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Summary

Within Temptation begeistern Leipziger Publikum mit fulminanter Show

"We finally made it" waren die Worte, die nach zwei Jahren Pandemie am Samstag, 3. Dezember, durch die Quarterback Immobilien Arena Leipzig klangen als Within Temptation die Bühne betraten.

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Within Temptation @ Leipzig Quarterback Immobilien Arena

Gemeinsam mit Evanescence und Smash Into Pieces waren die Niederländer auf World Collide Tour durch Europa mit einem Stopp in Sachsen.

>>Radio UNiCC traf Sängerin Sharon den Adel vor dem Konzert backstage zum Interview. Erfahrt hier mehr dazu <<

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Um 19 Uhr versammelten sich die Fans, die vorranging aus der „schwarzen Szene“ kamen in der Halle. Zur Einstimmung kam die schwedische Popband Smash Into Pieces auf die Bühne. Das freute mich ungemein, da ich diese Band schon immer einmal live sehen wollte, so spielen wir sie immerhin seit Jahren bei uns im Radio. Die Stimme von Sänger Chris Sörbye überzeugte ab dem ersten Ton und war sehr besonders. Allerdings warteten die Anhänger, die wegen SIP gekommen waren auf einige Kracher deren Karriere, die wie ich fand leider ausblieben. Songs wie „The Game“, „Arcadia“ oder „Like This!“ wurden vermisst. Dafür spielten sie aber zumindest „Real Heros“ und „Boomerrang“.

Within Temptation starten pompös und mit politischer Botschaft

Um 20 Uhr war es dann soweit und Within Temptation kamen endlich auf die Bühne. Im pompösen Bühnenbild, was einer galaktischen oder dystopischen Szenerie glich, begann das Konzert mit “Our Solemn Hour“ und  „Faster“, einem Klassiker der Bandgeschichte. Sharon Den Adel interagierte immer wieder mit dem Publikum. Beim Lied „Paradise (What About Us)“ sang die Masse besonders laut mit. Den Song „Supernova“ widmete die Niederländerin alle Menschen, die einen Verlust erlitten haben. Sie selbst schrieb dieses dystopisch klingende Lied vom letzten Album „Resist“ für ihren verstorbenen Vater. Bevor das Lied „Raise Your Banner“ begann, holte sie die ukrainische Flagge hervor und widmete den Song dem Frieden. Auch solidarisierte sie sich mit den Frauen im Iran.

Überraschungsgast und Live-Premiere mit Annisokay

Ein weiteres Highlight war meiner Meinung nach das Lied „The Reckogning“, weil ich es persönlich sehr mag und mich irgendwie zur Band gebracht hat. Während des ganzen Konzerts gab es auch immer wieder richtig coole Pyro. Within Temptation haben in den letzten beiden Pandemiejahren einzeln stehende Lieder veröffentlicht und spielten einige davon auch gestern in Leipzig, wie z.B. „Don’t Pray For You“, „Entertain You“. Es gab außerdem eine Live-Premiere von “Shed My Skin“, bei der als Überraschungsgast Christoph Wieczorek von Annisokay die Bühne betrat und mitsang, wie bereits im Original.

Sharon fliegt durch die Arena

Gänsehaut bekam ich unerwartet bei den Anfängen vom älteren Within Temptation Lied „Ice Queen“. Und da ein Knaller bei diesem Event den nächsten jagte, gab es noch ein Highlight. Sharon stieg in einem roten Kleid in die Lüfte der Arena. Insgesamt war das mein drittes oder viertes Within Temptation Konzert und ich kann sagen, so eine großartige Produktion und Inszenierung hatte die Band bislang nie. Es hat sich wirklich gelohnt.

Evanescence sind zurück

Aber der Abend war noch immer nicht zu Ende, da gegen 21.45 Uhr dann die zweite Headlinerband des Abends die Bühne betrat: Evanescence. Seit mehr als 20 Jahren sind sie aktiv und durch ihren Hit „Bring Me To Life“ haben sie den Sprung in den Mainstream damals geschafft. Das Lied spielten sie natürlich an diesem Abend ebenfalls, aber erst am Ende. Sie begannen das Set mit einem neueren Song „Broken Pieces Shine“.

Auch neue Songs in der Setlist

Amy Lee bedankte sich mit kratzig-kranker Stimme bei den Fans, dass sie so lange Zeit mit so vielen Tourverschiebungen die Tickets behalten und an diesem Abend gekommen waren. Highlights der Setlist waren „My Immortal“, „Going Under“ und „Call Me When You’re Sober“ für mich. Auch sang Amy einen Song und begleitete sich selbst am Klavier. Das gab eine tolle Stimmung. Das Bühnenbild kam für mich nicht ganz an Within Temptation ran, aber war dennoch nicht zu verachten. Amy Lee ist wirklich eine tolle Sängerin, wie sie an diesem Abend wieder zeigen konnte. Der ein oder andere Fan lief sicher sehr nostalgisch nach diesem tollen Konzert nach Hause.

Es hat sich wirklich gelohnt, auch da ich den Vergleich habe. Im August war ich bei Sunrise Avenues zur Abschlusstour in eben dieser Location, die Ticketpreise waren fast 40 Euro teurer und man hat nur einen Bruchteil als Zuschauer bekommen, was man gestern geboten bekam. Also Daumen hoch.

Samstag, 31. Januar 2026, 20:00 Uhr; Haus Auensee, Leipzig

Am Ende diesen Januars bringt Beyond The Black ein neues Kapitel auf die Bühne. Mit der Headliner-Tour "Rising High" reist die Band durch Europa, wenige Wochen nachdem ihr sechstes Studioalbum "Break The Silence“ veröffentlicht wurde. Für Leipzig bedeutet das einen Abend voller melodischer, kraftvoller Symphonic-Metal-Songs, dramatischer Arrangements und der charismatischen Präsenz von Sängerin Jennifer Haben.

Vom Newcomer zum Headliner

Seit dem Debüt „Songs Of Love And Death“ (2015) hat sich Beyond The Black schnell von einem nationalen Newcomer zu einer beständigen Größe der europäischen Symphonic-Metal-Szene entwickelt. Die Band um Frontfrau Jennifer Haben tourte seither weltweit, trat wiederholt auf großen Festivals wie Wacken auf und teilte die Bühne mit Acts wie Within Temptation oder Scorpions. Das zuletzt 2023 veröffentlichte, selbstbetitelte Album markierte einen neuen Karrierehöhepunkt und ebnete den Weg für ausgedehnte Headliner-Shows. Eine Entwicklung, die nun in der "Rising High"-Tour und dem neuen Album ihren nächsten Höhepunkt findet.

Neues Kapitel, neues Album, neue Tour

"Break The Silence“ erscheint am 9. Januar 2026 und gilt als Konzeptalbum. Melodischer Metal, angereichert mit ethnischen Einflüssen, das große Themen wie Kommunikation, innere Stärke, Resilienz und die Notwendigkeit menschlicher Verbindung verhandelt. Musikalisch bewegt sich das Werk zwischen hymnischen Refrains und düsteren, atmosphärischen Momenten. Songs wie "Rising High", "Let There Be Rain“ oder "Ravens" geben Hinweise darauf, wie die Band Wort, Melodie und Drama verwebt. Aufnahmen und Feature-Gäste (u. a. Kooperationen mit Künstlern wie Lord Of The Lost und Asami) unterstreichen den ambitionierten Charakter des Albums.

Wer Beyond The Black live erlebt hat, weiß, dass es nicht nur um laute Gitarren geht, sondern um große Dynamiken, von intimen Momenten bis zu orchestralen Höhepunkten. Fans dürfen sich auf Material vom neuen Album freuen, ebenso wie auf bewährte Hits aus früheren Alben, die das Publikum mitziehen. Die Band setzt zudem auf eine starke visuelle Komponente. Lichtdramaturgie, choreografierte Passagen und ein Fokus auf die Stimme von Jennifer Haben bildeten das dramaturgische Zentrum bisheriger Tourneen.

Angekündigte Special Guests wie Crownshift erschienen in der ursprünglichen Ankündigung. Jedoch wurden an einigen Orten Änderungen vorgenommen oder Acts mussten absagen. Im Leipziger Haus Auensee werden aktuell SETYØURSAILS und Seraina Telli als Support Acts gelistet.

Tickets für den Abend in Leipzig sind weiterhin erhältlich, über die ...

Am Mittwochabend, den 17. Dezember 2025, wurde das Atomino in Chemnitz ordentlich auf den Kopf gestellt: Rap- und Indie-Pop-Künstler Jassin war zu Gast und machte mit seiner ausverkauften Winter-Tour durch Deutschland und Österreich "Arsenalplatz Tour 2025" einen Zwischenstopp in der Kulturhauptstadt.

Schon früh war der Club gut gefüllt, die Stimmung gespannt – nicht zuletzt wegen Yung Pepp, der das Publikum rund 30 Minuten lang als Voract auf den Abend einstimmte. Mit energiegeladenen Tracks und klarer Präsenz schaffte er es schnell, die Menge mitzunehmen und das Atomino auf Betriebstemperatur zu bringen.

Als Jassin die Bühne betrat, war das Atomino sofort wach. Keine Effekte, kein großes Intro – nur ein Beat, eine Stimme und ein Raum, der komplett mitging. Zwischen leisen, ehrlichen Momenten und Songs, bei denen der ganze Club mitsang, wechselte er mühelos hin und her. Besonders in den ruhigen Parts wurde es ungewohnt still – jeder hörte zu, jeder fühlte mit.

Kurze Ansagen, direkter Blickkontakt und ehrliche Worte machten den Auftritt persönlich.

Mein persönliches Fazit: Ein intensives Clubkonzert mit starkem Voract, das gezeigt hat, wie gut Jassins Musik live funktioniert. Nah, emotional und genau deshalb so wirkungsvoll.

Im kommenden Jahr ist es wieder soweit: Die spektakuläre Konzertreihe - Game of Thrones & House of the Dragon - kommt nach Chemnitz. Mit ihr erwartet die Fans ein Show-Erlebnis der ganz besonderen Art. In der Stadthalle Chemnitz werden am 24. Januar 2026 die epischen Klangwelten der Serien Game of Thrones und House of the Dragon live zum Leben erweckt.

Das Publikum darf sich auf ein Konzert freuen, das die bekanntesten Themen der Serien mit eindrucksvoller Wucht zum Leben erweckt. Die Kompositionen von Ramin Djawadi werden dabei tief in die Geschichten eingebettet und tragen maßgeblich zur Atmosphäre der Serien bei – live entfalten sie ihre emotionale Kraft umso stärker.

Was das Konzert besonders macht: Sobald die ersten Töne starten, laufen einem die Serienmomente automatisch wieder durch den Kopf – ob Drachen-Action, Intrigen oder diese ikonischen Szenen, die man nie vergisst. Die Musik drückt genau die richtige Stimmung aus und sorgt für Gänsehaut.

Gespielt wird das Ganze vom Orchester der Cinema Festival Symphonics unter der Leitung von Stephen Ellery. Zusammen mit Chor und Solist:innen bringen sie den epischen Sound von Game Of Thrones perfekt über die Bühne – mit viel Power und Emotionen. Perfekt für alle, die Westeros einmal live erleben wollen.

Am 1. November 2025 eröffnete Madeline Juno ihre "Anomalie Part 1"-Tour mit einem Konzert im Täubchenthal Leipzig. Den Auftakt des Abends gestaltete maïa, die mit authentischen Texten überzeugte. Sie verriet, dass sie leidenschaftlich gern liest, eine Tatsache, die auch ihren Song "18. Stock" inspirierte, der ursprünglich für ein Buchprojekt entstand. Zum Abschluss ihres Sets kündigte sie ihr Debütalbum "Hinter meiner Zunge" an, das am 13. März 2026 erscheinen wird. Mit dem Song "Aschenbecher" gab sie einen ersten musikalischen Vorgeschmack.

Als das Licht erlosch und ein leuchtender Mond über der Bühne erschien, begann Maddie ihr Set nicht wie üblich auf der Hauptbühne, sondern auf der B-Stage mitten im Publikum. Mit "Mediocre" eröffnete sie den Abend und bahnte sich anschließend ihren Weg über die Barrikade nach vorne.

Das Konzert bot eine ausgewogene Mischung aus neuen und bekannten Songs. Früh im Set erklangen "Hab ich dir je gesagt...", "Obsolet", "Reservetank" und "Vor Dir". Bei "Vorsicht zerbrechlich" bezog Maddie das Publikum aktiv ein, während "Gib doch nach" mit einem aufleuchtenden Sternenmotiv auf der Bühne für visuelle Highlights sorgte. Zwischen den Songs erzählte sie kurze, persönliche Anekdoten, blieb dabei aber fokussiert auf die Musik. Nach "Schlimmster Mensch der Welt" und "Anomalie" folgte ein kurzer Outfitwechsel. Im schwarzen Kleid kehrte die Sängerin zurück und überraschte mit zwei "Surprise Songs": "Normal Fühlen" und "Schatten ohne Licht". Einer der auffälligsten Momente des Abends war "Tu was du willst", begleitet von einer intensiven roten Lichtstimmung, die das Songthema um "Red Flags" visuell aufgriff. Emotionaler Höhepunkt blieb der Song "Center Shock", den sie ihrer besten Freundin Fenja widmete, die an diesem Abend den Merch-Stand betreute. Das Publikum reagierte mit leuchtenden Handylichtern. Nur einen Tag vor dem Konzert war der Song "Pakt" erschienen, welcher sich live nahtlos in die Setlist einfügte. Gegen Ende folgten "99 Probleme", "Homescreen", "Wärst du mir nie passiert" und schließlich "Butterfly Effect", den Maddie als "Hymne ans Leben" bezeichnete.

Zum Abschluss verloste sie eine von zehn Ukulelen, die sie eigens für die Tour gebaut hatte. Die erste Gewinnerin durfte ihr Instrument direkt am Abend noch entgegennehmen. Bevor das Licht erlosch, bedankte sich die Sängerin noch bei ihrem gesamten Team. Mit einem durchdachten Set, klarer Produktion und starker Live-Präsenz gelang Madeline Juno ein überzeugender Start in die neue Tourphase....

Am 27.09. kam die Berliner Skate-Punk-Gruppe ZSK in den Felsenkeller nach Leipzig um ihr am Vortag erschienenes Album Feuer&Papier im Rahmen der gleichnamigen Tour zu feiern. Am selben Tag fand außerdem das erste Kinderkonzert der Band in Leipzig statt, welches bereits Monate vorher ausverkauft war. Unterstützung hatten ZSK an diesem Abend von den Punk-Gruppen Rogers aus Düsseldorf und Mandelkokainschnapps aus Berlin.

Letztere eröffneten den Abend im gut gefüllten Ballsaal des Leipziger Felsenkellers. Die Band zeichnet sich vor allem durch ihr and die Drag-Szene angelehntes Auftreten und ihre feministischen Texte aus. Vor allem ihre Single Bunt war eines der Highlights des Auftritts von Mandelkokainschnapps, welcher einen Abend voller Vielfalt und Offenheit einläuten sollte.

Nachdem das Publikum sich bereits aufgewärmt hatte, kamen Rogers auf die Bühne und ließen bei Songs wie Mittelfinger für immer oder Vergiss nie die ersten Moshpits in der Menge aufgehen. Ein Highlight des Auftritts der Düsseldorfer war die angestimmte Polonaise zum Song Kreuzberger Nächte, welche durch den kompletten Saal ging.

Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann ZSK auf die Bühne und eröffneten ihr Set direkt mit der Single Wir kommen in deine Stadt vom neuen Album. Insgesamt bestand die Show aus einem guten Mix aus Klassikern der Band wie Antifascista oder Herz für die Sache und neuen Songs, inklusive der Live-Performance von Sommer ohne Nazis zusammen mit Rogers. Ebenfalls nicht fehlen durfte der Klassiker Die Kids sind okay mit der Crowdsurfing-Premiere für eine junge Zuschauerin. Insgesamt war das Konzert ein sehr bestärkender und kraftgebender Abend für alle Menschen die sich gegen den Rechtsruck und für Menschlichkeit in der Gesellschaft in Deutschland einsetzen. Für alle Fans in Sachsen gibt es am 07. November im Alten Schlachthof in Dresden noch einen Termin um ZSK live zu sehen.