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„Violent Bob“ und „Radio EXIT“ – Blind Channel im Felsenkeller Leipzig

Am 24.03. legten die „Backstreet Boys of the metal scene“, Blind Channel, ihren vierten Tour-Stop in der Messestadt im Rahmen ihrer Europatour ein.

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

Blind Channel @ Felsenkeller Leipzig. Foto: Anika Weber

An einem eher trüben Sonntag war der Saal der Location nach einer ausverkauften Show der finnischen Gruppe in Hamburg und einem fast ausverkauften Auftritt in der Hauptstadt eher mäßig gefüllt. Für uns durchaus eine Überraschung, da Blind Channel eigentlich eine bekanntere Gruppe in der Metal-Szene ist und auch der Support mit GHØSTKID ziemlich gut besetzt schien.

Letztere gaben sich gegen 19:30 Uhr die Ehre und eröffneten den Abend, mit ihrem neuen Album „HOLLYWOOD SUICIDE“ im Gepäck legte die Gruppe um den ehemaligen Electric Callboy-Sänger „Sushi“ fulminant los. Obwohl der Felsenkeller etwas spärlich besucht war und das Leipziger Publikum noch etwas schläfrig schien, gelang es der Gruppe nach den ersten beiden Songs ihre Energie auf die Zuschauer zu übertragen und es zeichnete sich das für die Musik der Band übliche Publikumsbild ab: Mosh- und Circle-Pits und als krönender Abschluss eine Wall-Of-Death – das volle Programm also. Musikalisch stachen live vor allem die Songs „HEAVY RAIN“ und „MURDERER“ vom neuen Album hervor.

Nach einer Umbaupause welche nicht wie sonst üblich einfach von Musik, sondern in diesem Fall von einem eignen „Radiosender“ „Radio EXIT“ mit Moderator „Violent Bob“ (eine Anlehnung an das Album „Violent Pop“) begleitet wurde, kamen Blind Channel gegen 21 Uhr auf die Bühne. Hier war das Publikum dann schon wacher und die Energie der finnischen Gruppe brachte den Boden des Felsenkellers zum Beben. Die Menge stellte sowohl bei Songs des neuen Albums „EXIT EMOTIONS“ wie „PHOBIA“ oder „XOXO“ aber auch bei älteren Titeln wie „Over My Dead Body“ seine Textsicherheit unter Beweis. Es gab außerdem im Set ein Eminem-Mash-Up, wobei Sänger Niko kurz zu „Violent Bob“ wurde, kurz darauf ging es dann mit dem gewohnten Programm und es kam bei „Balboa“ zum Circle-Pit. Den Abschluss eines unterhaltsamen Abends markierten die Songs „FLATLINE“ und „Dark Side“, welche das Publikum noch einmal komplett eskalieren ließen.

 

Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.

Wenn Liska am 5. März 2026 mit ihrer "Ich komm schon klar Tour" in Leipzig Halt macht, wird das Naumanns Tanzlokal zur Bühne für einen intensiven, persönlichen Konzertabend, an dem das Gefühl und Emotionen im Mittelpunkt stehen.

Musikalisch bewegt sich die Künstlerin zwischen modernem Pop, Indie und klassischen Songwriter-Elementen. Ihre Songs erzählen von inneren Konflikten, Beziehungen, Aufbruch und dem Mut, sich emotional zu öJnen. Klare Melodien treJen auf atmosphärische Arrangements, getragen von einer Stimme, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.

Auf der Bühne überzeugt Liska vor allem durch Präsenz und Authentizität. Gerade im intimen Setting des Naumanns entfalten ihre Songs die volle Wirkung – mal leise und nachdenklich, mal dynamisch und mit spürbarer Energie. Genau diese Mischung macht ihre Konzerte zu einem intensiven Erlebnis.

Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern und Liska am 5. März 2026 live im Naumanns Tanzlokal Leipzig erleben.

Eine Meerjungfrau ist sie zwar nicht, aber ihr Programm trägt diesen Namen bewusst. Mit ihrer Stand-up-Comedy-Show "Mehrjungfrau" kommt Maria Clara Groppler am 27.02.2026 nach Chemnitz ins Atomino.

Haus Auensee, Leipzig, 31. Januar 2026

Es war einer dieser Abende, an denen sich die Erwartungen im Saal wie ein gespannter Bogen formten und Beyond the Black ihn zielgerichtet abschossen. Das Haus Auensee war gut gefüllt, der Einlass pünktlich, das Programm ambitioniert. Mit Supportacts, Bühnentechnik und dem Headliner summierte sich die Spielzeit an diesem Abend auf rund 3,5 Stunden. Am Ende blieb das Gefühl, einen kompletten, sorgfältig inszenierten Abend erlebt zu haben, der musikalisch wie atmosphärisch wenig Wünsche offenließ, trotz der personellen Erschütterungen, die sich hinter den Kulissen abzeichneten.

Der Vorabend: Energie und Kontraste

Der Abend begann wie angekündigt pünktlich um 19:00 Uhr. Die Vorband Seraina Telli eröffnete mit einem warmen, songorientierten Set, das Nähe zum Publikum suchte, als ein freundlicher, persönlicher Auftakt, der die Zuhörer einstimmte. Anders dann SETYØURSAILS: Metalcore mit voller Wucht, Breakdowns und körperlicher Energie. Der Übergang von Intimität zu ungezügelter Energie gelang abrupt und überzeugend. Moshpits bildeten sich, Crowdsurfing war zu sehen, das Publikum wurde wachgerüttelt, ohne aus der respektvollen Spur zu geraten. Die Fans blieben rücksichtsvoll, selbst in hitzigen Momenten.

Eine Band unter Druck

Kurz vor dem Headliner-Set legte sich eine leichte Spannung über die Halle. Drummer Kai Tschierschky war erkrankt. Was drohte, die Show zu gefährden, wurde vor Ort zu einer Demonstration kollegialer Flexibilität. Henrik Kellersohn (Drummer von SETYØURSAILS) sprang spontan ein, später übernahm Tim Breideband. Dass beide Musiker in kurzer Zeit den Takt des Abends hielten, verdient Respekt, technisch wie auch menschlich. Die Band spielte ihr Set mit der Ruhe und dem Können. Im Nachgang wurde bekannt, dass die kurzfristigen Ausfälle die Band stärker treffen würden. Nur wenige Tage später musste die Tour verschoben werden. Ursache waren die anhaltende Erkrankung von Kai sowie ein medizinischer Notfall bei Gitarrist Chris Hermsdörfer. Vor diesem Hintergrund bekommt die souveräne Leistung an jenem Abend noch mehr Gewicht.

Neues Kapitel trifft Best-of

Beyond the Black spielten rund 90 Minuten eine dichte, fokussierte Setliste, in der etwa die Hälfte der Songs aus dem neuen Album vertreten war, ergänzt durch bewährte Klassiker. Diese Mischung funktionierte. Die neuen Stücke fanden live mühelos Anschluss an die älteren Hits. Man spürte, dass das Material auf Bühnenpräsenz hin geschrieben ist. Jennifer...

Am 1. März 2026 wird die Stadthalle Chemnitz zum Schauplatz eines

besonderen Konzerterlebnisses: "The Best of Hans Zimmer in Concert" bringt die bekanntesten und beliebtesten Filmmusiken eines der einflussreichsten Komponisten unserer Zeit live auf die Bühne. Ab 20 Uhr dürfen sich die Besucher auf einen Abend freuen, der das große Kino in Konzertform erlebbar macht.

Gespielt werden Werke von "Fluch der Karibik" bis hin zu "Interstellar" und von einem großen Orchester, durch Solist:innen und Chor ergänzt, die Zimmers Klangwelten mit Leidenschaft umsetzen. Unterstützt von Licht- und Bildelementen entsteht eine Atmosphäre, die das Publikum direkt in die emotionalen Welten der Filme hineinzieht.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, ein paar Stunden alles um sich herum zu vergessen und sich ganz von der Musik tragen zu lassen.