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Campus-Entdeckungstour als Outdoor Exit Game

Wer Rätsel liebt und noch den Campus an der TU Chemnitz entdecken möchte, für den ist dieses Spiel genau das Richtige. In der Woche vom 09.05.2022 bis 13.05.2022 findet das Outdoor Exit Game jeweils 13 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr statt.

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Die Campus-Entdeckungstour ist ein noch relativ neues Event hier an der TU. Im Oktober 2021 fand sie erstmals statt.

 

Diebe haben ein wichtiges Buch aus der Universitätsbibliothek gestohlen. Es ist eure Aufgabe es wieder zu holen. Los geht es in der Mensa. Dort trifft man sich als Team und bekommt zuerst alle Regeln erklärt. Sobald diese erklärt wurden, geht es auch schon sofort los. Das erste Rätsel liegt bereits vor einem auf dem Tisch. Sobald man dieses gelöst hat, weiß man wo sich der nächste Hinweis versteckt und wo man zuerst hinlaufen muss. Für unterwegs bekommt man als Team noch einen Beutel mit verschiedenen Utensilien, welche für den späteren Spielverlauf noch wichtig werden. Natürlich sind immer Aufpasser in der Nähe, sollte man einmal Hilfe brauchen oder komplett falsch liegen, greifen sie ein. So läuft man nun als Team von dem einem Rätsel zu dem anderen. Man kann für eine extra Belohnung am Ende des Spieles, nebenbei noch einen Zettel ausfüllen, welchen man am Anfang bekommt. Man sollte sich die Fragen aber immer im Verlaufe des Spieles ganz genau anschauen, da man den Zettel nicht erst zum Schluss ausfüllen kann. Wenn man kurz vor dem Ende ist, wartet noch jemand mit Kamera auf euch um ein Team-Foto zu schießen. Sobald man dann am Ziel angekommen ist, wartet eine tolle Kiste mit kleinen Überraschungen auf einen, welche jedoch auch erst noch aufgesperrt werden muss.

 

Wir haben nach dem Spiel noch einmal Nachgefragt wie es denn überhaupt zu dieser Idee kam und wann die Entdeckungstouren immer stattfinden werden. Uns wurde geantwortet: „Wir finden es schön, es jedes Semester zu haben, da jetzt auch Internationale zum Sommersemester beginnen bzw. auch durch die Corona Situation viele den Campus noch gar nicht kennen, weil sie einfach digital Studiert haben. Deswegen haben wir uns gedacht, werden wir es jetzt jedes Semester anbieten, damit  dann auch die Studenten die Möglichkeit haben, den Campus Spielerisch kennenzulernen.“ Uns hat zudem interessiert ob schon viele Studenten diese Möglichkeit ergriffen haben und teilgenommen haben. Darauf wurde uns geantwortet, dass tatsächlich viele Gruppen schon mitgemacht haben, genauso wie letztes Jahr im Oktober auch schon. 

 

Man kann sagen die Entdeckungstour ist eine super lustige Nachmittagbeschäftigung, da die Rätsel wirklich sehr kreativ, einfallsreich aber auch knifflig sind. Es ist eine wirklich super Möglichkeit sich den Campus der TU anzuschauen und ihn zu Entdecken. Die Aufgaben des Spieles sind zudem auf Deutsch und auch auf Englisch.

 

 

 

 

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.

Jolle stammt aus NRW. Ihre Songtexte handeln von Hoffnungslosigkeit, ihrer schweren Vergangenheit mit ihrem alkoholabhängigen Vater, dem Versuch nicht so zu werden wie er, dem eigenen Abfall in die Sucht und versuchtem Suizid, aber letztlich auch der Hoffnung, dass alles mit der Hilfe ihrer Freunde und Freundinnen abzulegen und sich komplett neu in ihrer Musik zu finden. Emotionale Indie-Balladen und experimentelle elektronische Klänge definieren ihren distinkten Sound.

Am 21.09.2026 tritt sie als Teil ihrer Ballons halten Tour 2026 in der Moritzbastei in Leipzig auf. Supportet wird sie von Enni. Die Tour dreht sich rund um ihr Debütalbum sunny side up vom 04.09.2026. Bekannt geworden war Jolle bereits abseits der Musik mit Vertonungen diverser deutscher Werbetexte für Funk und Fernsehen. Musikalisch erreichte sie den Durchbruch mit ihrer Single "Alle Märchen sind gelogen" von 2025. Nebenbei tauchte sie unter anderem gemeinsam mit Cro, Anaïs und Kitschkrieg jeweils auf gemeinsamen Songs auf. Ihre Lieder fanden auch schon den Weg in das Radioprogramm von Radio UNiCC. Nach einem erfolgreichen Festivalsommer geht Jolle nun zum ersten Mal auf große Deutschlandtour.

Der abgebildete Flyer hängt am 7.08. bis zum Abend in der Mensa Reichenhainer Straße aus. Der Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften versucht, mit Eis, Kaltgetränken und Poker neue Mentor*Innen für die kommende O-Woche zu akquirieren. Die Art und Weise, wie die Bewerbung des Events stattgefunden hat, stößt dabei nicht nur bei unserer Redaktion auf Unverständnis und Fassungslosigkeit.

Am 4.8.2026 spielten Soulfly im Leipziger Hellraiser. Für den Opener-Slot sorgten Prophets Of The Rising Dead – eine Truppe mit deftigen Sounds, die gar nicht weit her stammt: aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt, quasi aus der Nachbarschaft. Ihr Sound war hart und genau richtig, um die Stimmung für die Titanen des Abends aufzuwärmen: brutale Gitarrensoli, heftige Riffs, ein Schlagzeug wie ein Maschinengewehr und zwei Sänger, die sich zwischen Growls und Gesang abwechselten. Ein würdiger Einstieg in einen Abend, der im Hellraiser stattfand – einer waschechten Heavy-Metal-Bude für Kenner. Wer hier schon mal war, weiß: Das ist ein Metal-Tempel!

Und dann kam Soulfly, und es war einfach nur brachial. Wer Max Cavalera kennt, wusste, worauf er sich einzustellen hatte: pure Energie. Wer ihn bis dato nicht kannte, konnte es an diesem Abend herausfinden. Der Mann ist schlichtweg ein Heavy-Metal-O.G. – so viel hat er für die Szene getan, so viele Impulse mit seinem Sound gesetzt, dass dieses Konzert wirklich etwas Besonderes war.

Lustigerweise fiel der Konzertabend genau auf Max Cavaleras Geburtstag – Prophets Of The Rising Dead hatten schon während ihres Sets darauf hingewiesen. Kaum betrat Soulfly die Bühne, stimmte das Publikum spontan ein Happy-Birthday-Ständchen an. Später im Set äußerte Max dann selbst den Wunsch, das Lied noch einmal auf Deutsch zu hören – und ließ sich das Publikum kein zweites Mal bitten: Noch bevor er seine Bitte zu Ende ausgesprochen hatte, ging es schon los. Wenn das mal kein Liebesbeweis ist, lieber Max!

Wer dachte, die Band würde angesichts ihres reiferen Alters etwas ruhiger auftreten, hat sich gewaltig getäuscht. Der Sound von Soulfly ist ohnehin schon brachial und animiert zu Chaos und Wildheit – und genau das lieferten die Bandmitglieder auch auf der Bühne: Sprünge bei den Breakdowns, hin und her rennen, direkte Interaktion mit dem Publikum. Wahrlich heftig! Im Laufe des Konzerts holte Cavalera zudem sein Berimbau raus, das traditionelle brasilianische Instrument, und spielte damit ein Solo. Der brasilianische Touch, der "Tribe-Vibe", für den Soulfly bekannt sind, kam immer wieder eindeutig zum Vorschein: So legten Cavalera, Gitarrist Mike DeLeon und Bassist Chase Bryant ihre Instrumente zur Seite und kamen jeweils mit einer Trommel zurück auf die Bühne – ein mitreißender Percussion-Part. Am Schlagzeug saß übrigens ebenfalls ein Cavalera: Zyon, Max' Sohn – Vater und Sohn gemeinsam auf der Bühne, das hat schon was!

Musikalisch spannte die Setlist einen Bogen über nahezu die gesamte Bandgeschichte: Von Klassikern wie "Eye For An Eye" und "Tribe" (beide vom Debütalbum 1998) über "Seek 'n' Strike" und "Downstroy" (vom Album "3", 2002) bis zu "Execution Style" und dem Titeltrack "Prophecy" (2004) war praktisch jede Ära vertreten. Klar, mit "Chama" spielte die Band auch den Titeltrack ihres aktuellen, 2025 erschienenen Albums sowie die Vorab-Single "Storm The Gates" – doch trotz der starken neuen Songs wollte Soulfly ihren Fans die alten Perlen nicht vorenthalten, wodurch das Set vollgepackt war mit Heavy-Tracks wie "No Hope = No Fear" und "Bring It". Fast zum Ende hin legte die Band dann noch mal eine heftige Schippe drauf: Das Publikum wurde aufgefordert, in die Knie zu gehen und sich zum Springen bereit zu machen. Wer Soulfly kennt, konnte schon ahnen, was kommt: "Jumpdafuckup" – ein legendärer Track, der einfach nur mitreißt. Und könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, in der Hocke zu sitzen und zu wissen, dass gleich richtig die Post abgeht? Wie wenn man einen heftigen Böller anzündet und wartet, bis die Zündschnur zu Ende brennt – ein Mischmasch aus extremer Freude und Energie, gepaart mit etwas Ehrfurcht. Und dann ging es los: Der ganze Hellraiser sprang, Becher flogen, das Haus bebte. Einfach nur genial!

Ein extrem gelungener Abend – Soulfly sind definitiv eine Entertainer-Band und ein absoluter Tipp für alle Fans des harten Sounds!

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