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Röhrsdorfer Märchenbrunnen sprudelt wieder

Am Freitag dem 06.Mai 2022 war es endlich soweit, der Märchenbrunnen in Röhrsdorf wurde wiedereröffnet. Verbunden mit viel Freude der Anwohner und der Kinder der Grundschule Röhrsdorf.

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Der Röhrsdorfer Märchenbrunnen hat eine lange Geschichte, welche dieses Jahr schon ihren 111. Geburtstag feiern kann. 1911 wurde der Brunnen welcher von Bildhauer Arthur Lange geschaffen wurde, von der Gemeinde Röhrsdorf eingeweiht. Den Märchenbrunnen schmückten Bronzefiguren wie der „Froschkönig“, „Hase und Igel“, „Katze und Maus“, aber auch „Von dem Tode des Hühnchens“. Schon ganze zweimal stahlen Diebe jedoch diese Märchenfiguren. 2003 wurden die Figuren zurück gebracht, im Herbst 2020 wurden sie dann erneut gestohlen. Bis heute fehlt jede Spur. Durch angefertigte Gips-Kopien konnten die Figuren jedoch wiederhergestellt werden unter der Leitung von Erik Neukirchner (Bildhauer) und so hieß es am 06. Mai 2022 Wassermarsch.  
Die Wiedereröffnung des Brunnes wurde von den Leuten groß gefeiert. Die Einwohner von Röhrsdorf,  die Kinder der Grundschule und sogar der Oberbürgermeister versammelten sich alle vor der Schule. Am Anfang sprach der Ortsvorsteher Hans-Joachim Siegel und bedankte sich bei allen die dafür gesorgt haben, dass der Brunnen mit seinen Figuren wieder funktioniert. Vor allem bedankte er sich bei der Sparkasse Chemnitz, welche eine große Finanzielle Hilfen waren. Die Schulleitung der Grundschule bedankte sich ebenfalls und  stellte den nächsten Programmpunkt vor: Die Schüler der dritten Klasse führten das Märchen „Der Igel und der Hase“ auf. Jedoch blieb es nicht nur bei einem Märchen. Auch die Schüler der vierten Klasse führten ein Märchen auf: den „Froschkönig“.

Danach wurde das Wasser endlich aufgedreht. Dabei halfen zwei Jungen, welche auch diese Grundschule besuchen. Nachdem das Wasser nun endlich wieder lief, gab es einen riesen Andrang, jeder wollte Fotos von dem schönen mit Blumen geschmückten Märchenbrunnen haben.

Nach einiger Zeit legte sich der Trubel wieder etwas und die Leute haben sich am Stand etwas zu essen und trinken geholt, welches für die Kinder der Schule netterweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.   

Man kann sagen, das Wiedereröffnungsfest des Märchenbrunnens war ein voller Erfolg. Vor allem die Kinder hatten sehr viel Freude und waren glücklich wieder Märchenfiguren zu haben. So macht es doch gleich mehr Spaß, jeden Tag in die Schule zu gehen.

Wir hoffen die Bronzefiguren werden nun eine Weile bleiben und werden die nächsten Jahre nicht zum dritten Mal gestohlen.

Yasin Sert aka MilleniumKid sitzt gemeinsam mit Redakteurin Tabea von Radio UNiCC im Kulturbahnof Chemnitz und spricht über alte Gewohnheiten, über die Suche nach neuen Hobbies und ob er jemals das Musikgenre wechseln würde.

Außerdem: Woher kommt eigentlich der Künstlername MilleniumKid und was sind seine persönlichen core memories aus den 2000ern?

Das und mehr erfahrt ihr im Interview - hört gerne mal rein!

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Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Jakob Springfeld, geboren 2002 in Zwickau, ist Autor und Aktivist für viele Themen: Klima, Antifaschismus, Anti-Rassismus und für eine andere Perspektive auf Ostdeutschland, genauer gesagt das ehemalige Staatsgebiet der DDR. Aktuell studiert er in Halle (Saale) Politikwissenschaft und Soziologie. Am 28.05. wird er sein aktuelles Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" im Chemnitzer Atomino im Rahmen einer Lesung mit anschließender Diskussion vorstellen.

Sein erstes Buch "Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts" mit Co-Autor Issio Ehrich erschien bereits 2022 im Kölner Quadriga Verlag. Darin beschreibt der junge Zwickauer über sein Aufwachsen in Sachsen und sein beginnendes politisches Engagement während der großen Flüchtlingswelle 2015. Anfangs mit seinen Eltern als ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete entwickelt sich seine aktivistische Arbeit nach immer häufigeren Droh- und Hassbotschaften zu politischer Arbeit gegen Neonazismus, Rassismus und die Klimakatastrophe. Er gründet nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 mit einigen Klassenkammeraden zusammen eine Ortsgruppe der Grünen und von Fridays for Future in Zwickau. Er organisiert Demos und Gedenkveranstaltungen für die Opfer des NSU und hält dort auch regelmäßig Redebeiträge. Begleitet wird all dies mit immer wiederkehrenden Bedrohungen der in Zwickau aktiven und fest verankerten Neo-Nazi-Szene. Seine Gedanken und Erlebnisse sprechen einer großen Menge an jungen Menschen aus der Seele welche sich tagtäglich in Ostdeutschland dem immer stärker werdenden Rechtsruck entgegenstellen und dabei nicht selten Gewalt erfahren.

In seinem aktuellen Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" geht es vor allem um das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf das Erstarken extrem rechter Kräfte. "Die Brandmauer ist längst gefallen" heißt es im Klappentext des Buches: neo-nazistische, neu-rechte und rassistische Positionen sind vielerorts im politischen Diskurs angekommen und obwohl der Vormarsch dieser extremen Rechte ein bundesweites Phänomen ist, scheint "der Westen" auf den "den Osten" diesbezüglich von oben herabzuschauen. Jakob Springfeld teilt nicht nur seine Ängste, sondern auch den klaren Aufruf: "Wer 2025 beansprucht, aus der Geschichte gelernt zu haben, muss sich positionieren, im Kleinen und Großen aktiv werden und darf die Krise der Demokratie nicht nur auf »den« Osten projizieren."

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem sehr interessanten Autor im Chemnitzer Atomino!...

Radio UNiCC hat Sängerin, Rapperin und Schauspielerin Rubi zu Gast und quatscht mit ihr über den Sprung in die Professionalität, über ihre Wurzeln und ihre Kultur.

Es gibt einen kleinen Einblick darüber, wie sie ihrem Glauben, ihrer Musik und vor allem sich selbst treu bleibt und einen Exkurs in die Welt der Love Languages und welche Person ihr über all die Jahre halt gegeben hat.

Außerdem: RUBI GEHT IM OKTOBER AUF TOUR! (Alle Infos dazu gibt’s im Interview – hört gerne mal rein!)

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