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SAEK vermittelt Medienkompetenz in Sachsen – Doch wie lange noch?

Die SAEK hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes Netzwerk zur Vermittlung von Medienkompetenz errichtet und den Freistaat Sachsen mit vielen Medienprojekten bereichert. Nun drohen diese abgeschafft zu werden.

SAEK

Die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle, kurz SAEK, bringen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Medienkompetenz nahe, denn sie hat sich bis heute zu einer wichtigen Schlüsselkompetenz entwickelt. Aktuell werden als Initiative der Sächsischen Landesmedienanstalt acht Einrichtungen in Sachsen betrieben, aber auch mobile Einsätze, zum Beispiel in Schulen, Kitas und Vereinen, werden mit Hilfe von „SAEK mobil“ durchgeführt. Es konnte in den vergangenen 20 Jahren eine bemerkenswerte medienpädagogische Grundversorgung für alle Regionen des Freistaats aufgebaut werden, welche sowohl die notwendige technische Ausstattung, als auch professionelle Medienpädagoginnen und -pädagogen zur Seite stellt. Auf diesem Wege kann eine unkomplizierte, kostenfreie und qualitativ hochwertige Unterstützung für Medienprojekte geboten werden. Davon profitieren einerseits alle Schularten, wenn sie Hilfe bei der Umsetzung spannender Medienprojekte benötigen, andererseits auch Privatpersonen, welche sich weiterbilden und an Medien-Workshops teilnehmen können.

Nun droht diese Grundversorgung niedergeschlagen zu werden. Es besteht die Gefahr der Schließung aller SAEK-Standorte Mitte des kommenden Jahres. Damit würden die medienpädagogischen Möglichkeiten der Unterstützung dem Nullpunkt entgegen gehen. Die Chance auf bereichernde Medienprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter würde erheblich sinken. Mit Hilfe eines offenen Briefs wendet sich der Medienpädagogik e. V. unter Vorsitz von Prof. Bernd Schorb nun an die Sächsische Landesmedienanstalt und versucht die Schließung der SAEK-Standorte doch noch abzuwenden. Er appelliert für die Erhaltung und Weiterentwicklung der wichtigen Strukturen, die bald unwiederbringlich zerstört werden könnten.

Enemy Inside haben 2021 während der Coronapandemie ihr zweites Studioalbum "Seven", was sich mit den sieben Todsünden beschäftigt herausgebracht. Letztes Jahr konnte die Tour coronabedingt nicht stattfinden.

Wir haben Redebedarf: In einem Jahr ist viel passiert. Heute sprechen wir darüber, warum es zwölf Monate keine Folge dieses Podcasts gab und warum es wieder los geht. :)

Als Support-Act für Tocotronic, die Leoniden, Blond und Kraftklub waren Powerplush schon unterwegs und jetzt geht’s nach dem Release ihres Debütalbums „Coping Fantasies“ endlich auf die erste eigene Tour.

Die vierköpfige Chemnitzer Band, bestehend aus Anja (Bass, Gesang), Maria (Gitarre, Gesang), Svenja (Gitarre, Gesang) und Nino (Schlagzeug) besticht mit wohligem Indie-Pop und Texten, die Depressionen, toxische Beziehungen und Weltschmerz thematisieren und damit das Wesen ihrer Generation abbilden und reflektieren. Durch den plüschigen Sound der Band, der sich visuell in ihren Musikvideos widerspiegelt, wird man als Publikum in andere Welten entführt und verspürt unweigerlich das Gefühl von Geborgenheit.

Am 23.03.2023 kommen Powerplush mit Dortmunder Band Sloe Noon als Vorband live und in Farbe nach Leipzig ins Neue Schauspiel und ihr könnt euch verzaubern lassen. Also hört rein und kommt, wenn ihr mögt, vorbei.

Tickets und weitere Tourtermine gibt’s hier.

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Zuletzt konnte man ihn auf seinem Autoimmunkonzert 2020 und in den Gärten der Welt 2021 sehen, aber weil Vergangenheit so 2015 ist, beehrt Lukas Strobel alias DJ Deagle & Kaliba 69 die Hauptstadt am 19.03. in der Max-Schmeling-Halle nun endlich wieder. In der Zwischenzeit releaste er nach Schlaftabletten, Rotwein V sein mittlerweile sechstes Studioalbum Rotz & Wasser, das mit fast schon ungewohnter Schwere in den Texten seiner 12 Tracks Alligatoahs Status als Deutsch-LKler unter den Rappern weiter untermauert. Mal gesellschafts-, mal selbstkritisch wortwitzelt sich der gebürtige Niedersachse auch auf der neuen Platte über die metaphorische Blumenwiese, dass es eine Wonne ist. Mögen SchülerInnen der folgenden Generationen an den Interpretationen verzweifeln.

Aufschauende Füchse und gähnende Büffel dürfen sich freuen auf eine souveräne Show des bühnenerfahrenen Künstlers, der die Weirdness als Accessoire für sich entdeckt hat. Seid bereit, wenn der Katheter entfernt wird – wenn nicht in Berlin, dann vielleicht ja auf diversen Festivals.

Tourtermine & Tickets findet ihr hier.

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