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POCHEN-Symposium 2021 "Die (neue) Vermessung der Welt"

"Big Data, Data Literacy, Blockchain oder Data Commons – hinter diesen mehr oder weniger klar umrissenen Begriffen verbergen sich Phänomene, die den gegenwärtigen Gipfel einer rasant voranschreitenden Entwicklung markieren." (pochen.eu)

Foto: Das POCHEN SYMPOSIUM 2021

Einem ganz besonderen Veranstaltungspunkt, dem wir uns besonders ausführlich widmen möchten, ist das POCHEN-Symposium 2021. Das gesamte Wochenende vom 21. bis zum 24. Oktober findet im Open Space Chemnitz das POCHEN Symposium statt, wo Künstler:innen, Expert:innen, Akademiker:innen, Aktivist:innen und Chemnitzer:innen eingeladen werden zur künstlerischen Auseinandersetzung zum Thema Datenkompetenz.

Das POCHEN Symposium ist in etwa die Vorversammlung der POCHEN-Biennale, die im Jahre 2022 in Chemnitz stattfinden wird. Seit 2018 erzählen die Macher mit der multimedialen Biennale POCHEN Geschichte und Geschichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alle zwei Jahre wechseln sie das Thema und dieses Jahr wird zum Symposium zu dem Thema "Die (neue) Vermessung der Welt" eingeladen, dieses soll den Boden für die POCHEN-Biennale nächstes Jahr werden. Die Veranstalter laden dazu ein, Technologie in künstlerische Praxis einzusetzen: Daten zu analysieren, umzuwandeln, zu visualisieren, zu erfassen und so Räume für mehr menschliche Autonomie im digitalen Zeitalter zu schaffen. Kurz gesagt ein Versuch, ein Abbild über die vierte industrielle Revolution, die Digitalisierung, zu schaffen (auch eine Form von Aufklärungsarbeit über die Zustände der heutigen Postmoderne), wird im Rahmen des POCHEN-Symposiums sowie der POCHEN-Biennale vergegenwärtigt.

Die Veranstalter beschreiben es so: "Big Data, Data Literacy, Blockchain oder Data Commons – hinter diesen mehr oder weniger klar umrissenen Begriffen verbergen sich Phänomene, die den gegenwärtigen Gipfel einer rasant voranschreitenden Entwicklung markieren: Immer tiefer ist die digitale Transformation in den vergangenen Jahrzehnten in unseren Lebensalltag eingedrungen, um sich dort breit zu machen. Im Gefolge: Ein umfassender Medienwandel, der mit immer größeren Datenströmen bislang Unverbundenes digital vernetzt, Unsichtbares sichtbar macht und Lokales globalisiert. Während sich die mediale Öffentlichkeit über das Internet explosionsartig vergrößerte, wurde die Welt zu einem Dorf, in dem Distanzen aufgehoben und Wissen jederzeit für alle Nutzer:innen abrufbar gemacht wurden. Die umfassende Digitalisierung hat uns ein globales Gehirn beschert, mit dem wir Menschen näher zusammenrücken und unser Dasein zunehmend hybride Formen anzunehmen scheint. […] Und so zeigt die digitale Transformation der Gesellschaft zwei Gesichter: Kaum eine Person wird die Chancen und Erfolge, die sie auf Wissenstransfer, Kommunikation oder Produktionsverhältnisse vorzuweisen hat, infrage stellen. Dennoch deutet sich an vielen Facetten dieses historisch einzigartigen Umbruchs an: Eine bessere Welt haben wir nicht herbeidigitalisiert. Es wurden neue Machtstrukturen geschaffen und im Laufe der Jahre zementiert. Wir haben neue Formen des Miteinanders erzeugt, und diese zugleich in Teilen pervertiert. Wissen steht uns jederzeit und überall zur Verfügung. Und dessen Missbrauch ist gleichermaßen allgegenwärtig. Wo die Welt noch bis vor kurzem durch die umfassenden Digitalisierungsprozesse zusammenzurücken schien, werden unsere demokratischen Werte und unser gesellschaftliches Zusammenleben zunehmend auf die Probe gestellt. Doch es gibt Gegenentwürfe: Konzepte zu Data Literacy oder Ideen wie Big Democracy versprechen mehr Kompetenz und Transparenz sowie ein nie gekanntes Maß gesellschaftlicher Teilhabe." So die Veranstalter.

"Was verraten unsere Daten, und wo geben wir sie frei? Wie können wir mit den Mitteln der Kunst Antworten auf diese Fragen finden und neue immersive Erfahrung zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld anregen? – zum POCHEN Symposium 2021 wird man den Versuch unternehmen, sich der Herausforderung zu nähern". Die Leitfrage des Symposiums bildet die Frage mit welchen Mitteln der multimedialen Kunst das Thema "Die (neue) Vermessung der Welt" durchdrungen werden kann und welche Vermittlungsperspektiven damit ermöglicht werden können. Man nimmt sich dem Versuch an, die Themen Digitalisierung und Datafizierung zu durchleuchten und unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen. Weitere Forschungsinteressen richten sich danach, welche Erfahrungen und Fähigkeiten Menschen als datenkompetente und -souveräne Individuen im 21. Jahrhundert benötigen.

Das POCHEN SYMPOSIUM 2021 startet am 21. Oktober mit einer Eröffnungsveranstaltung um 19 Uhr im Open Space am Karl-Marx-Kopf, mehr Informationen zu dem umfassenden Rahmenprogramm für das gesamte Wochenende von Donnerstag Abend an bis Sonntag findet ihr auf www.pochen.eu.

Euch erwarten Veranstaltungen wie künstlerische Performances, Live Konzerte, Künstler:innen Gespräche, Diskussionen, Ausstellungen, Führungen, Workshops, ein Dokumentarfilm, und, und, und.

Das Pochen SYMPOSIUM 2021 in Chemnitz.

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Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.

Die ukrainische Metalband wird im Rahmen ihrer Duél-Tour am 20. Februar den Felsenkeller in Leipzig bespielen. Das gleichnamige Album zur Tour Duél veröffentlichte Jinjer bereits am 7. Februar des vergangenen Jahres und ist bereits das fünfte Studio-Album der Gruppe. Sowohl die Aufmachung der neuen Platte, als auch die Songs sind durchzogen von den Gefühlen die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bei der Band und der aus Donezk stammenden Sängerin Tatiana Shmayluk ausgelöst hat. Insgesamt ist es ein sehr intensives Album mit einer konstant hohen Energie, die wir auch bei den Konzerten erwarten können. Für alle Metal-Fans ist die Tour von Jinjer also ein Must-See!

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Wenn Liska am 5. März 2026 mit ihrer "Ich komm schon klar Tour" in Leipzig Halt macht, wird das Naumanns Tanzlokal zur Bühne für einen intensiven, persönlichen Konzertabend, an dem das Gefühl und Emotionen im Mittelpunkt stehen.

Musikalisch bewegt sich die Künstlerin zwischen modernem Pop, Indie und klassischen Songwriter-Elementen. Ihre Songs erzählen von inneren Konflikten, Beziehungen, Aufbruch und dem Mut, sich emotional zu öJnen. Klare Melodien treJen auf atmosphärische Arrangements, getragen von einer Stimme, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.

Auf der Bühne überzeugt Liska vor allem durch Präsenz und Authentizität. Gerade im intimen Setting des Naumanns entfalten ihre Songs die volle Wirkung – mal leise und nachdenklich, mal dynamisch und mit spürbarer Energie. Genau diese Mischung macht ihre Konzerte zu einem intensiven Erlebnis.

Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern und Liska am 5. März 2026 live im Naumanns Tanzlokal Leipzig erleben.

Eine Meerjungfrau ist sie zwar nicht, aber ihr Programm trägt diesen Namen bewusst. Mit ihrer Stand-up-Comedy-Show "Mehrjungfrau" kommt Maria Clara Groppler am 27.02.2026 nach Chemnitz ins Atomino.

Haus Auensee, Leipzig, 31. Januar 2026

Es war einer dieser Abende, an denen sich die Erwartungen im Saal wie ein gespannter Bogen formten und Beyond the Black ihn zielgerichtet abschossen. Das Haus Auensee war gut gefüllt, der Einlass pünktlich, das Programm ambitioniert. Mit Supportacts, Bühnentechnik und dem Headliner summierte sich die Spielzeit an diesem Abend auf rund 3,5 Stunden. Am Ende blieb das Gefühl, einen kompletten, sorgfältig inszenierten Abend erlebt zu haben, der musikalisch wie atmosphärisch wenig Wünsche offenließ, trotz der personellen Erschütterungen, die sich hinter den Kulissen abzeichneten.

Der Vorabend: Energie und Kontraste

Der Abend begann wie angekündigt pünktlich um 19:00 Uhr. Die Vorband Seraina Telli eröffnete mit einem warmen, songorientierten Set, das Nähe zum Publikum suchte, als ein freundlicher, persönlicher Auftakt, der die Zuhörer einstimmte. Anders dann SETYØURSAILS: Metalcore mit voller Wucht, Breakdowns und körperlicher Energie. Der Übergang von Intimität zu ungezügelter Energie gelang abrupt und überzeugend. Moshpits bildeten sich, Crowdsurfing war zu sehen, das Publikum wurde wachgerüttelt, ohne aus der respektvollen Spur zu geraten. Die Fans blieben rücksichtsvoll, selbst in hitzigen Momenten.

Eine Band unter Druck

Kurz vor dem Headliner-Set legte sich eine leichte Spannung über die Halle. Drummer Kai Tschierschky war erkrankt. Was drohte, die Show zu gefährden, wurde vor Ort zu einer Demonstration kollegialer Flexibilität. Henrik Kellersohn (Drummer von SETYØURSAILS) sprang spontan ein, später übernahm Tim Breideband. Dass beide Musiker in kurzer Zeit den Takt des Abends hielten, verdient Respekt, technisch wie auch menschlich. Die Band spielte ihr Set mit der Ruhe und dem Können. Im Nachgang wurde bekannt, dass die kurzfristigen Ausfälle die Band stärker treffen würden. Nur wenige Tage später musste die Tour verschoben werden. Ursache waren die anhaltende Erkrankung von Kai sowie ein medizinischer Notfall bei Gitarrist Chris Hermsdörfer. Vor diesem Hintergrund bekommt die souveräne Leistung an jenem Abend noch mehr Gewicht.

Neues Kapitel trifft Best-of

Beyond the Black spielten rund 90 Minuten eine dichte, fokussierte Setliste, in der etwa die Hälfte der Songs aus dem neuen Album vertreten war, ergänzt durch bewährte Klassiker. Diese Mischung funktionierte. Die neuen Stücke fanden live mühelos Anschluss an die älteren Hits. Man spürte, dass das Material auf Bühnenpräsenz hin geschrieben ist. Jennifer...