Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Tilo Wolff: "Ein Jahr auf Euch zu warten - das hat sich gelohnt!“

Der 10.07. war ein besonderer Tag für Lacrimosa: das erste und das einzige Live-Konzert in Deutschland seit über einem Jahr und der Geburtstag von Sänger Tilo Wolff. Wir, Radio UNiCC, waren für Euch im Wasserschloss Klaffenbach dabei und feierten mit.

Lacrimosa im Wasserschloss Klaffenbach

Fotogalerie

Das Wetter enttäuschte nicht und legte zu diesem Anlass eine Pause zwischen den langen Schauern ein - genau das Richtige für so einen familiären Abend. Das Geburtstagskind und die ganze Band wurden großzügig mit der Aufmerksamkeit der Community beschenkt, die liebevoll viele Überraschungen über die ganze Show einplante. Schon am Einlass bekam jeder Gast ein Beutelchen mit der Grußkarte, eine schwarze OP-Maske und zwei Leuchtbändchen, später wurden dazu noch schwarze und weiße Luftballons verteilt. Kurz nach dem Beginn des Konzerts stellten die Fans eine Fahne mit Gebrutstagswünschen direkt vor der Bühne auf und zum Abschluss des Programms sangen knapp 1200 Leute für Tilo „Happy Birthday“. Die Reihe von solchen emotionalen Momenten zeigte, wie sehr sich die beiden Seiten vermisst haben: Sowohl die Fangemeinde ihre Lieblingsband als auch die Band ihre Community.

Neues Album angekündigt

Auch die Musiker verließen ihre Fans nicht ohne Geschenk und kündigten die Veröffentlichung eines neuen Albums an. Um die Vorfreude zu versüßen, spielten sie sogar einen Song, der auf dem kommenden Album erscheinen soll: „Die Antwort ist Schweigen“.

Parallel wurde das Konzert weltweit gestreamt, damit auch diejenigen, die nicht nach Chemnitz kommen konnten, sich dem gemütlichen Lacrimosa-Abend anschließen konnten. Wer die Atmosphäre der Show miterleben möchte, findet noch mehr Foto-Impressionen in der Galerie.

Setlist

Intro
Alleine zu zweit
Durch Nacht und Flut
Malina
Apart
Feuer
Schakal
Nach dem Sturm
Revolution
If the World Stood Still a Day
Die unbekannte Farbe
Ich bin der Brennende Komet
Halt Mich
Thunder and Lightning
Rote Sinfonie
Ich verlasse heut' dein Herz
Ohne Dich ist Alles Nichts

Encore:

Die Antwort ist Schweigen
Lichtgestalt
Der Morgen Danach

Encore 2:
Am Ende stehen wir zwei
Stolzes Herz

Mehr Konzertfotos findet ihr auf meiner Fotoseite auf Instagram: eviliam_events

Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.

Die ukrainische Metalband wird im Rahmen ihrer Duél-Tour am 20. Februar den Felsenkeller in Leipzig bespielen. Das gleichnamige Album zur Tour Duél veröffentlichte Jinjer bereits am 7. Februar des vergangenen Jahres und ist bereits das fünfte Studio-Album der Gruppe. Sowohl die Aufmachung der neuen Platte, als auch die Songs sind durchzogen von den Gefühlen die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bei der Band und der aus Donezk stammenden Sängerin Tatiana Shmayluk ausgelöst hat. Insgesamt ist es ein sehr intensives Album mit einer konstant hohen Energie, die wir auch bei den Konzerten erwarten können. Für alle Metal-Fans ist die Tour von Jinjer also ein Must-See!

Unterstützung bekommen die Ukrainer von Unprocessed aus Wiesbaden und TEXTURES aus den Niederlanden.

Wenn Liska am 5. März 2026 mit ihrer "Ich komm schon klar Tour" in Leipzig Halt macht, wird das Naumanns Tanzlokal zur Bühne für einen intensiven, persönlichen Konzertabend, an dem das Gefühl und Emotionen im Mittelpunkt stehen.

Musikalisch bewegt sich die Künstlerin zwischen modernem Pop, Indie und klassischen Songwriter-Elementen. Ihre Songs erzählen von inneren Konflikten, Beziehungen, Aufbruch und dem Mut, sich emotional zu öJnen. Klare Melodien treJen auf atmosphärische Arrangements, getragen von einer Stimme, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.

Auf der Bühne überzeugt Liska vor allem durch Präsenz und Authentizität. Gerade im intimen Setting des Naumanns entfalten ihre Songs die volle Wirkung – mal leise und nachdenklich, mal dynamisch und mit spürbarer Energie. Genau diese Mischung macht ihre Konzerte zu einem intensiven Erlebnis.

Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern und Liska am 5. März 2026 live im Naumanns Tanzlokal Leipzig erleben.

Eine Meerjungfrau ist sie zwar nicht, aber ihr Programm trägt diesen Namen bewusst. Mit ihrer Stand-up-Comedy-Show "Mehrjungfrau" kommt Maria Clara Groppler am 27.02.2026 nach Chemnitz ins Atomino.

Haus Auensee, Leipzig, 31. Januar 2026

Es war einer dieser Abende, an denen sich die Erwartungen im Saal wie ein gespannter Bogen formten und Beyond the Black ihn zielgerichtet abschossen. Das Haus Auensee war gut gefüllt, der Einlass pünktlich, das Programm ambitioniert. Mit Supportacts, Bühnentechnik und dem Headliner summierte sich die Spielzeit an diesem Abend auf rund 3,5 Stunden. Am Ende blieb das Gefühl, einen kompletten, sorgfältig inszenierten Abend erlebt zu haben, der musikalisch wie atmosphärisch wenig Wünsche offenließ, trotz der personellen Erschütterungen, die sich hinter den Kulissen abzeichneten.

Der Vorabend: Energie und Kontraste

Der Abend begann wie angekündigt pünktlich um 19:00 Uhr. Die Vorband Seraina Telli eröffnete mit einem warmen, songorientierten Set, das Nähe zum Publikum suchte, als ein freundlicher, persönlicher Auftakt, der die Zuhörer einstimmte. Anders dann SETYØURSAILS: Metalcore mit voller Wucht, Breakdowns und körperlicher Energie. Der Übergang von Intimität zu ungezügelter Energie gelang abrupt und überzeugend. Moshpits bildeten sich, Crowdsurfing war zu sehen, das Publikum wurde wachgerüttelt, ohne aus der respektvollen Spur zu geraten. Die Fans blieben rücksichtsvoll, selbst in hitzigen Momenten.

Eine Band unter Druck

Kurz vor dem Headliner-Set legte sich eine leichte Spannung über die Halle. Drummer Kai Tschierschky war erkrankt. Was drohte, die Show zu gefährden, wurde vor Ort zu einer Demonstration kollegialer Flexibilität. Henrik Kellersohn (Drummer von SETYØURSAILS) sprang spontan ein, später übernahm Tim Breideband. Dass beide Musiker in kurzer Zeit den Takt des Abends hielten, verdient Respekt, technisch wie auch menschlich. Die Band spielte ihr Set mit der Ruhe und dem Können. Im Nachgang wurde bekannt, dass die kurzfristigen Ausfälle die Band stärker treffen würden. Nur wenige Tage später musste die Tour verschoben werden. Ursache waren die anhaltende Erkrankung von Kai sowie ein medizinischer Notfall bei Gitarrist Chris Hermsdörfer. Vor diesem Hintergrund bekommt die souveräne Leistung an jenem Abend noch mehr Gewicht.

Neues Kapitel trifft Best-of

Beyond the Black spielten rund 90 Minuten eine dichte, fokussierte Setliste, in der etwa die Hälfte der Songs aus dem neuen Album vertreten war, ergänzt durch bewährte Klassiker. Diese Mischung funktionierte. Die neuen Stücke fanden live mühelos Anschluss an die älteren Hits. Man spürte, dass das Material auf Bühnenpräsenz hin geschrieben ist. Jennifer...