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Ein Chemnitzer Nachwuchssportler bei den Lahti Ski Games

Wintersport genießt in Finnland absoluten Kultstatus und wer es als Leistungssportler auf Skiern in Finnland zu was bringt, hat gute Chancen darauf, wie ein Held verehrt zu werden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es in Finnland traditionsreiche Wintersportorte gibt. Lahti in Südfinnland ist einer von ihnen. Schon zum 94. Mal fanden dort vom 8. bis 10. Februar die traditionellen Lahti Ski Games statt. Parallel fanden an diesem Wochenende die Weltcupwettbewerbe im Skispringen, Skilanglauf und der Nordischen Kombination statt.

Im deutschen Aufgebot waren nicht nur die Spitzensportler aus den A-Nationalmannschaften, sondern auch junge Nachwuchstalente vertreten. Während das Team der Nordisch Kombinierten um Eric Frenzel noch eine Trainingspause vor der Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld einlegte, durften in Lahti junge Sportler an den Start gehen, die sonst im Continental Cup ihr Können unter Beweis stellen. Unter ihnen war auch ein Chemnitzer: Maximilian Pfordte. Max ist 20 Jahre alt und hat das Skispringen und Langlaufen beim Wintersportverein in Grüna erlernt.

Vor zwei Jahren nahm Max an der Juniorenweltmeisterschaft in den USA teil und stürzte im Mannschaftswettbewerb auf der Schanze und verletzte sich schwer am Knie. Trotz der Verletzung ging er beim Langlauf noch an den Start und ermöglichte seinem Team so den Wettkampf zu beenden. Danach folgten Operation, Reha und viel Arbeit. Und Max hat es geschafft, er hat sich wieder an seine Mannschaftskollegen herangearbeitet und konnte so in Lahti das erste Mal an einem Weltcup, der höchsten Wettkampfklasse, die der Skisport zu bieten hat, teilnehmen.

Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Juniorenweltmeister, Julian Schmid, startete Max am Samstag im Teamwettbewerb als Team Deutschland I. Nach dem Springdurchgang auf der HS130 Schanze lagen Max und Julian auf Platz 9 und starteten mit 2.03 Minuten Rückstand auf die führenden Österreicher in das Skirennen. Während sich das Team Finnland I vor tausenden, begeisterten Zuschauern im Zielsprint einen historischen Sieg sicherte, konnten Max und Julian einen 11 Platz ins Ziel bringen. Im Einzelwettbewerb am Sonntag sicherte sich Max mit einem Sprung über 110 Meter auf Platz 27 für den anschließenden 10 Kilometer Langlauf eine gute Ausgangsposition. Nach dem Lauf ging Max als 38. Über die Ziellinie. Eine Woche nach dem Wettkampf habe ich mit Max über seinen ersten Weltcupeinsatz gesprochen.

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Am 11. Juli wurde der Schauplatz Eisenbahn der 4. Sächsischen Landesausstellung BOOM.Sachsen in Chemnitz Hilbersdorf eröffnet. Mit dem Technikmuseum Seilablaufanlage und dem Sächsischen Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Chemnitz Hilbersdorf vereint der Schauplatz Eisenbahn zwei einzigartige Zeugnisse sächsischer Industriekultur.

Auch wenn der Festival- und Konzertsommer 2020 durch die Corona-Pandemie nahezu komplett ausfällt gibt es für Konzertliebhaber und natürlich auch Künstler und Veranstalter kleine Lichtblicke: Die Chemnitzer Agentur IN MOVE beschert uns gleich zwei Konzerte: Ihr könnt VNV Nation und Blutengel im Wasserschloss Klaffenbach live erleben.

Am 13. Juni 2020 war es endlich wieder soweit und die Theater Chemnitz durften eine Premiere auf die Bühne bringen. Uraufgeführt wurde auf der Küchwaldbühne das Stück „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon.

Vom 11. bis 17. Juni finden die Virtuellen TUCtage an der TU Chemnitz statt, eine Art Ersatz zum Tag der offenen Tür und dem TUCtag. Die Corona-Pandemie hat uns alle zum Umdenken bewegt und so hat die TU Chemnitz ein komplettes Programm für alle Studieninteressierten auf die Beine gestellt.

Am Freitagabend bewies die Chemnitzer Band Blond, dass sie reif sind für die Bühnen des Berlins Sachsens. Auf ihrer „Martini Sprite“-Tour holten sie im ausverkauften Werk 2, zusammen mit ihrer Entourage, jeden, von Kleinkind bis Rentner, ab.