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Zum 10-jährigen Jubiläum: ASP auf Tour mit Zaubererbruder

10 Jahre nach der Veröffentlichung des Krabat-Liederzyklus "Zaubererbruder", diversen Shows in Clubs und auf Festivals in Deutschland und einer akustik Version mit dem Ensamble "Von Zaubererbrüdern" steht ASP im Oktober wieder mit "Zaubererbruder" auf deutschen Bühnen.

Als vor 10 Jahren das Doppel-Album Zaubererbruder - Der Krabat Liederzyklus veröffentlicht wurde, stellte dies einen Wendepunkt im Schaffenswerk des Frankfurter Sängers ASP und seiner Band dar. Zum einen erreichte damit der sich über annähernd eine Dekade entwickelte Schwarze Schmetterling seine vollständige Metamorphose, vom ungeschliffenen Wesen der Dunkelheit in seinem Kokon hin zu einem ausgewachsenen Ungetüm der Schwarzen Szene. Zum anderen beschritt ASP mit der Vertonung und Neuinterpretation der Krabat Sage nicht nur thematisch neue Wege sondern auch musikalisch und schuf eine spannende Mischung aus dem bisher praktizierten Gothic Rock und der im Ensamble Once In A Lifetime entstandenen Kammermusik.

Es folgten Konzerte in diversen deutschen Clubs und auf Festivals, mit dem Ensamble Von Zaubererbrüdern wurde die Idee der Once In A Lifetime Konzerte wieder aufgegriffen und ausgebaut und einige Songs des Zaubererbruders halten sich bis heute in den Setlists der Shows des Frankfurters.
So wurde aus dem Schwarzen Schmetterling nun ein stattlicher Rabe, welcher ASP in den kommenden Jahren begleiten sollte und die Rabenfeder das neue Symbol einer magischen Verbindung.

Diese neue Metamorphose, welche nun 10 Jahre zurück liegt, soll im kommenden Herbst mit der Zaubererbruder Live & Extended Tour 2018 im Rahmen von neun Konzerten gefeiert werden, welche ein unvergessliches Erlebnis versprechen.

Auf dieser Tour wird an folgenden Stationen halt gemacht:
02.10. - Pavillon, Hannover
03.10. - Alter Schlachthof, Dresden
04.10. - Huxley's Neue Welt, Berlin
05.10. - Im Wizemann, Stuttgart
06.10. - Muffathalle, München
11.10. - Schlachthof, Wiesbaden
12.10. - Turbinenhalle, Oberhausen
13.10. - Haus Auensee, Leipzig
14.10. - Große Freiheit 36, Hamburg

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder z.B. bei City Ticket

Jakob Springfeld, geboren 2002 in Zwickau, ist Autor und Aktivist für viele Themen: Klima, Antifaschismus, Anti-Rassismus und für eine andere Perspektive auf Ostdeutschland, genauer gesagt das ehemalige Staatsgebiet der DDR. Aktuell studiert er in Halle (Saale) Politikwissenschaft und Soziologie. Am 28.05. wird er sein aktuelles Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" im Chemnitzer Atomino im Rahmen einer Lesung mit anschließender Diskussion vorstellen.

Sein erstes Buch "Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts" mit Co-Autor Issio Ehrich erschien bereits 2022 im Kölner Quadriga Verlag. Darin beschreibt der junge Zwickauer über sein Aufwachsen in Sachsen und sein beginnendes politisches Engagement während der großen Flüchtlingswelle 2015. Anfangs mit seinen Eltern als ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete entwickelt sich seine aktivistische Arbeit nach immer häufigeren Droh- und Hassbotschaften zu politischer Arbeit gegen Neonazismus, Rassismus und die Klimakatastrophe. Er gründet nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 mit einigen Klassenkammeraden zusammen eine Ortsgruppe der Grünen und von Fridays for Future in Zwickau. Er organisiert Demos und Gedenkveranstaltungen für die Opfer des NSU und hält dort auch regelmäßig Redebeiträge. Begleitet wird all dies mit immer wiederkehrenden Bedrohungen der in Zwickau aktiven und fest verankerten Neo-Nazi-Szene. Seine Gedanken und Erlebnisse sprechen einer großen Menge an jungen Menschen aus der Seele welche sich tagtäglich in Ostdeutschland dem immer stärker werdenden Rechtsruck entgegenstellen und dabei nicht selten Gewalt erfahren.

In seinem aktuellen Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" geht es vor allem um das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf das Erstarken extrem rechter Kräfte. "Die Brandmauer ist längst gefallen" heißt es im Klappentext des Buches: neo-nazistische, neu-rechte und rassistische Positionen sind vielerorts im politischen Diskurs angekommen und obwohl der Vormarsch dieser extremen Rechte ein bundesweites Phänomen ist, scheint "der Westen" auf den "den Osten" diesbezüglich von oben herabzuschauen. Jakob Springfeld teilt nicht nur seine Ängste, sondern auch den klaren Aufruf: "Wer 2025 beansprucht, aus der Geschichte gelernt zu haben, muss sich positionieren, im Kleinen und Großen aktiv werden und darf die Krise der Demokratie nicht nur auf »den« Osten projizieren."

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem sehr interessanten Autor im Chemnitzer Atomino!...

Radio UNiCC hat Sängerin, Rapperin und Schauspielerin Rubi zu Gast und quatscht mit ihr über den Sprung in die Professionalität, über ihre Wurzeln und ihre Kultur.

Es gibt einen kleinen Einblick darüber, wie sie ihrem Glauben, ihrer Musik und vor allem sich selbst treu bleibt und einen Exkurs in die Welt der Love Languages und welche Person ihr über all die Jahre halt gegeben hat.

Außerdem: RUBI GEHT IM OKTOBER AUF TOUR! (Alle Infos dazu gibt’s im Interview – hört gerne mal rein!)

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Während Wieland (23) wieder an den Reglern dreht, hätte es Jona mit dem Herunterladen von HWMonitor fast erwischt.

Am Mittwochabend, dem 22.04.2026, schickten Remote Bondage das Good Girl auf der Bühne des Weltechos in die Hölle.

Die fünfköpfige Band ist aktuell mit ihrem Debutalbum "GOOD GIRL" auf Tour durch Deutschland und Österreich und machte dabei auch in Chemnitz halt. Und wir waren live dabei!

Der ursprünglich geplante Voract Queen Mahoro konnte in Chemnitz leider nicht dabei sein. Stattdessen eröffneten Svenzki und Lokführer Andi den Abend zwischen bunten Lichtern und lauten Beats. Mit einem gelungenen DJ Set brachten die beiden Mitglieder der Chemnitzer Band

Powerplush die Menge schon nach wenigen Minuten zum Tanzen und schufen eine ausgelassene Atmosphäre, die bereits vor Konzertbeginn einen großartigen Abend versprach.

Pünktlich um 20:50 Uhr betrat dann Remote Bondage mit einem epischen Intro die Bühne und startete die Show mit ihrem Song "GOOD GIRL".

Die Bühnenpräsenz der Band war vom ersten Augenblick an fesselnd. Mit Songs vom Neuen Album und altbekannten Klassikern heizten sie das Publikum weiter ein bis die Stimmung bei einem FLINTA Moshpit zum Song "Katze" ihren absoluten Höhepunkt erreichte und auch die letzte Person sich mitreißen ließ.

Dabei überzeugte die Band im laufe des Abends nicht nur mit musikalischem Können sondern, auch mit einer starken Live Show. Extravagante Bühnenoutfits und choreografische Elemente zu den einzelnen Songs ergänzten den individuellen Sound der Band und gestalteten das Konzert noch einzigartiger.

Insgesamt bleibt das Konzert als ein sehr lebendiger und ausgelassener Abend in Erinnerung, den das Publikum so schnell nicht vergessen wird. Im Osten macht die Band auf der aktuellen Tour nicht nochmal halt, wer sie aber nicht verpassen möchte kann Remote Bondage im Sommer auf dem "Rocken am Brocken" live erleben.

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