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Summary

Kraftklub rocken gegen Rassismus

Der 1. Mai, auch als Tag der Arbeit bekannt, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Demonstrationen. Schon am Morgen kamen 2.000 Polizeibeamte aus Sachsen, Bayern, Thüringen und Nordrhein-Westfalen nach Chemnitz und sperrten die Innenstadt ab. Der öffentliche Personennahverkehr im Zentrum wurde ebenfalls ab 9 Uhr lahmgelegt. Die vom Verfassungsschutz als rechts deklarierte Partei „Der III. Weg“ hatte sich für diesen Tag in Chemnitz angekündigt und es wurden nach Schätzungen 2.500 Neo-Nazis erwartet, von denen etwa 650 tatsächlich in die Stadt kamen.

Um dem Treiben dieser Partei entgegenzuwirken meldeten verschiedene linke Gruppierungen Gegendemonstrationen an, um zu zeigen, wie bunt Chemnitz ihrer Meinung nach ist. Dazu gehörten das Bündnis Chemnitz-Nazifrei, der DGB, das Bündnis Chemnitz-Nazifrei, die Student_innenratdemo „Bildung ist kein Ausverkauf“ und das Kulturbündnis "Hand in Hand" (zu dem eine Reihe von Chemnitzer Vereinen und Initiativen, wie das Aaltra, das Weltecho, das Lokomov, Radio T, das Atomino oder die Spinnerei gehören).

Letzteres hatte eine Bühne auf einem Event-LKW auf der Kreuzung Zschopauer Straße/ Bahnhofstraße aufgebaut, auf der diverse DJ’s und Musikacts auftraten. Am Tag zuvor kündigte auch die Chemnitzer Band Kraftklub ihren Auftritt für 11.30 Uhr an. Hunderte Menschen strömten deshalb, sogar aus anderen Bundesländern, zum kostenlosen Konzert, um die Jungs zu bejubeln und zu unterstützen.

Ein Kunstfestival vor dem Smac zeigte auf malerische Art, auf welcher Seite sich die Künstler stellten. Ebenfalls performten ausländische Musiker auf einer kleinen Bühne neben dem Museum und zeigten die kulturelle Vielfalt.

Der 1. Mai verlief insgesamt sehr friedlich, was die Polizei im Nachhinein sehr lobte. 650 Rechte und 4.000 Linke standen sich ruhig gegenüber. Friedlich und ohne Gewalt demonstrieren, Meinungsfreiheit genießen, so wünscht man sich das in Deutschland.

Am 19. September fand am Schauplatz Eisenbahn der 4. Sächsischen Landesausstellung eines der wenigen Konzerte Bodo Wartkes im Corona-Jahr 2020 statt. Mit seinem neuen Programm Wandelmut stand der Berliner Klavierkaberettist zwischen knapp 20 historischen Lokomotiven vor ausverkauften Rängen auf der Bühne.

 

Die Streicherband der städtischen Musikschule Chemnitz beging am 18.09.2020 ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem Konzert an einer ganz besonderen Location. Zwischen zahlreichen historischen Lokomotiven wurde für das Konzert auf der Drehscheibe des Rundhauses I des Sächsischen Eisenbahnmuseums Chemnitz Hilbersdorf eine Bühne errichtet. Mit etwa 15 jungen Musikern und etlichen Solisten brachte Rock´n´Strings ein abwechslungsreiches Programm vors Publikum.

Am 18. September spielt die Streicherband der städtischen Musikschule Chemnitz ein Konzert am Schauplatz Eisenbahn der 4. Sächsischen Landesausstellung im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf. Für dieses Konzert verlosen wir 1x2 VIP-Karten.

Am 19. September spielt der Klavierkaberettist und Liedermacher Bodo Wartke mit seinem aktuellen Programm "Wandelmut" am Schauplatz Eisenbahn der 4. Sächsischen Landesausstellung im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf. Für dieses Konzert verlosen wir 1x2 VIP-Karten.

Nach dem wundervollen Konzert der Seilschaft finden auch im September wieder echte Highlights zwischen alten Lokomotiven un Wagen im ehemaligen Bahnbetriebswerk Chemnitz-Hilbersdorf statt. Im Rahmen der achten Ausgabe der Tage der Industriekultur findet das diesjährige RAW-Festival mit gleich zwei Konzerten am Schaupletz Eisenbahn der 4. Sächsischen Landesausstellung statt.