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Summary

Wie geht eigentlich Fewjar?

Konzertbericht Fewjar, 1. Juni Leipzig

Wie geht eigentlich Fewjar? Eine Frage die nicht nur die Fans und Youtuber, sondern auch uns herumtreibt. Eben deshalb entschieden wir uns den Jungs am 1. Juni in Leipzig einen Besuch abzustatten. Der beste Tag für ein Konzert? Draußen sind es 27 Grad, der Laden ausverkauft, die Zuhörer tanzwillig, denn schon beim Betreten des Raumes schallen Queen und Genesis aus den Boxen. Zwei Bands, die die Stimmung wohl besser anheizen als es eine andere Vorband je getan hätte. Und man merkt den Leuten an: sie sind schon jetzt in Hochstimmung. Die Kulisse auf der Bühne besteht, neben Mikrofonen und Instrumenten, aus einem Cut Out der Hand, die es genau so auch auf das Albumcover geschafft hat.

Neben Liedern des kürzlich erschienen Albums spielten die Jungs einige Songs aus ihrer Band-Vergangenheit. So zum Beispiel S.P.A.M, Tapirsupper oder In Between Parables mit der Gastsängerin Camilla Fascina, die auch auf dem neuesten Album zu hören ist. Der Applaus ist groß für ihren Auftritt, fast noch größer als derer, den die drei Jungs zugesprochen bekamen. Die Besucher sind mitgerissen, vielleicht weil es auch gar nicht möglich war, von der Atmosphäre im Club unberührt zu bleiben. Auch wirkte es sich auf die drei Jungs auf der Bühne aus, die selbst versunken in der Musik waren und mit ihrer Euphorie auch die technischen Aussetzer nutzen und überspielen konnten. Ganz im Sinne des (eigens von Fewjar erfundenen) Polygenres flossen in die Show die verschiedensten Musikstile ein, die Show reichte von Rap-Einflüssen bis hin zum Funk. Alles aber auch ein wenig tourgetrimmt und immer zum mitsingen und mittanzen gedacht.

Nun, wie geht denn eigentlich Fewjar? Man müsste diese Frage wohl für jeden Song alleine beantworten, denn durch die selber auferlegte Diversität der Band ist es fast schon illusionär genau festzustellen, was die Jungs auf ihren Alben treiben. Auf jeden Fall ist Fewjar aber der ständige Wunsch sich auszuprobieren und dabei eine Fan-Gemeinde hinter sich zu haben, die wohl einfach durch ihre Persistenz dazu besteuert, dass die Motivation für ein solches Projekt erhalten bleibt.

Am 1. März 2026 verwandelte sich die Stadthalle Chemnitz in einen Klangraum voller Emotionen, Spannung und Gänsehaut-Momente. Unter der künstlerischen Leitung von Stephen Ellery und dirigiert von Wojciech Rodek erlebte das gut gefüllte Haus einen eindrucksvollen Abend mit den größten Werken von Hans Zimmer.

Das Konzert war eine audiovisuelle Reise durch die Filmgeschichte. Theatralische Filmszenen auf einer großen Leinwand im Hintergrund verschmolzen mit dem Klang des Live-Orchesters zu einem intensiven Gesamterlebnis.

Mit Top Gun: Maverick eröffnete das Orchester den Abend. Es folgte der Soundtrack von Pirates of the Caribbean, feinfühlige Musik von Rain Man – und natürlich durften Klassiker wie The Lion King und Inception nicht fehlen.

Weitere Werke wurden unter anderem von einem Chor musikalisch unterstützt. Dieser verlieh den einzelnen Stücken eine besondere Dimension.

Als krönenden Abschluss des Abends spielte das Orchester den allbekannten und epischen Soundtrack von Interstellar.

Der Abend wurde mit einem ordentlichen Applaus beendet und hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, warum Hans Zimmers Filmmusik seit Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt bewegt – mich eingeschlossen.

In der ersten Hälfte dieses Jahres gehen Tropikel Ltd. auf große Betriebstemperatour 2026 durch Deutschland und Österreich und legen dabei auch zwei Stopps in Sachsen ein. Zuerst spielen die Jungs ihren Tourauftakt am 09.04. im Beatpol in Dresden. Nachfolgend steht das Werk 2 in Leipzig am 23.04. auf dem Plan.

Mit Hits wie Puls 1000, Immer Sommer oder Tempo findet das Synthpop-Trio regelmäßig seinen Weg ins laufende Tagesprogramm von Radio UNiCC. Es vermischt in seiner Musik NDW-haften Humor mit ehrlichen, emotionalen Botschaften. Das sorgt für einen angenehmen Kontrast zu all den Künstlern, die sich steinhart geben oder in ihrer Verletzlichkeit etwas zu ernst nehmen. Ihre Bühnenpräsenz wird von retro-futuristischen Outfits und abgespaceten Dancemoves getragen und sorgen dafür, dass Tropikel Ltd. auch live zur Sensation wird.

Neben Dresden und Leipzig spielt Tropikel Ltd zwischen April und Mai 2026 noch in 17 anderen Städten. Wenn ihr also ihre einzigartigen, positiven Vibes erleben wollt, aber an den beiden Terminen nicht könnt, dann checkt nochmal ihre Website tropikelltd.com ab.

Video

Am 16. März verwandelt sich das Tante JU in einen Ort zwischen Glitzer, Hüpfattacken und Party: Die Einhornrock-Band ok.danke.tschüss bringt ihre Knutschen & Boxen Tour nach Dresden, und damit die selbsternannte "höflichste Rebellion der Welt" auf die Clubbühne.

Schon im letzten Jahr war die "Knutschen & Boxen"-Tour vielerorts ausverkauft oder musste in größere Clubs verlegt werden. Kein Wunder also, dass es jetzt eine zweite Runde gibt.

Das Album zur Tour, das am 10.10.2025 erschienen ist, thematisiert Liebe und Liebeskummer, aber auch Feminismus, mentale Gesundheit und Identitätsfindung. Die Mannheimer Band bringt diese nicht immer leichten Themen direkt auf den Punkt und verpackt sie bemerkenswert fluffig.

Musikalisch bewegt sich ok.danke.tschüss auch auf dem neuen Album genrefluid irgendwo zwischen Neue Deutsche Welle, Alternative Rock und Indie. Diese Mischung sorgt gerade live für eine Stimmungsdynamik, die sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Supportet werden die Einhorn-Rocker von Remote Bondage. Zwischen Pop- und Grunge-Einflüssen wird hier das Patriarchat gesmasht und Macker in ihr Schranken verwiesen.

Wenn ihr Bock auf Einhorn-Glitzer-Moshpits habt, dann kommt vorbei am 16.03.2026 um 20:00 Uhr (Einlass: 19 Uhr) im Tante JU. Hier gibt's Tickets.

 

 

Die Mittelalter-Metalband Feuerschwanz ist am 27. März zu Gast im Alten Schlachthof Dresden und feiert eine Metal-Party, die sich gewaschen hat. Das sollte niemand verpassen

Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.