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Schlemmerblock für Chemnitz und Umgebung - Verlosung

Gut Essen gehen, was Neues erleben, Kultur und das Leben genießen - wer von uns hat das nicht auf der Wunschliste für Freizeit, aber gerne auch Alltag stehen?

In Chemnitz und Umgebung gibt es jede Menge Gastronomie, Ausflugsziele und überhaupt Freizeitangebote, sodass man einen guten Teil davon vermutlich gar nicht auf dem Schirm hat.

Wäre es da nicht toll, ein kleines Heftchen zu haben, mit Ideen, was man am nächsten Wochenende unternehmen könnte? Und wenn es dann noch mit Gutscheinen kommt, um Geld zu sparen - umso besser.

Wir haben uns für euch den Schlemmerblock von Gutscheinbuch.de näher angeschaut, und auch ein paar Exemplare zur Verlosung. Aber was erwartet euch?

Der Block selbst ist handlich und passt locker in die Jackentasche. 69 Angebote für Gastronomie und Freizeit in Chemnitz und Umgebung findet ihr direkt im Block. Hinzu kommt noch ein Onlineangebot mit weiteren 5000 Angeboten

Die Seiten sind übersichtlich gestaltet, sodass ihr gleich seht, was jeweils angeboten wird: Gibt es vegetarisches oder veganes Essen? Sind Hunde erlaubt? Ist der Zugang barrierefrei? Könnt ihr mit Karte zahlen oder braucht ihr Bargeld? Wird deutsche Küche geboten oder vielleicht auch französische, indische, spanische, usw.? Das gleiche gilt für das konkrete Sparangebot:

Bei allen Angeboten im Block habt ihr mindestens das “2 zum Preis von einem”-Angebot; bei einigen könnt ihr euch sogar zu viert zum Preis von zwei Personen verwöhnen lassen. Es gibt Angebote für Singles, für Familien, Freunde, und auch für Homeservice und Abholung.

Unser Test des Blocks führte uns in Chemnitzer Gaststätten, von denen wir gar nicht wussten, dass es sie gibt. Wir waren im Kleinerzgebirge in Oederan, in Augustusburg und Flöha, wir haben Pizza und Eis gegessen, haben die Familie vergünstigt in unsere Lieblingsmuseen mitgenommen - die ja in unserem Kulturticket inklusive sind - und wir haben uns beim Bouldern und beim Lasergame verausgabt.

Gerade für Studis ist der Schlemmerblock natürlich eine feine Sache, denn immerhin kommt ihr mit eurem Studi-Ticket mit dem ÖPNV kostenlos von A nach B. Dazu könnt ihr was Neues ausprobieren, und dabei noch Geld sparen.

Der aktuelle Block ist gültig bis zum 01. Dezember 2020, also ist noch mehr als ein Jahr Zeit, euch auszutoben. Der Originalpreis von 34,90 Euro reißt natürlich erst einmal ein kleines Loch in den studentischen Geldbeutel, aber schon mit zwei oder drei eingelösten Gutscheinen hat es sich gelohnt.

Außerdem haben wir euch ja eine Verlosung versprochen!

Wir haben 3 Exemplare des aktuellen Schlemmerblocks für euch. Wenn ihr jetzt euren gewinnen wollt, schreibt einfach eine E-Mail an gewinn(at)radio-unicc(dot)de mit dem Betreff “Schlemmerblock”. Sagt uns, was aktuell eure Lieblingsaktivität in Chemnitz und Umgebung ist, und ihr landet im Lostopf!

“Schlemmerblock” an gewinn@radio-unicc.de - die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

Am Samstag den 27.06.2026 fand im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden das erste Kraftklub OpenAir des Jahres statt. In wortwörtlich hitziger Erwartung blickten im Vorhinein alle Involvierten auf den Wetterbericht, welcher für den Tag in der Landeshauptstadt wohlig, warme 40 Grad prognostizierte. Trotz der Extremwetterlage war das Stadion extrem gefüllt. Um der Hitze entgegenzuwirken wurden zahlreiche kostenlose Wasserstationen und -sprinkler installiert, Rettungsdecken ausgegeben und das Wasser an den Verkaufsständen um 20% reduziert. Gab es doch einen medizinischen Notfall, so waren die zahlreichen Rettungskräfte direkt vor Ort.

Als erster Voract startete der Rapper yung pepp, welcher mit Sommerkleid und Wassereis die passende musikalische Untermalung für den sich langsam nähernden und damit Abkühlung versprechenden Sonnenuntergang lieferte. Mit seinen 17 Jahren und seinem Featuregast Kid Kapri konnte er die Fans, die sich schon nachmittags in die Stadionsonne trauten, begeistern.

Der zweite Programmpunkt des OpenAir-Abends wurde das Publikum von Blond durch ihre Hits zum mitsingen und mittanzen bewegt, was schon zeigte, dass sich niemand die Partystimmung von der drückenden Wärme kaputt machen lassen würde. Die Outfitchanges in ihrer Bühnenshow sorgten für Erfrischung und auch an das Publikum haben die Chemnitzerinnen gedacht: Wer sich durchgeschwitzt hatte konnte sich direkt am Merchstand mit frischem Blondmerch einkleiden.

Dann um 20:45 Uhr lief der große Timer, welcher von einem Kran über das Stadion gehalten wurde, ab und die Band mit dem K betrat die Bühne. Neben allen Songs vom neuen Album Sterben in Karl-Marx-Stadt überzeugten Kraftklub mit einem bunten Mix aus den größten Hits ihrer vorherigen Alben. Der breiten Masse ging vor allem der Song Kippenautomat nicht mehr aus dem Ohr. Immer wieder hörte man im Verlaufe des Konzerts die Melodie aus dem Zuschauerbereich, sodass die Gruppe aus der ehemaligen Kulturhauptstadt sich sogar dazu bewegen ließ den Song ein weiteres Mal spontan auf die Setliste zu setzen. Weitere Highlights waren das Blond-Feature bei ihrem gemeinsamen Song so schön, der Einsatz einer Schneekanone, welche zusätzlich für Abkühlung sorgte, Konfetti und Raucheffekte, sowie das Publikum selbst, welches bei dem Song Schief in jedem Chor das gesamte Stadion mit seinen Handylichtern magisch zum leuchten gebracht hat. Für alle, die ein Ticket bekommen konnten, wird der Abend sicher in guter Erinnerung bleiben.

Für alle, die jetzt Lust...

Yasin Sert aka MilleniumKid sitzt gemeinsam mit Redakteurin Tabea von Radio UNiCC im Kulturbahnof Chemnitz und spricht über alte Gewohnheiten, über die Suche nach neuen Hobbies und ob er jemals das Musikgenre wechseln würde.

Außerdem: Woher kommt eigentlich der Künstlername MilleniumKid und was sind seine persönlichen core memories aus den 2000ern?

Das und mehr erfahrt ihr im Interview - hört gerne mal rein!

Audioplayer

Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Jakob Springfeld, geboren 2002 in Zwickau, ist Autor und Aktivist für viele Themen: Klima, Antifaschismus, Anti-Rassismus und für eine andere Perspektive auf Ostdeutschland, genauer gesagt das ehemalige Staatsgebiet der DDR. Aktuell studiert er in Halle (Saale) Politikwissenschaft und Soziologie. Am 28.05. wird er sein aktuelles Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" im Chemnitzer Atomino im Rahmen einer Lesung mit anschließender Diskussion vorstellen.

Sein erstes Buch "Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts" mit Co-Autor Issio Ehrich erschien bereits 2022 im Kölner Quadriga Verlag. Darin beschreibt der junge Zwickauer über sein Aufwachsen in Sachsen und sein beginnendes politisches Engagement während der großen Flüchtlingswelle 2015. Anfangs mit seinen Eltern als ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete entwickelt sich seine aktivistische Arbeit nach immer häufigeren Droh- und Hassbotschaften zu politischer Arbeit gegen Neonazismus, Rassismus und die Klimakatastrophe. Er gründet nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 mit einigen Klassenkammeraden zusammen eine Ortsgruppe der Grünen und von Fridays for Future in Zwickau. Er organisiert Demos und Gedenkveranstaltungen für die Opfer des NSU und hält dort auch regelmäßig Redebeiträge. Begleitet wird all dies mit immer wiederkehrenden Bedrohungen der in Zwickau aktiven und fest verankerten Neo-Nazi-Szene. Seine Gedanken und Erlebnisse sprechen einer großen Menge an jungen Menschen aus der Seele welche sich tagtäglich in Ostdeutschland dem immer stärker werdenden Rechtsruck entgegenstellen und dabei nicht selten Gewalt erfahren.

In seinem aktuellen Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" geht es vor allem um das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf das Erstarken extrem rechter Kräfte. "Die Brandmauer ist längst gefallen" heißt es im Klappentext des Buches: neo-nazistische, neu-rechte und rassistische Positionen sind vielerorts im politischen Diskurs angekommen und obwohl der Vormarsch dieser extremen Rechte ein bundesweites Phänomen ist, scheint "der Westen" auf den "den Osten" diesbezüglich von oben herabzuschauen. Jakob Springfeld teilt nicht nur seine Ängste, sondern auch den klaren Aufruf: "Wer 2025 beansprucht, aus der Geschichte gelernt zu haben, muss sich positionieren, im Kleinen und Großen aktiv werden und darf die Krise der Demokratie nicht nur auf »den« Osten projizieren."

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem sehr interessanten Autor im Chemnitzer Atomino!...