Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Ist das noch Indie? – BILDERBUCH sind offenbar jetzt auch als Roman erhältlich

Am vergangenen Donnerstag, den 11.4. hat die österreichische Band BILDERBUCH im Haus Auensee in Leipzig jegliche demografischen- und Genregrenzen gesprengt. Wie sie das angestellt haben, erfahrt Ihr im folgenden Artikel!

Begibt sich der erfahrene Indiehörer auf ein Konzert, so ist zumindest eins gewiss: vor seinen Eltern wird er für diesen Abend sicher sein. So war das zumindest bis jetzt!

Schon am Einlass wurde recht schnell klar, dass die Zielgruppe von Bilderbuch den demografischen Baum mehr und mehr nach oben geklettert ist. So ergab sich eine interessante Mischung aus, mit Pailletten und Jutebeuteln ausgestatteten Millennials und Hemd tragenden Büromenschen, die offenbar in Erwartung einer Radioband, ihren Feierabend in Ruhe ausklingen lassen wollten. Doch spätestens als das DJ-Duo „Hoe__mies“ als Vorband auf die Bühne kam und das Soundsystem mit basslastigen Rapmonstern von Aya Nakamura oder Summer Cem fütterte, waren die Fragezeichen nur so durch die Luft fliegen zu sehen.  Die beiden Berlinerinnen brachten ab der ersten Sekunde die Samstagabendstimmung Ihrer heimischen Clubs in den leicht Opernhaft anmutenden leipziger Konzertsaal, in welchen zu diesem Zeitpunkt die bei weitem weder letzten Gäste, noch Sonnenstrahlen ihren Weg Fanden.

Vielleicht als verzweifelter Versuch, das Bühnenbild des Hauptactes geheim zu halten, vielleicht um den Leuten bewusst die Sicht auf die Djanes und deren vermehrte Versuche die Menge in Ihre Welt des Hip-Hop zu entführen, zu nehmen – fand während des gesamten Vorprogrammes kaum ein Lichtkegel den Weg auf die Quelle der Musik.

Umso überraschender, was darauf folgte:

Mit dem Auftritt der Bilderbücher geht das Licht an und wir bekommen eine Szene zu Gesicht, die eher wie die Requisitensammlung einer modernen Madame-Butterfly-Inszenierung wirkt. In der Mitte ragt eine Flugzeug-Gangway wie ein Leuchtturm empor. Rechts und links davon Schlagzeugpodeste, die mit Globen, Lavalampen und einem in die Menge filmenden Monitor, in dessen Vordergrund eine Winkekatze ihr Spiel treibt. Davor: eine Wand aus Ventilatoren, ein 3m großer Wasserhahn, und, und, und… Aber als wäre das noch nicht genug, regnete während „Mein Herz bricht“ eine Wand aus kleinen roten Papierherzen von der Decke herab (Foto) und so war auch das Thema der gesamten Show Liebe. Liebe zur Musik, Liebe zueinander und vor allem: Liebe für Maurice Lieblingsrequisit, einen Kühlschrank in der Mitte der Bühne, der beim Öffnen wie das Tor zum Himmel wirkte. Und damit das auch niemand verpasst, kündigte sein Besitzer gegen Ende der Show „das schönste Fotomotiv, das Ihr je gesehen habt“ an und setzte sich und den Mr. Refrigerator extra in Szene.

Letztendlich fanden während der Show also alle zusammen und Bilderbuch konnte ihre Botschaft von Solidarität, Zusammenhalt und Liebe in die Herzen aller transportieren.

Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Am Mittwochabend, dem 22.04.2026, schickten Remote Bondage das Good Girl auf der Bühne des Weltechos in die Hölle.

Die fünfköpfige Band ist aktuell mit ihrem Debutalbum "GOOD GIRL" auf Tour durch Deutschland und Österreich und machte dabei auch in Chemnitz halt. Und wir waren live dabei!

Der ursprünglich geplante Voract Queen Mahoro konnte in Chemnitz leider nicht dabei sein. Stattdessen eröffneten Svenzki und Lokführer Andi den Abend zwischen bunten Lichtern und lauten Beats. Mit einem gelungenen DJ Set brachten die beiden Mitglieder der Chemnitzer Band

Powerplush die Menge schon nach wenigen Minuten zum Tanzen und schufen eine ausgelassene Atmosphäre, die bereits vor Konzertbeginn einen großartigen Abend versprach.

Pünktlich um 20:50 Uhr betrat dann Remote Bondage mit einem epischen Intro die Bühne und startete die Show mit ihrem Song "GOOD GIRL".

Die Bühnenpräsenz der Band war vom ersten Augenblick an fesselnd. Mit Songs vom Neuen Album und altbekannten Klassikern heizten sie das Publikum weiter ein bis die Stimmung bei einem FLINTA Moshpit zum Song "Katze" ihren absoluten Höhepunkt erreichte und auch die letzte Person sich mitreißen ließ.

Dabei überzeugte die Band im laufe des Abends nicht nur mit musikalischem Können sondern, auch mit einer starken Live Show. Extravagante Bühnenoutfits und choreografische Elemente zu den einzelnen Songs ergänzten den individuellen Sound der Band und gestalteten das Konzert noch einzigartiger.

Insgesamt bleibt das Konzert als ein sehr lebendiger und ausgelassener Abend in Erinnerung, den das Publikum so schnell nicht vergessen wird. Im Osten macht die Band auf der aktuellen Tour nicht nochmal halt, wer sie aber nicht verpassen möchte kann Remote Bondage im Sommer auf dem "Rocken am Brocken" live erleben.

Audioplayer

Ronny, das sind wir alle

Am 16. März wurde das Dresdner Tante JU wieder in eine große Einhornrockparty verwandelt. Ok.danke.tschüss machten mit dem zweiten Teil ihrer "Knutschen & Boxen"-Tour Halt, und wir waren dabei.

Die Band brachte ihren Mix aus Indie, NDW und Alternative Rock auf die Bühne und sorgte für einen Abend zwischen Party, Liebe, Politik und dem ein oder anderen verdrückten Tränchen.

Alles zu diesem bunten Abend, und inwiefern die Supportband Remote Bondage Punk, Feminismus und Operngesang vereint, hört ihr hier in unserem Konzertbericht:

Konzertbericht-Audio

Ok.danke.tschüss spielt 2026 planmäßig nicht mehr im Osten des Landes, allerdings kommen Remote Bondage am 22.04. in das Chemnitzer Weltecho. Im Sommer könnt ihr sie dann am 01.08. bei Rocken am Brocken gleich noch einmal erleben.

Am 1. März 2026 verwandelte sich die Stadthalle Chemnitz in einen Klangraum voller Emotionen, Spannung und Gänsehaut-Momente. Unter der künstlerischen Leitung von Stephen Ellery und dirigiert von Wojciech Rodek erlebte das gut gefüllte Haus einen eindrucksvollen Abend mit den größten Werken von Hans Zimmer.

Das Konzert war eine audiovisuelle Reise durch die Filmgeschichte. Theatralische Filmszenen auf einer großen Leinwand im Hintergrund verschmolzen mit dem Klang des Live-Orchesters zu einem intensiven Gesamterlebnis.

Mit Top Gun: Maverick eröffnete das Orchester den Abend. Es folgte der Soundtrack von Pirates of the Caribbean, feinfühlige Musik von Rain Man – und natürlich durften Klassiker wie The Lion King und Inception nicht fehlen.

Weitere Werke wurden unter anderem von einem Chor musikalisch unterstützt. Dieser verlieh den einzelnen Stücken eine besondere Dimension.

Als krönenden Abschluss des Abends spielte das Orchester den allbekannten und epischen Soundtrack von Interstellar.

Der Abend wurde mit einem ordentlichen Applaus beendet und hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, warum Hans Zimmers Filmmusik seit Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt bewegt – mich eingeschlossen.

In der ersten Hälfte dieses Jahres gehen Tropikel Ltd. auf große Betriebstemperatour 2026 durch Deutschland und Österreich und legen dabei auch zwei Stopps in Sachsen ein. Zuerst spielen die Jungs ihren Tourauftakt am 09.04. im Beatpol in Dresden. Nachfolgend steht das Werk 2 in Leipzig am 23.04. auf dem Plan.

Mit Hits wie Puls 1000, Immer Sommer oder Tempo findet das Synthpop-Trio regelmäßig seinen Weg ins laufende Tagesprogramm von Radio UNiCC. Es vermischt in seiner Musik NDW-haften Humor mit ehrlichen, emotionalen Botschaften. Das sorgt für einen angenehmen Kontrast zu all den Künstlern, die sich steinhart geben oder in ihrer Verletzlichkeit etwas zu ernst nehmen. Ihre Bühnenpräsenz wird von retro-futuristischen Outfits und abgespaceten Dancemoves getragen und sorgen dafür, dass Tropikel Ltd. auch live zur Sensation wird.

Neben Dresden und Leipzig spielt Tropikel Ltd zwischen April und Mai 2026 noch in 17 anderen Städten. Wenn ihr also ihre einzigartigen, positiven Vibes erleben wollt, aber an den beiden Terminen nicht könnt, dann checkt nochmal ihre Website tropikelltd.com ab.

Video