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Verlosung: Gewinne Konzerttickets für As I Lay Dying in Leipzig!

Wir präsentieren euch: As I Lay Dying in Leipzig und verlosen dazu 3x2 Konzerttickets. Ihr habt Lust die Kalifornier live zu sehen, dann macht mit beim Gewinnspiel!

As I Lay Dying

Am 20. September kommt endlich das neue Album Shaped By Fire in den Handel und deshalb lassen es sich die Kalifornier nicht nehmen, auf Tour zu gehen und am 27. September einen Besuch in Leipzig im Haus Auensee abzustatten.

Einlass: 17.00 Uhr
Beginn: 18.40 Uhr

Mitmachen und Tickets gewinnen:

Ihr wollt bei dem Konzert mit dabei sein? Dann schreibt uns eine E-Mail an gewinn(at)radio-unicc(dot)de mit Betreff "As I Lay Dying". In die Mail schreibst ihr uns euren Namen und was ihr mit der Musik der Band verbindet. Einsendeschluss ist der 15. September um 15 Uhr.

(DSGVO-Hinweis: Deine Daten werden nur dem Veranstalter weitergegeben, dass er dich auf die Gästeliste schreiben kann.)

Equilibrium haben am Freitag, dem 17. Januar, ihren Tourauftakt zum neuen Album "Renegades" gebührend mit Lord Of The Lost, Oceans und Nailed To Obscurity gefeiert. Wir waren dabei und haben für euch Eindrücke in Bild und Schrift gesammelt.

Die Dreamhack, das größte Gamingevent Deutschlands, kommt zurück nach Leipzig.

Vom 24. bis 26.1. kommen Gamingbegeisterte in der Leipziger Messe voll auf ihre Kosten. Seht euch die neueste Hardware auf der DreamExpo an, rüstet eure PCs im DreamStore auf und seht euch die professionellen eSport-Turniere an oder nehmt an einer riesigen LAN-Party mit eintausend Teilnehmern teil. Außerdem gibt es eine Cosplay-Messe und es werden viele bekannte Persönlichkeiten aus der Gaming-Szene anzutreffen sein.

Radio UNiCC verlost 2x2 Karten für die Dreamhack, sodass ihr umsonst dabei sein könnt.

Schickt uns eine Mail an gewinn(at)radio-unicc(dot)de mit dem Betreff "Dreamhack". Schreibt uns euren Namen und beantwortet uns unsere Gewinnfrage: "Welcher ist euer bevorzugter Grafikkartenhersteller?"

Der Einsendeschluss ist der 21.01.

Viel Glück!

 

Das neue Jahr startet kräftig durch in Chemnitz, denn am 22. Januar treten gleich drei der größten Rocklegenden der Welt auf der Bühne der Chemnitzer Stadthalle auf. Die Rede ist dabei von Uriah Heep, Nazareth und Wishbone Ash!

"Unser Gehirn - durchschnittlich 1,4 Kilogramm schwer, etwa drei Fäuste groß, runzlig wie eine Walnuss, rosa und von der Konsistenz eines Wackelpuddings - ist das komplexeste Organ im ganzen bekannten Universum." [S.11] 

Und wir alle wissen: Je komplexer ein System ist, umso störanfälliger ist es, und umso vielfältiger sind die Ergebnisse, wenn etwas im Detail abweicht oder schlicht anders läuft als normal.

In “Der Nobelpreisträger, der im Wald einen höflichen Waschbär traf” versammelt Monika Niehaus, wie schon in seinem Vorgänger, "Die Frau, die ihren Mann für einen Doppelgänger hielt", verschiedene neuropsychiatrische Erkrankungen, die alle eines gemeinsam haben: nämlich, dass eben etwas anders läuft in der komplexen Maschinerie des Gehirns, als beim Durchschnittsmenschen. 

Dreißig ausgewählte Syndrome fügen sich in alphabetischer Reihenfolge zu einem spannenden Konglomerat zusammen und geben Einblicke in Irritierendes, Verstörendes, Sonderbares. Hinzu kommt eine wichtige Erkenntnis: 

"[...] das, was wir als "gesund" oder "krank" bezeichnen, [ist] eher eine gesellschaftliche Übereinkunft [...] als eine wissenschaftliche Erkenntnis: Sieht eine Gesellschaft Sklaverei als normal und gottgegeben an, dann ist jemand, der diesen Konsens nicht akzeptiert, eben "verrückt".
Der Übergang zwischen gesundem und krankhaftem Verhalten ist stets fließend und eine Grenzziehung ist immer schwierig, wenn nicht gar unmöglich."
[S.12]
So wird die Frage, wie zwischen geistig gesund und psychologisch auffällig unterschieden wird, immer wieder aufgegriffen. Ein erfundenes Syndrom aus der Zeit der US-amerikanischen Sklaverei hat so Eingang ins Buch gefunden: Die so genannte Drapetomanie - der Drang davonzulaufen - wird durch die Autorin als das entlarvt, das sie war: Eine Erfindung einer pervertierten Psychiatrie, die unmenschliche Umstände und deren Aufrechterhaltung scheinbar medizinisch begründete.

Niehaus bietet auch einen Exkurs zu kulturgebundenen Syndromen, also solchen, die nur innerhalb bestimmter kultureller Umgebungen beobachtet werden. Neben der Beschreibung der Syndrome und Fallbeispielen bietet die Autorin immer auch einen Blick auf die kulturelle Verarbeitung des Syndroms, denn viele der im Buch vorgestellten Syndrome fanden Eingang in Literatur, Film und Bühne, in die Malerei und die Musik.

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Lektüre ist außerdem diese: Nicht alle psychischen Syndrome sind psychische Störungen und müssen behandelt werden. Manche sind harmlos, aber beunruhigend für die Patienten, wie das Exploding-Head-Syndrom. Andere sind schlicht ungewöhnlich, wie das Hyperthymestische Syndrom, das eine außergewöhnliche biografische Gedächtnisleistung mit sich bringt. 

Die Kapitel von “Der Nobelpreisträger, der im Wald einen höflichen Waschbär traf” können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Am Ende findet sich, neben der erwähnten kulturellen Verarbeitung des besprochenen Syndroms, immer auch der eine oder andere Querverweis auf andere, ähnliche Syndrome im Buch oder seinem Vorgänger. ...