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Eine nordische Symphonie: Tarja und Stratovarius in Dresden

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Tarja - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Stratovarius - A Nordic Symphony Tour 2018

Serpentyne - A Nordic Symphony Tour 2018

Serpentyne - A Nordic Symphony Tour 2018

Serpentyne - A Nordic Symphony Tour 2018

Serpentyne - A Nordic Symphony Tour 2018

Serpentyne - A Nordic Symphony Tour 2018

Konzertbericht Tarja und Stratovarius - Reithalle Straße E, Dresden, 26.10.2018

Zwei Größen des Musikbusiness gaben sich am Freitagabend in Dresden die Ehre. Auf Co-Headliner-Tour spielten Stratovarius und Symphonic-Powerfrau Tarja gemeinsam mit Serpentyne unter dem Motto A Nordic Symphony.

Bereits um 19.30 Uhr heizten die Briten Serpentyne mit instrumentalen, keltischen, Folk-Rock ein. Die Stimmung war super, die Dudelsäcke fanden in der gut gefüllten Reithalle Anklang. Leider war der Act viel zu schnell vorbei.

Als dann 20.30 Uhr der erste Headliner des Abends, Stratovarius, die Bühne betrat, flippten die eingefleischten Fans in den ersten Reihen aus.Die Finnen gaben von Anfang an Vollgas und legten neben neueren Songs auch einen Klassiker nach dem anderen auf die Bretter. Frontman Timo Kotipelto stellte sein Gesangstalent mit Hits wie Eagleheart, Black Diamond und Destiny unter Beweis und brachte das Publikum immer wieder dazu, mitzusingen. Mit dem Klassiker Hunting High and Low des 2000er Albums Infinite ging das etwa 70-minütige Set zu Ende. Die Metalheads schwangen ihre Haare und jubelten.

Obwohl Tarja durch die Band Nightwish Ende der 1990er bekannt geworden ist, ist sie seit nun mehr als 10 Jahren mit ihrer Band solo unterwegs. Die hübsche Finnin schien jedoch keinen Tag gealtert zu sein, als sie voller Power zum Songs Demons in You die Bühne betrat. "Es gibt immer schwierige Zeiten im Leben, aber manchmal kommen auch glückliche Momente", sagte die Sängerin gedankenvoll. Aus dem Publikum ertönten Fanrufe: "In meinem Fall, bist du das Glück." Sie lächelte. Jubel aus der Menge. Insgesamt war Tarjas Performance solide, aber so richtig konnte sie die Fans nicht abholen. Auch Keyboarder und Chellist wirkten gelangweilt, konnten erst beim Solo richtig abgehen. Die Stimmung bei den beiden vorherigen Bands war im Ganzen betrachtet um Welten besser. Obwohl Tarja immer wieder versuchte, die Masse anzuheizen, gelang dies nur mittelmäßig. Mit neuem Outfit zum Song Diva versuchte sie erneut ihr Glück. Akustisch performte sie einen ihrer Hits I Walk Alone, bei dem das Publikum etwas schief mitsang, aber das störte die Sängerin keineswegs. Viel mehr lachten alle. Insgesamt hatte man sich ein epische Finale erhofft, aber dieses blieb mit Until My Last Breath leider aus. Zugabe gab es auch keine, dafür den Dank an die Fans. Anders, als man es von früher gewohnt war, schien dieses Konzert eines der langweiligsten zu sein. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Songs nicht mehr so ins Ohr gingen, wie früher. 

Bildergalerie Tarja
Bildergalerie Stratovarius
Bildergaleria Serpentine

 

 

Don Broco ist eine britische Rockband aus Bedford, England, die im Jahr 2008 gegründet wurde.

Die Band ist dafür bekannt, sich keiner festen Kategorisierung unterzuordnen, sie kombinieren Elemente aus Metal, Post-Hardcore und Electronica zu einem einzigartigen Sound. Ihr Stil lässt sich aber genauso als eine Mischung aus Alternative Rock, und Pop beschreiben, gewürzt mit Groove-Anteilen, mitreißenden Konzert-Hooks und bewussten Stilbrüchen. Was die Band auszeichnet ist auf jeden Fall ihre extreme Experimentierfreude.

Gleich vierfache Inspiration fließt in die Musik, alle vier Mitglieder sind stark in den Schreibprozess der Songs eingebunden, so wird jeder Track als gemeinsame Vision betrachtet.

Klanglich hat sich die Band stetig weiterentwickelt, das dieses Jahr erschienene Album Nightmare Tripping ist ihr bisher härtestes und eine Veröffentlichung die sich auch in Nu-Metal-Einflüsse und aggressivere Vocals lehnt, ohne dabei ihre melodische Basis aufzugeben.

Das musikalische Konzept hinter dem Titel Nightmare Tripping lässt sich als eine bewusste Zuwendung zu einer dunkleren, druckvolleren und härteren Version des Don-Broco-Sounds beschreiben.

Auf dem Album Nightmare Tripping haben sich Don Broco Unterstützung von einigen anderen Künstlern geholt, so zum Beispiel Chad Kroeger von Nickelback für den Titeltrack „Nightmare Tripping“. Gastvocals hört man auch auf dem Song „True Believers“ von Sam Carter von den Architects, dieser Track gilt als einer der aggressivsten des Albums und orientiert sich stark an moderner Metalcore-Energie.

Don Broco werden im Rahmen ihrer „The Nightmare Tripping Europe & UK Tour“ im Jahr 2026 für mehrere Auftritte nach Deutschland kommen.

So auch am 20.06.2026 nach Leipzig (Hellraiser).

Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Am Mittwochabend, dem 22.04.2026, schickten Remote Bondage das Good Girl auf der Bühne des Weltechos in die Hölle.

Die fünfköpfige Band ist aktuell mit ihrem Debutalbum "GOOD GIRL" auf Tour durch Deutschland und Österreich und machte dabei auch in Chemnitz halt. Und wir waren live dabei!

Der ursprünglich geplante Voract Queen Mahoro konnte in Chemnitz leider nicht dabei sein. Stattdessen eröffneten Svenzki und Lokführer Andi den Abend zwischen bunten Lichtern und lauten Beats. Mit einem gelungenen DJ Set brachten die beiden Mitglieder der Chemnitzer Band

Powerplush die Menge schon nach wenigen Minuten zum Tanzen und schufen eine ausgelassene Atmosphäre, die bereits vor Konzertbeginn einen großartigen Abend versprach.

Pünktlich um 20:50 Uhr betrat dann Remote Bondage mit einem epischen Intro die Bühne und startete die Show mit ihrem Song "GOOD GIRL".

Die Bühnenpräsenz der Band war vom ersten Augenblick an fesselnd. Mit Songs vom Neuen Album und altbekannten Klassikern heizten sie das Publikum weiter ein bis die Stimmung bei einem FLINTA Moshpit zum Song "Katze" ihren absoluten Höhepunkt erreichte und auch die letzte Person sich mitreißen ließ.

Dabei überzeugte die Band im laufe des Abends nicht nur mit musikalischem Können sondern, auch mit einer starken Live Show. Extravagante Bühnenoutfits und choreografische Elemente zu den einzelnen Songs ergänzten den individuellen Sound der Band und gestalteten das Konzert noch einzigartiger.

Insgesamt bleibt das Konzert als ein sehr lebendiger und ausgelassener Abend in Erinnerung, den das Publikum so schnell nicht vergessen wird. Im Osten macht die Band auf der aktuellen Tour nicht nochmal halt, wer sie aber nicht verpassen möchte kann Remote Bondage im Sommer auf dem "Rocken am Brocken" live erleben.

Audioplayer

Ronny, das sind wir alle

Am 16. März wurde das Dresdner Tante JU wieder in eine große Einhornrockparty verwandelt. Ok.danke.tschüss machten mit dem zweiten Teil ihrer "Knutschen & Boxen"-Tour Halt, und wir waren dabei.

Die Band brachte ihren Mix aus Indie, NDW und Alternative Rock auf die Bühne und sorgte für einen Abend zwischen Party, Liebe, Politik und dem ein oder anderen verdrückten Tränchen.

Alles zu diesem bunten Abend, und inwiefern die Supportband Remote Bondage Punk, Feminismus und Operngesang vereint, hört ihr hier in unserem Konzertbericht:

Konzertbericht-Audio

Ok.danke.tschüss spielt 2026 planmäßig nicht mehr im Osten des Landes, allerdings kommen Remote Bondage am 22.04. in das Chemnitzer Weltecho. Im Sommer könnt ihr sie dann am 01.08. bei Rocken am Brocken gleich noch einmal erleben.

Am 1. März 2026 verwandelte sich die Stadthalle Chemnitz in einen Klangraum voller Emotionen, Spannung und Gänsehaut-Momente. Unter der künstlerischen Leitung von Stephen Ellery und dirigiert von Wojciech Rodek erlebte das gut gefüllte Haus einen eindrucksvollen Abend mit den größten Werken von Hans Zimmer.

Das Konzert war eine audiovisuelle Reise durch die Filmgeschichte. Theatralische Filmszenen auf einer großen Leinwand im Hintergrund verschmolzen mit dem Klang des Live-Orchesters zu einem intensiven Gesamterlebnis.

Mit Top Gun: Maverick eröffnete das Orchester den Abend. Es folgte der Soundtrack von Pirates of the Caribbean, feinfühlige Musik von Rain Man – und natürlich durften Klassiker wie The Lion King und Inception nicht fehlen.

Weitere Werke wurden unter anderem von einem Chor musikalisch unterstützt. Dieser verlieh den einzelnen Stücken eine besondere Dimension.

Als krönenden Abschluss des Abends spielte das Orchester den allbekannten und epischen Soundtrack von Interstellar.

Der Abend wurde mit einem ordentlichen Applaus beendet und hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, warum Hans Zimmers Filmmusik seit Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt bewegt – mich eingeschlossen.