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"Nazis raus! Pfeffi rein!"

Konzertbericht Donots, 6. März, Dresden Alter Schlachthof

Gestern luden die Punkrocker Donots zu ihrer Tour „Lauter als Bomben“ in den Alten Schlachthof Dresden ein. Die fast 25-jährige Band spielte das erste Mal seit vier Jahren wieder in Sachsens Hauptstadt, zuletzt im sehr viel kleineren Puschkin. Seit Bekanntgabe des Tourplakates im letzten Herbst ragten sich die Gerüchte, in welcher Stadt das einzig geschwärzte Konzert am 6. März wohl stattfinden könnte... Und die Freude war groß, als das Tourticket nach Sachsen ging.

Als Tour-Support hatten sich die Musiker aus NRW, die ebenfalls schon seit über 20 Jahren bestehende Band ZSK aus Berlin ins Boot geholt. Gegen 20 Uhr kamen ZSK auf die Bühne und feuerten die bis dato noch nicht sehr gefüllte Halle an. „Wenn wir mittendrin aufhören zu spielen, dann weil wir uns verspielt haben. Wir machen Musik nicht, um perfekt zu sein, wir machen Musik, um Musik zu machen. Weil wir das seit 20 Jahren lieben“, so Frontmann Joshi.

Nachdem die ersten Schweißperlen im Publikum rannen, waren die Fans bereit, um 21 Uhr mit den Donots voll durchzustarten. Mit Geschichten vom Boden und der Singleauskopplung Keiner kommt hier lebend raus, feuerte die Band immer wieder die Menge an durchzudrehen. Schon zu Beginn kamen die Crowdsurfer und die Securities hatten jede Menge zu tun. Die ersten Circle Pits ließen auch nicht lange auf sich warten. Donots-Sänger Ingo sprang von einer Bühnenseite zur nächsten, drehte sich wie wild im Kreis und war nicht zu bändigen. Die Band sorgte mit ihrem Elan für tolle Stimmung und holte das Publikum ab.

In den Songpausen appellierte die Band sich gegen Nazis einzusetzen: „Wenn ihr hier auf Konzerten `Nazis raus!´ brüllt oder ´Antifaschista´, dann ist das ein schönes Zeichen, aber wir sitzen hier alle in einem Boot. Wir wissen das, oder? Es wäre unfassbar wichtig, dass ihr ´Hope – fight racism´ unterstützt. Das, was wir hier und heute auf diesen Shows zelebrieren, dass wir das auch da draußen machen, dort, wo es drauf ankommt.“ Beim Song Stop the Clocks setzte sich die Menge und begann das Rudern. (eine auf Konzerten beliebte Interaktionsbewegung, wo Menschen sich hintereinander setzen und vor und zurück „rudern“)

Highlights der Setlist waren neben vielen neuen Nummern vom Album Lauter als Bomben, die Klassiker Dann ohne mich und So Long. Ein rundum schönes Konzert mit einem super Feeling. Donots, ihr dürft gern öfters nach Sachsen kommen.

SCHLiNGEL bringt auch 2021 wieder eine Menge internationaler Filme, junges Publikum und Fachbesucher in die Kinos von Chemnitz. Das 26. Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL findet vom 09. bis 16. Oktober 2021 statt.

Chemnitz' beliebter Karl Marx Kopf hat Geburtstag. Der mit gut 7 Meter hohe Kopf gilt als die zweitgrößte Portraitbüste der Welt und erhält dadurch nicht nur durch seinen Namen internationale Aufmerksamkeit.

Am 04.07., 17:30 Uhr fand ein von der AG Frauen mit organisierter feministischer Poetry-Slam „Lautstärke ist weiblich“ statt. Bei freiem Eintritt saßen die Leute entspannt im Weltechohof und lauschen den weiblichen Slamerinnen. Denn der Sexismus greift auch im Poetry Slam um sich! Dabei wurde auch mit Sätzen wie „Wenn du auf der Bühne so einen kurzen Rock trägst, brauchst du dich nicht wundern, wenn sich keiner auf deinen Text konzentriert.“, „Für eine Frau bist du ganz schön lustig.“ hantiert. Sechs fantastische Poetinnen machen damit Schluss und treffen sich mit geballter Power auf der Bühne.

Sie werden laut, eindringlich und nah, nutzen ihre Wortgewalt und setzen sie für die Gleichberechtigung ein! Ein Dichterinnenwettstreit zum Thema Feminismus mit weiblichem Line-up! Von Frauen für Frauen!

Mit dabei:
Josephine von Blueten Staub // Leipzig
Marsha Richarz // Leipzig
Stefanie Menschner // Chemnitz
Lina Wedemeyer // Leipzig
Vivien Wenzel // Leipzig
Inke Sommerlang // Leipzig
die Moderation übernimmt Bonny Lycen

Bei uns könnt ihr nachträglich nochmal in ein paar rein hören.

Lina Wedemeyer - Mein Körper gehört mir

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Lina Wedemeyer - Sommer im Freibad

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Vivien Wenzel - Das Leben fliegt vorbei

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Josephine von Blueten Staub - Orange und Blau

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Vergangenen Samstag hat der Verein Walden e.V. zum Urban Arts Festival in sein Basecamp am Stadtrand von Chemnitz eingeladen. Der gemeinnützige und ehrenamtliche Verein fokussiert sich auf die Förderung und Umsetzung von Erlebnispädagogik, auf die Begleitung von Wachstums- und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen und unter anderem auch auf die Erwachsenenbildung.

Mit MASCHINE intim gastierten der ehemalige Puhdys Frontmann Birr und Silly Geiger Hassbecker am Schauplatz Eisenbahn in Chemnitz-Hilbersdorf und bescherten dem Chemnitzer Publikum einen unvergesslichen Abend.