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Summary

Über 50.000 Menschen beim KOSMOS Chemnitz: Hier gibt es die besten Bilder des Tages

Unter dem Motto #wirbleibenmehr knüpfte die Veranstaltung an das #wirsindmehr-Konzert von 2018 an und wollte erneut gegen rechte Hetze, Diskriminrung und für ein friedliches Miteinander ein Zeichen setzen. Auf über 40 Bühnen gab es allerhand zu entdecken.

Alligatoah beim KOSMOS Chemnitz

Impressionen vom KOSMOS Chemnitz

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Auf der Atomino x AJZ Talschok Bühne eröffnete Newcomerin Mia Morgan und freute sich sehr über das schon große Publikum am Roten Turm Kaufhaus. Obwohl ihre erste EP am heutigen Freitag erst erscheint sangen die Fans in den ersten Reihen ordentlich mit.

Die große #wirbleibenmehr-Bühne, die sich in diesem Jahr auf der Kreutzung vor dem Dorint Hotel befand wurde vom Popsänger Joris eröffnet. Das riesen Areal war zu der Zeit zwar erst zur Hälfte gefüllt, aber dennoch wurde kräftig mitgesungen. Ein bisschen Konfetti machte das Konzerterlebnis besonders.

Auch Lary und Grossstadtgeflüster durften sich über ein feierwütiges Publikum freuen.

Zeitgleich spielten auf der Bühne am Wall die Chemnitzer Band Wasmirbleibt mit ihrem "gossenromantischen Polka Punk-Rock". Die eher punkiger Musik lud vor allem den ein oder anderen Fan zum Pogen vor der Bühne ein.

Obwohl Omar Souleyman im Programm für 17 Uhr im Boiler Room angekündigt wurde, zeigte die KOSMOS App wenig später die neue Auftrittszeit von 18.30 Uhr an. Wir hätten den syrischen Musiker gern live gesehen. Dann vielleicht beim nächsten Mal.

Dafür wurde aber am Kopp gleich mehrfach gefeiert, einmal an der Kreuzung am Alanya Döner, dort legten Riegert & Sender auf und zwar sau coole Musik, die den Passanten und Restaurantbesuchern auf der Strana das Mahl versüßsten.

Am Kopp selbst war Hip Hop angesagt, Fatoni und Zugezogen Maskulin waren die Highlights des Tages. Besonders als bei Letzterem dann noch Nura und Kraftklub-Sänger Felix einen Überraschungsauftritt zum Besten gaben.

Alligatoah: "Esst weniger Menschen"

Aber auch auf der #wirbleibenmehr-Bühne wurde es nicht langweilig. Der riesige Platz war kurz bevor Alligatoah auf die Bühne kam, voller denn je. Ein wenig unübersichtlich waren jedoch die Wellenbrecher. Es gab eine linke Bühnenseite, eine rechte und zwei abgetrennte hintere Bereiche. Man kam nie von einem in den anderen Bereich, ohne das Gelände wieder komplett zu verlassen und außen rum zu gehen. Das war ein wenig verwirrend. Nichts desto trotz kam Alligatoah mit Band in senfgelben Kostümen auf die Bühne und lieferte seine größten Hits ab. Auch hier gab Kraftklub-Felix einen Überraschungsauftritt beim Song Beine Brechen. Der sonderbarer Humor durfte auch dieses Mal in Chemnitz nicht fehlen. "Zum Schluss noch eine politische Botschaft: Esst weniger Menschen."

Grönemeyer bezieht Stellung: "Wir lassen [dieses Land] nicht nach rechts ausfranzen"

Gegen 21.15 Uhr drängten sich dann die Eltern und Großeltern vor der Bühne, denn endlich kam Herbert Grönemeyer, der als Star des Abends gefeiert wurde und spielte etwa eine Stunde. Er machte eine klare Aussage und nahm kein Blatt vor den Mund: "Gegen Diskriminierung, gegen Ausgrenzung, ganz klar gegen irgendwelche rassistischen Tendenzen! [...] Ich glaube viele Menschen haben hart zu kämpfen und das ist eine Frage an die Politik, aber ansonsten stehen wir zusammen und halten dieses, als unser Land kräftig fest und lassen es nicht nach rechts ausfranzen."

Positiv sind neben den Konzerten auch die vielen Angebote im Zentrum zu erwähnen. Im Stadthallenpark gabe es neben dem Parksommer ein Zwergenland mit Bastel- und Spielangeboten für Kinder. Auch eine Kletterwand ließ so manches Kind mutig werden. In der Fashion Lounge Exquisit hatten die Organisatoren Diskussionsrunden vorbereitet. So ging zum Beispiel, um das Thema "Generation Why - (zu viele) Möglichkeiten". An einer Wand konnten Besucher ihre Gedanken zum Thema KOSMOS künstlerisch ausdrücken. Auch gab es vor dem Vapiano eine Skaterrampe.

Insgesamt muss man sagen, dass die Organisatoren etwas ganz Tolles und vor allem ganz Großes auf die Beine gestellt haben. Das muss man erst einmal schaffen und dann noch kostenlos und mit Gebärdenübersetzer bei fast jedem Konzert und Event. Respekt. Gern nächstes Jahr wieder.

Am 1. März 2026 wird die Stadthalle Chemnitz zum Schauplatz eines

besonderen Konzerterlebnisses: "The Best of Hans Zimmer in Concert" bringt die bekanntesten und beliebtesten Filmmusiken eines der einflussreichsten Komponisten unserer Zeit live auf die Bühne. Ab 20 Uhr dürfen sich die Besucher auf einen Abend freuen, der das große Kino in Konzertform erlebbar macht.

Gespielt werden Werke von "Fluch der Karibik" bis hin zu "Interstellar" und von einem großen Orchester, durch Solist:innen und Chor ergänzt, die Zimmers Klangwelten mit Leidenschaft umsetzen. Unterstützt von Licht- und Bildelementen entsteht eine Atmosphäre, die das Publikum direkt in die emotionalen Welten der Filme hineinzieht.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, ein paar Stunden alles um sich herum zu vergessen und sich ganz von der Musik tragen zu lassen.

Samstag, 31. Januar 2026, 20:00 Uhr; Haus Auensee, Leipzig

Am Ende diesen Januars bringt Beyond The Black ein neues Kapitel auf die Bühne. Mit der Headliner-Tour "Rising High" reist die Band durch Europa, wenige Wochen nachdem ihr sechstes Studioalbum "Break The Silence“ veröffentlicht wurde. Für Leipzig bedeutet das einen Abend voller melodischer, kraftvoller Symphonic-Metal-Songs, dramatischer Arrangements und der charismatischen Präsenz von Sängerin Jennifer Haben.

Vom Newcomer zum Headliner

Seit dem Debüt „Songs Of Love And Death“ (2015) hat sich Beyond The Black schnell von einem nationalen Newcomer zu einer beständigen Größe der europäischen Symphonic-Metal-Szene entwickelt. Die Band um Frontfrau Jennifer Haben tourte seither weltweit, trat wiederholt auf großen Festivals wie Wacken auf und teilte die Bühne mit Acts wie Within Temptation oder Scorpions. Das zuletzt 2023 veröffentlichte, selbstbetitelte Album markierte einen neuen Karrierehöhepunkt und ebnete den Weg für ausgedehnte Headliner-Shows. Eine Entwicklung, die nun in der "Rising High"-Tour und dem neuen Album ihren nächsten Höhepunkt findet.

Neues Kapitel, neues Album, neue Tour

"Break The Silence“ erscheint am 9. Januar 2026 und gilt als Konzeptalbum. Melodischer Metal, angereichert mit ethnischen Einflüssen, das große Themen wie Kommunikation, innere Stärke, Resilienz und die Notwendigkeit menschlicher Verbindung verhandelt. Musikalisch bewegt sich das Werk zwischen hymnischen Refrains und düsteren, atmosphärischen Momenten. Songs wie "Rising High", "Let There Be Rain“ oder "Ravens" geben Hinweise darauf, wie die Band Wort, Melodie und Drama verwebt. Aufnahmen und Feature-Gäste (u. a. Kooperationen mit Künstlern wie Lord Of The Lost und Asami) unterstreichen den ambitionierten Charakter des Albums.

Wer Beyond The Black live erlebt hat, weiß, dass es nicht nur um laute Gitarren geht, sondern um große Dynamiken, von intimen Momenten bis zu orchestralen Höhepunkten. Fans dürfen sich auf Material vom neuen Album freuen, ebenso wie auf bewährte Hits aus früheren Alben, die das Publikum mitziehen. Die Band setzt zudem auf eine starke visuelle Komponente. Lichtdramaturgie, choreografierte Passagen und ein Fokus auf die Stimme von Jennifer Haben bildeten das dramaturgische Zentrum bisheriger Tourneen.

Angekündigte Special Guests wie Crownshift erschienen in der ursprünglichen Ankündigung. Jedoch wurden an einigen Orten Änderungen vorgenommen oder Acts mussten absagen. Im Leipziger Haus Auensee werden aktuell SETYØURSAILS und Seraina Telli als Support Acts gelistet.

Tickets für den Abend in Leipzig sind weiterhin erhältlich, über die ...

Am Mittwochabend, den 17. Dezember 2025, wurde das Atomino in Chemnitz ordentlich auf den Kopf gestellt: Rap- und Indie-Pop-Künstler Jassin war zu Gast und machte mit seiner ausverkauften Winter-Tour durch Deutschland und Österreich "Arsenalplatz Tour 2025" einen Zwischenstopp in der Kulturhauptstadt.

Schon früh war der Club gut gefüllt, die Stimmung gespannt – nicht zuletzt wegen Yung Pepp, der das Publikum rund 30 Minuten lang als Voract auf den Abend einstimmte. Mit energiegeladenen Tracks und klarer Präsenz schaffte er es schnell, die Menge mitzunehmen und das Atomino auf Betriebstemperatur zu bringen.

Als Jassin die Bühne betrat, war das Atomino sofort wach. Keine Effekte, kein großes Intro – nur ein Beat, eine Stimme und ein Raum, der komplett mitging. Zwischen leisen, ehrlichen Momenten und Songs, bei denen der ganze Club mitsang, wechselte er mühelos hin und her. Besonders in den ruhigen Parts wurde es ungewohnt still – jeder hörte zu, jeder fühlte mit.

Kurze Ansagen, direkter Blickkontakt und ehrliche Worte machten den Auftritt persönlich.

Mein persönliches Fazit: Ein intensives Clubkonzert mit starkem Voract, das gezeigt hat, wie gut Jassins Musik live funktioniert. Nah, emotional und genau deshalb so wirkungsvoll.

Im kommenden Jahr ist es wieder soweit: Die spektakuläre Konzertreihe - Game of Thrones & House of the Dragon - kommt nach Chemnitz. Mit ihr erwartet die Fans ein Show-Erlebnis der ganz besonderen Art. In der Stadthalle Chemnitz werden am 24. Januar 2026 die epischen Klangwelten der Serien Game of Thrones und House of the Dragon live zum Leben erweckt.

Das Publikum darf sich auf ein Konzert freuen, das die bekanntesten Themen der Serien mit eindrucksvoller Wucht zum Leben erweckt. Die Kompositionen von Ramin Djawadi werden dabei tief in die Geschichten eingebettet und tragen maßgeblich zur Atmosphäre der Serien bei – live entfalten sie ihre emotionale Kraft umso stärker.

Was das Konzert besonders macht: Sobald die ersten Töne starten, laufen einem die Serienmomente automatisch wieder durch den Kopf – ob Drachen-Action, Intrigen oder diese ikonischen Szenen, die man nie vergisst. Die Musik drückt genau die richtige Stimmung aus und sorgt für Gänsehaut.

Gespielt wird das Ganze vom Orchester der Cinema Festival Symphonics unter der Leitung von Stephen Ellery. Zusammen mit Chor und Solist:innen bringen sie den epischen Sound von Game Of Thrones perfekt über die Bühne – mit viel Power und Emotionen. Perfekt für alle, die Westeros einmal live erleben wollen.

Am 1. November 2025 eröffnete Madeline Juno ihre "Anomalie Part 1"-Tour mit einem Konzert im Täubchenthal Leipzig. Den Auftakt des Abends gestaltete maïa, die mit authentischen Texten überzeugte. Sie verriet, dass sie leidenschaftlich gern liest, eine Tatsache, die auch ihren Song "18. Stock" inspirierte, der ursprünglich für ein Buchprojekt entstand. Zum Abschluss ihres Sets kündigte sie ihr Debütalbum "Hinter meiner Zunge" an, das am 13. März 2026 erscheinen wird. Mit dem Song "Aschenbecher" gab sie einen ersten musikalischen Vorgeschmack.

Als das Licht erlosch und ein leuchtender Mond über der Bühne erschien, begann Maddie ihr Set nicht wie üblich auf der Hauptbühne, sondern auf der B-Stage mitten im Publikum. Mit "Mediocre" eröffnete sie den Abend und bahnte sich anschließend ihren Weg über die Barrikade nach vorne.

Das Konzert bot eine ausgewogene Mischung aus neuen und bekannten Songs. Früh im Set erklangen "Hab ich dir je gesagt...", "Obsolet", "Reservetank" und "Vor Dir". Bei "Vorsicht zerbrechlich" bezog Maddie das Publikum aktiv ein, während "Gib doch nach" mit einem aufleuchtenden Sternenmotiv auf der Bühne für visuelle Highlights sorgte. Zwischen den Songs erzählte sie kurze, persönliche Anekdoten, blieb dabei aber fokussiert auf die Musik. Nach "Schlimmster Mensch der Welt" und "Anomalie" folgte ein kurzer Outfitwechsel. Im schwarzen Kleid kehrte die Sängerin zurück und überraschte mit zwei "Surprise Songs": "Normal Fühlen" und "Schatten ohne Licht". Einer der auffälligsten Momente des Abends war "Tu was du willst", begleitet von einer intensiven roten Lichtstimmung, die das Songthema um "Red Flags" visuell aufgriff. Emotionaler Höhepunkt blieb der Song "Center Shock", den sie ihrer besten Freundin Fenja widmete, die an diesem Abend den Merch-Stand betreute. Das Publikum reagierte mit leuchtenden Handylichtern. Nur einen Tag vor dem Konzert war der Song "Pakt" erschienen, welcher sich live nahtlos in die Setlist einfügte. Gegen Ende folgten "99 Probleme", "Homescreen", "Wärst du mir nie passiert" und schließlich "Butterfly Effect", den Maddie als "Hymne ans Leben" bezeichnete.

Zum Abschluss verloste sie eine von zehn Ukulelen, die sie eigens für die Tour gebaut hatte. Die erste Gewinnerin durfte ihr Instrument direkt am Abend noch entgegennehmen. Bevor das Licht erlosch, bedankte sich die Sängerin noch bei ihrem gesamten Team. Mit einem durchdachten Set, klarer Produktion und starker Live-Präsenz gelang Madeline Juno ein überzeugender Start in die neue Tourphase....