Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Finale Staffel von 4 Blocks startet – Serie über das arabische Klandrama in Berlin geht in die letzte Runde (#4TheLastTime)

Vorsicht dieser Artikel kann Spuren von Spoiler enthalten.

Zwangsheirat für den Frieden, Bestechung des ermittelnden Polizeibeamten für Abbas' Haftentlassung, Familienausschluss von Amara Hamady, Attentat auf Tony und Kalila Hamady, und so weiter. Die zweite Staffel der Geschichte des arabischen Familienklans hätte kaum spannender und aktionsreicher zu Ende gehen können. Besonders der Angriff des ehemalig verfeindeten Cthulhu-Bandenmitglieds Nico auf Toni und seine Frau, ließ die Zuschauer das kurze Gefühl der Ruhe um die Hamadys wieder verlieren und mit einem Cliffhanger der Extraklasse zurück.

Kida Khodr Ramadan (Toni) aus der Serie 4Blocks

Der als Doppelfolge in verschiedenen Kinos ausgestrahlte Start der dritten Staffel beginnt wo die vorherige Staffel endete. Toni überlebte das Attentat mit einem Streifschuss, seine Frau landet schwer verletzt im Krankenhaus und erliegt dort letztendlich ihren Verletzungen. Als mit der Beerdigung für den Klanboss bereits die traurigste Stunde geschlagen zu sein scheint, verliert er auch noch das Sorgerecht seiner Tochter. Tonis Rache gilt jedoch nicht nur dem Attentäter, sondern auch Immobilieninvestor Keil. Entgegen seines gewohnten Verhaltens lässt er Keil mit einem Schreck davonkommen und schenkt ihm die Freiheit.

Die nächste Szene zeigt die Geschichte ein Jahr nach Tonis Schicksalsstunden. Mittlerweile hat Toni die Geschäfte der Familie in die Hände seines Bruders Abbas gelegt und gegen ein Leben als Fußballtrainer junger Geflüchteter eingetauscht. Für ihn zählt nur noch das Wohl seiner Tochter Sherin und die Nähe zu ihr. Während Toni sich versucht zu rehabilitieren, kommt es innerhalb des Familienklans zu Machtkämpfen und Vertrauensbrüchen. Auch der mit Berlin-Verbot vertriebene Zeki kehrt zurück und möchte einen Teil vom hiesigen Kokaingeschäft für sich haben. Ein Zustand, dem sich auch Toni nicht entziehen kann, ob er will oder nicht.

Mit einem furiosen Auftakt startet 4 Blocks in die letzten sechs Folgen und ist dabei ebenso kurzweilig wie die zweite Hälfte der vorherigen Staffel, was nicht zuletzt auch Regisseur Özgür Yildirim zu verdanken ist. Obwohl sich die Hierarchie der Hamadys verändert hat, steht Toni alias Ali Hamady weiter im Mittelpunkt des Geschehens. So sehr er es will, er kann sich nicht von seiner Vergangenheit lossagen und einfach in ein bürgerliches Leben eintauchen.

Auch die letzte Staffel verspricht wieder mit viel Spannung interne Streitigkeiten, Rituale und Drogenkriminalität der Familie Hamady zu zeigen. Deutschrapfans dürfen sich ebenfalls über die Fortsetzung freuen. Nachdem in Staffel zwei Eunique und GZUZ zu sehen waren, ist der Neuköllner Rapper Gringo mit einer Gastrolle vertreten. Neben den Charakteren sorgen besonders der Realitätsbezug und die realen Drehorte der Serie für einen authentischen Einblick in die kriminellen Seiten Berlins, ohne dabei den filmischen Abstand zu verlieren. Die Macher und Macherinnen von 4 Blocks enttäuschen ihre Fans nicht und führen ihre hervorragende Arbeit, der vielleicht aktuell besten deutschen Serie, weiter fort.

Am 1. März 2026 wird die Stadthalle Chemnitz zum Schauplatz eines

besonderen Konzerterlebnisses: "The Best of Hans Zimmer in Concert" bringt die bekanntesten und beliebtesten Filmmusiken eines der einflussreichsten Komponisten unserer Zeit live auf die Bühne. Ab 20 Uhr dürfen sich die Besucher auf einen Abend freuen, der das große Kino in Konzertform erlebbar macht.

Gespielt werden Werke von "Fluch der Karibik" bis hin zu "Interstellar" und von einem großen Orchester, durch Solist:innen und Chor ergänzt, die Zimmers Klangwelten mit Leidenschaft umsetzen. Unterstützt von Licht- und Bildelementen entsteht eine Atmosphäre, die das Publikum direkt in die emotionalen Welten der Filme hineinzieht.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, ein paar Stunden alles um sich herum zu vergessen und sich ganz von der Musik tragen zu lassen.

Samstag, 31. Januar 2026, 20:00 Uhr; Haus Auensee, Leipzig

Am Ende diesen Januars bringt Beyond The Black ein neues Kapitel auf die Bühne. Mit der Headliner-Tour "Rising High" reist die Band durch Europa, wenige Wochen nachdem ihr sechstes Studioalbum "Break The Silence“ veröffentlicht wurde. Für Leipzig bedeutet das einen Abend voller melodischer, kraftvoller Symphonic-Metal-Songs, dramatischer Arrangements und der charismatischen Präsenz von Sängerin Jennifer Haben.

Vom Newcomer zum Headliner

Seit dem Debüt „Songs Of Love And Death“ (2015) hat sich Beyond The Black schnell von einem nationalen Newcomer zu einer beständigen Größe der europäischen Symphonic-Metal-Szene entwickelt. Die Band um Frontfrau Jennifer Haben tourte seither weltweit, trat wiederholt auf großen Festivals wie Wacken auf und teilte die Bühne mit Acts wie Within Temptation oder Scorpions. Das zuletzt 2023 veröffentlichte, selbstbetitelte Album markierte einen neuen Karrierehöhepunkt und ebnete den Weg für ausgedehnte Headliner-Shows. Eine Entwicklung, die nun in der "Rising High"-Tour und dem neuen Album ihren nächsten Höhepunkt findet.

Neues Kapitel, neues Album, neue Tour

"Break The Silence“ erscheint am 9. Januar 2026 und gilt als Konzeptalbum. Melodischer Metal, angereichert mit ethnischen Einflüssen, das große Themen wie Kommunikation, innere Stärke, Resilienz und die Notwendigkeit menschlicher Verbindung verhandelt. Musikalisch bewegt sich das Werk zwischen hymnischen Refrains und düsteren, atmosphärischen Momenten. Songs wie "Rising High", "Let There Be Rain“ oder "Ravens" geben Hinweise darauf, wie die Band Wort, Melodie und Drama verwebt. Aufnahmen und Feature-Gäste (u. a. Kooperationen mit Künstlern wie Lord Of The Lost und Asami) unterstreichen den ambitionierten Charakter des Albums.

Wer Beyond The Black live erlebt hat, weiß, dass es nicht nur um laute Gitarren geht, sondern um große Dynamiken, von intimen Momenten bis zu orchestralen Höhepunkten. Fans dürfen sich auf Material vom neuen Album freuen, ebenso wie auf bewährte Hits aus früheren Alben, die das Publikum mitziehen. Die Band setzt zudem auf eine starke visuelle Komponente. Lichtdramaturgie, choreografierte Passagen und ein Fokus auf die Stimme von Jennifer Haben bildeten das dramaturgische Zentrum bisheriger Tourneen.

Angekündigte Special Guests wie Crownshift erschienen in der ursprünglichen Ankündigung. Jedoch wurden an einigen Orten Änderungen vorgenommen oder Acts mussten absagen. Im Leipziger Haus Auensee werden aktuell SETYØURSAILS und Seraina Telli als Support Acts gelistet.

Tickets für den Abend in Leipzig sind weiterhin erhältlich, über die ...

Ihr Lieben, ich war Ende September für drei Tage im Disneyland Paris und möchte meine besten Reisetipps mit euch teilen. Ich habe versucht mich im Vorfeld in Sachen Hotels, Anreise, Good-To-Know-Facts zu belesen, aber habe immer nicht wirklich viel gefunden und deshalb habe ich euch diese Episode aufgenommen, damit es euch nicht geht, wie mir. Hier bekommt ihr einen Rundumblick über beide Parks, alle Hotels, Tipps für Restaurants, die Paraden und vieles mehr.

Am Mittwochabend, den 17. Dezember 2025, wurde das Atomino in Chemnitz ordentlich auf den Kopf gestellt: Rap- und Indie-Pop-Künstler Jassin war zu Gast und machte mit seiner ausverkauften Winter-Tour durch Deutschland und Österreich "Arsenalplatz Tour 2025" einen Zwischenstopp in der Kulturhauptstadt.

Schon früh war der Club gut gefüllt, die Stimmung gespannt – nicht zuletzt wegen Yung Pepp, der das Publikum rund 30 Minuten lang als Voract auf den Abend einstimmte. Mit energiegeladenen Tracks und klarer Präsenz schaffte er es schnell, die Menge mitzunehmen und das Atomino auf Betriebstemperatur zu bringen.

Als Jassin die Bühne betrat, war das Atomino sofort wach. Keine Effekte, kein großes Intro – nur ein Beat, eine Stimme und ein Raum, der komplett mitging. Zwischen leisen, ehrlichen Momenten und Songs, bei denen der ganze Club mitsang, wechselte er mühelos hin und her. Besonders in den ruhigen Parts wurde es ungewohnt still – jeder hörte zu, jeder fühlte mit.

Kurze Ansagen, direkter Blickkontakt und ehrliche Worte machten den Auftritt persönlich.

Mein persönliches Fazit: Ein intensives Clubkonzert mit starkem Voract, das gezeigt hat, wie gut Jassins Musik live funktioniert. Nah, emotional und genau deshalb so wirkungsvoll.