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Summary

Staubkind rocken das Werk 2

Konzertbericht, 31.03.2017, Leipzig

Mit mildem Sonnenschein kamen Staubkind am vergangenen Samstag nach Leipzig und spielten das erste sächsische Konzert von der Tour zu der brandneuen Platte "An jedem einzelnen Tag". Herzenswarm trafen die Leipziger die Band von Louis Manke: die ausverkauften Tickets sprechen für sich selbst.
Bevor die Show losging, trat Louis Manke auf die Bühne. Der Frontmann von Staubkind wollte nicht nur die Support-Band Batomae vorstellen, sondern das Publikum selbst begrüßen: es ist ihm persönlich sehr wichtig, die Gäste seiner Show willkommen zu heißen.

Batomae, die Band bestehend aus den drei Brüdern “...und dem Drumer, den die aber auch gern haben”, erwuchs aus der kreativen Kooperation mit Jana Crämer, die Autorin des Buches “Das Mädchen aus der 1.Reihe”. Da Jana, die auch an dem Abend dabei war, eine besondere Rolle für die Band spielt, wurde ihr ein Lied mit so einigen Komplimenten gewidmet, die wie der Frontmann von Batomae sagte nur in "ihrer Sprache" richtig wirkten. Lyrische Melodien kombiniert mit romantischen Texten von Batomae besorgten spürbar gute Stimmung vor der Erscheinung des Headliners.

Nach der kurzen Bühnenaufräumung kamen Staubkind mit lautem Applaus heraus. Obwohl das Album erst vor ein paar Wochen erschien, kannten die Staubkinder schon alle Songs auswendig und sangen gerne mit. Außer neuen Stücken spielte die Band auch die älteren Lieder wie “Angekommen”, welches große Begeisterung beim Publikum auslösten. Das neue Album kann man schon erfolgreich nennen, denn es ist in vielen Charts als gut bewertet worden. Wie es Louis erwähnte, verweigerten weder einige Metal noch Schlager bis Pop-Charts das Release zum großen Wunder nicht. Aber “von Metallica bis Helene Fischer, ihr seid alle [von Staubkind] willkommen”.

Zum Ende des Konzerts sicherte die Band noch ein paar Überraschungen. Zwischen "Für Immer" und "Irgendwann" sang Louis mit der Menge "Happy Birthday" an den heutigen Geburtstagskindern, die danach beim nächsten Lied von der Bühne aus filmen durften.
Für "So nah bei dir" wurde das Licht ausgeschaltet, so dass die Band nur im Handylicht spielte. Zum Schluss des Hauptprogramms rief Louis Manke den Stargast Patrick Reining von “Voice of Germany” vor der Kulisse, und unter dem bunten Regen von Luftballons sang er "Wunder" im Duett mit Louis.

Als Nachspeise waren "Feuer ohne Asche", "Scherben" und "Fliegen lernen" zu spielen, nach denen sich die Band von den gesangfreudigen Leipziger Staubkindern verabschiedete.

Setlist Batomae:

  1. Kein Wort
  2.  Adrenalin
  3. 1. Reihe
  4. In Gedanken
  5. Unvergleichlich
  6. Endlich ich
  7. Träume 2.1

Setlist Staubkind:

  1. Intro 2017
  2. Immer wenn es anfängt
  3. Lauter leben
  4. Angekommen
  5. Das Beste kommt noch
  6. An jedem einzelnen Tag
  7. Alles was ich bin
  8. Platz zum Träumen
  9. Wunschfrei
  10. Durch den Regen
  11. Den Träumen so nah
  12. Kleiner Engel
  13. Mit Kinderaugen
  14. Für immer
  15. Irgendwann
  16. So nah bei mir
  17. Wunder (mit Patrick Reining)

Zugabe:

  1. Feuer ohne Asche
  2. Scherben
  3. Fliegen lernen

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.