Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Blutengel: Vampire in Dresden

Konzertbericht, 8.04.2017, Dresden

Im Rahmen der "Leitbild"-Tour spielten Blutengel, eine der bekanntesten deutschen Gothic-Bands, am zweiten Tourtag im Alten Schlachthof in Dresden. Die große Menge, die sich an diesem Tag in der Halle sammelte, war mit dem erneuten theatralischen Programm der Band sehr zufrieden.

Für die Erwärmung des Publikums waren Massive Ego verantwortlich: das Dark Wave Trio  aus Großbritannien, die mit der Mickey-Mouse-artigen Frisur des Frontmanns auffallen. Nach elf Liedern Tanzen mit den Briten, begann die Show des Headliners. Diesmal bereiteten Blutengel ein langes und traditionell sehenswertes Programm mit Feuer, Engeln und gesündigten Nonnen vor. Die Songs der neuen Platte wurden genauso enthusiastisch getroffen wie die älteren Hits wie Bloody Pleasures, Lucifer und Engelsblut. Das Gothic-Duett übergab mehrmals einander die Bühne, und zwischen den Tandem-Liedern konnten die Fans pure Sachen nur von Ulrike (Immortal, Weg zu mir) oder von Chris (Dein Gott, Scars) genießen.

Das Ende der Show bestand aus der doppelten Zugabe von klassischen Stücken Blutengels: erst kam Ulrike mit Seelenschmerz zurück, das danach in You walk away mit Chris überging, und der zweite Teil enthielt Monument und der Top-Hit der Band Reich mir die Hand.

Das vergangene Konzert in Dresden war mehr als einfach erfolgreich. Wie Chris vor dem Abschied sagte, das Dresdener Publikum schenkte der Band so eine große Portion von Liebe und Energie, dass die weitere Tour-Reise nicht mehr nötig wäre.

Setlist Massive Ego
1.    Ghost in my dream - Prologue
2.   
Drag me in, Drag me under
3.    She uses sex
4.    Low life
5.    Dead Silence Rising
6.    For the blood in your eyes
7.    Kate´s in a state
8.    Let go
9.    Coldest Light of Day
10.  I idolize you
11.  Haters gonna hate

Setlist Blutengel
1.    (Intro) - Welcome to your new life
2.    Black
3.    The war between us
4.    Dein Gott
5.    Complete
6.    Unser Weg
7.    Gott:Glaube
8.    Lucifer
9.    Engelsblut
10.  Immortal
11.  Weg zu mir
12.  Say Something
13.  Scars
14.  Asche zu Asche
15.  Bloody Pleasures
16.  Lebe deinen Traum
17.  Waste my time
18.  Save us
19.  Der Himmel brennt
20.  Anders sein
21.  Leitbild

Zugabe 1:
22. Seelenschmerz
23. You walk away

Zugabe 2:
24. Monument
25. Reich mir die Hand

In Zeiten des Krieges, sehnt man sich nach Frieden …“

Naja, ganz so schlimm war es am vergangenen Freitag, trotz ekelhaftem Aprilwetter dann doch nicht. Dennoch war ich sehr froh, als gegen 20:30 Uhr endlich frische Hip-Hop Musik aus den Boxen des Atominos dröhnten und den wieder zurückgekehrten Winter für ein paar Stunden aus der Stadt vertrieben. Der Auslöser war der anfangs zitierte Rapper Yassin, der aktuell auf Tour zu seinem Debütalbum „Ypsilon“ ist und auch Chemnitz einen Besuch abstattete. Im Gegensatz zu vielen anderen Stopps auf der Tour gestaltete sich der Ticketvorverkauf etwas verhalten, was für eine etwas geringere Erwartungshaltung bei Yassins Crew sorgte, jedoch überzeugte das Publikum in den kommenden zwei Stunden alle vom Gegenteil.

Doch zurück zum Anfang. Bevor das Konzert startete, konnte ich Yassin noch auf ein kurzes Interview treffen und mit ihm über sein neues Album und seine erste Solotour, von der dieser nur Gutes zu berichten hatte, sprechen. Entsprechend positiv gestimmt bewegte ich mich so Richtung Tanzfläche, dass ich die Bühne fest im Blick hatte. Den Support spielten die beiden DJs V.Raeter und DJ Breaque, welche als Ecke Prenz ihr neues Album „Nachts im Thälmann Park“ vorstellten. Mit Einsetzen des ersten Tons präsentierte sich dem Duo ein euphorisches und tanzhungriges Publikum. Ein Szenario was die beiden Berliner sichtlich genossen. Nach einer guten halben Stunde Opening, beendeten Ecke Prenz ihr Set und überließen Yassin die Bühne. Dieser zog das Publikum, sowohl mit seiner Live Erfahrung aber auch mit seinen neuen Songs an sich. Die Menge hing von Beginn an seinen Lippen und rappte, wann immer es ihnen möglich war, mit. Dabei überzeugte Yassin als Live MC sowohl raptechnisch, als auch zwischen den Songs mit kleinen Anekdoten und Überleitungen. Unterstützt wurde er dabei von DJ Breaque, wodurch dieser nur eine kurze Verschnaufpause bekam. Auch in der Vielfalt der Publikumseinbindung konnte der Rapper überzeugen: Wechselgesänge, Winkekatzenarme, ein Tanz in der Menge und der mittlerweile längst im Rap etablierte Pogo durften nicht fehlen. Dieses fassettenreiche Konzert wurde von Audio88‘ Gastauftritt noch getoppt. Zusammen performten die beiden gemeinsame Tracks der erfolgreichen Alben „Halleluja“ und „Normaler Samt“. Das alles gepaart mit einem Publikum, welches mittlerweile mehr als nur die Hälfte des Atominos füllte, sorgten für ein außergewöhnlich gutes Konzert. Kein Wunder, dass das Publikum kein Ende wahrhaben wollte und Yassin zu einer dreimaligen Zugabe auf die Bühne riefen.

Ein Besuch des Atominos an diesem Abend war wohl die beste Entscheidung, die man treffen konnte. Yassin präsentierte sein Album „Ypsilon“ in einer überaus gelungenen Live Show und steckte Maßstäbe für Clubkonzerte. ...

Am vergangenen Donnerstag, den 11.4. hat die österreichische Band BILDERBUCH im Haus Auensee in Leipzig jegliche demografischen- und Genregrenzen gesprengt. Wie sie das angestellt haben, erfahrt Ihr im folgenden Artikel!

Vorfreudig blickte ich seit langer Zeit auf den 13. April. Subway to Sally hatten am 8. März ihre neue Scheibe „Hey!“ in die Läden gebracht und endlich würden sie wieder auf Tour gehen. Das Beste daran: der Tourabschluss würde in Sachsen, genauer gesagt in Leipzig, stattfinden.

Die Frankfurter Novel-Rock-Band ASP geht anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums auf Pentagrammophon Tour, um euch noch einmal im Rahmen von fünf Konzerten durch ihr Schaffenswerk zu führen. Halt macht man dabei auch am 04. Mai in Leipzig im Haus Auensee.

Es war ruhig geworden in der letzten Zeit um Silbermond. Das letzte Album der aus dem ostsächsischen Bautzen stammende Pop-Rockband wurde vor fast 3 Jahren veröffentlicht und die letzten Konzerte liegen nun auch schon einige Zeit zurück.

Doch das hat einen Grund: Frontfrau Stefanie Kloß und Gitarrist Thomas Stolle haben für Zuwachs in der Band gesorgt: Im April diesen Jahres kam ihr gemeinsamer Sohn zu Welt.

Zuletzt war die Leadsängerin von Silbermond im TV-Format Sing meinen Song – Das Tauschkonzert zu sehen bevor sie sich eine Pause gönnte. 2019 wollen die vier sympathischen Sachsen wieder durchstarten und sich ihren Fans in zwei exklusiven Open-Air-Konzerten stellen. Nur eines der Konzerte findet in Sachsen statt und zwar hier in Chemnitz.

Am 26. Juli Spielen Silbermond auf dem Hartmannplatz. Tickets für das Konzert könnt ihr schon jetzt im exklusiven Presale unter undercover.de und eventim.de ergattern. Ab Samstag dem 20. Oktober um 09:00 Uhr gibt es die Tickets dann auch an allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen, zum Beispiel bei City Tickets in der Schmidtbank-Passage.