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Summary

Alles auf Anfang: Wie zwei Babies den Alkohol für sich entdecken

Am 9. September machten Laura Larsson und Ariana Baborie im Rahmen ihrer Herrengedeck „Welttournee durch Deutschland“ Halt im wunderschönen Felsenkeller Leipzig. Zahlreiche Biertes und Korneliusse tummelten sich draußen im Regen, um die beiden sympathischen Stimmen des Podcasts live und mit den zugehörigen Körpern zu hören und erleben. Die ausverkaufte Veranstaltung begann 20 Uhr, Laura und Ariana betraten die Bühne und der feucht-fröhliche Abend begann.

Herrengedeck. Pressefoto: Four Artists

Bereits die Kulisse ließ erahnen, dass Laura und Ariana das Publikum in die Tiefen ihrer Kindheit mitnehmen – Fotos der beiden als Babys, auf denen sie jeweils ein Bier in der Hand halten, deuteten an, wohin es sich bei der "Welttournee durch Deutschland" thematisch drehen wird: Eine chronologische Reise von Lauras und Arianas Geburt bis hin zu dem Moment, an dem sich die beiden als Radiomoderatorinnen (oder auch Synchronsprecherinnen) kennenlernten.

Die Herrengedeck-Erfolgsgeschichte – Wie alles begann
Diese Reise begann korrekterweise mit der Entfernung der Nabelschnur in Form eines Seils, das sich die beiden gegenseitig von der Taille entfernten. Babyfotos, Videos aus Kindertagen und Zeugnisse standen auf der Agenda der beiden und so erfuhr das Publikum beispielsweise, dass Laura bereits als Kleinkind darauf getrimmt war, stets zu wissen, wo die Lampe sei (und es bis heute weiß) oder dass Ariana sympathischerweise bereits vor Beginn ihrer Grundschulzeit lesen und schreiben konnte.

Was können Laura und Ariana eigentlich nicht?
Nach der Pause folgte Lauras große Tanzeinlage zu Nicki Minajs Anaconda. Zu schade, dass keine Juroren der "Mini Playback Show" im Saal waren – ein Auftritt wäre ihr nach diesem phänomenalen Tanz sicher gewesen. Den Biertes und Korneliussen hat es ebenfalls sehr gefallen, was der ausgiebige Applaus und die gewünschte Zugabe bestätigten.
Ariana ließ sich nach Lauras Auftritt nicht lumpen und präsentierte ihr – nun ja – außergewöhnliches Talent, das sie im Laufe ihrer Karriere als Comedienne und Radiomoderatorin entwickelte: Sie krähte einen absolut authentischen Hahnenschrei. Dass sie dieses Geräusch so naturgetreu nachahmen kann, konnte das Publikum kaum glauben und forderte deshalb auch für Arianas Talent eine Zugabe und bekam sie.

Ein Selfie zum Abschied #coachella
Nach vielen weiteren sehr amüsanten und (bekanntermaßen) teilweise absurden Geschichten folgte das Grande Finale des wunderbaren Abends in Leipzig: ein stimmungsvolles Duett von Laura aka Stefanie Giesinger und Ariana als Lena Meyer-Landrut. Mit entsprechenden Kopfbedeckungen und Accessoires sangen sie zur Melodie von "Total Eclipse of the Heart" ein Schmählied über die gerade im Sommer sehr aktiven Festival-Influencerinnen und -Influencer.

Ein unvergleichliches Happening
Wer Fan und Hörer oder Hörerin des Podcasts Herrengedeck ist, sollte definitiv die Chance
nutzen, Arianas und Lauras Liveshows zu besuchen. Hier werden der einzigartige Humor der
beiden und ihre herrlichen Geschichten mit Tanz, Gesang und spektakulären visuellen
Einlagen kombiniert – ein richtiges Happening!

Auch wenn der Festival- und Konzertsommer 2020 durch die Corona-Pandemie nahezu komplett ausfällt gibt es für Konzertliebhaber und natürlich auch Künstler und Veranstalter kleine Lichtblicke: Die Chemnitzer Agentur IN MOVE beschert uns gleich zwei Konzerte: Ihr könnt VNV Nation und Blutengel im Wasserschloss Klaffenbach live erleben.

Am 13. Juni 2020 war es endlich wieder soweit und die Theater Chemnitz durften eine Premiere auf die Bühne bringen. Uraufgeführt wurde auf der Küchwaldbühne das Stück „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon.

Vom 11. bis 17. Juni finden die Virtuellen TUCtage an der TU Chemnitz statt, eine Art Ersatz zum Tag der offenen Tür und dem TUCtag. Die Corona-Pandemie hat uns alle zum Umdenken bewegt und so hat die TU Chemnitz ein komplettes Programm für alle Studieninteressierten auf die Beine gestellt.

Am Freitagabend bewies die Chemnitzer Band Blond, dass sie reif sind für die Bühnen des Berlins Sachsens. Auf ihrer „Martini Sprite“-Tour holten sie im ausverkauften Werk 2, zusammen mit ihrer Entourage, jeden, von Kleinkind bis Rentner, ab.

Zum Valentinstag wurde es besonders düster im Leipziger Felsenkeller. Dafür verantwortlich war die Thrash Alliance, eine Formation bestehend aus vier Ikonen der Thrash Metal-Szene, welche den Felsenkeller einen amtlichen Abriss bescherten.