften Konzerten in Dresden, haben sie sich gedacht, warum nicht mal was Anderes ausprobieren? Sie haben einen neuen Schritt gewagt und gemeinsam mit ihren Freunden von Lord of the Lost und Major Voice zum einzigartigen Open Air auf die Festung Königstein am 7. Juli in die Sächsischen Schweiz geladen. Die Freude dürfte groß gewesen sein, als die Nachricht kam, dass auch dieses Konzert wieder ausverkauft sein würde.

Als es dann endlich soweit war und sich hunderte Fans vor den Toren der Festung sammelten, stieg die Aufregung. Der Einlass begann 18.30 Uhr und damit viel zu spät, denn es mussten immerhin alle Besucher gruppenweise per Fahrstuhl auf die Festung gebracht werden. Die erste Hälfte der Schlange, die sich fast um die ganze Burg zog, hatte das Glück und konnte noch ein paar Lieder des Newcomers Major Voice genießen. Viele Gesichter schienen überrascht, als der große Sänger in Piratenoutfit plötzlich seine Opernstimme zum Besten gab. Die Überraschung war gelungen. Er überzeugte mit Talent und einer interessanten Mischung aus romantischem Dark Rock gepaart mit Operngesang.

Als dann gegen 19.40 Uhr die Rocker von Lord of the Lost die Bühne im Innenhof betraten, jubelte das Publikum. Konnte man schließlich an vielen T-Shirts erkennen, dass viele eingefleischte LOTL-Fans den Weg auf sich genommen hatten. Neben ihren Klassikern präsentierten die Hamburger die neue Single Morgana, die zum neuen Album Thornstar (VÖ.: 3.8.2018) gehört. Außerdem gab es einiges für die Band zu feiern. „Mono Inc. sind die Band, die uns 2011 das erste Mal die Chance gaben, als Support mit auf Tour zu gehen", erklärt Sänger Chris Harms. Es sei eine Freundschaft gewachsen und sie wären froh, heute hier spielen zu dürfen. Außerdem feierte Drummer Niklas sein einjähriges Bandjubiläum. Aber wo hatten die Jungs die Torte versteckt? Als dann groß die ebenfalls neue Single On This Rock I Will Build My Church anmoderiert wurde, war die Stimmung am brodeln. "Ich musste ein wenig lachen, als mir gerade ins Ohr gesagt wurde, welcher Song der nächste sein. [...] Nie hat es besser gepasst, diesen Song jetzt vor euch zu performen. Hier auf diesem Felsen, on this rock I will build my church!", so Chris Harms. Nach dem Versprechen ganz am Ende der...