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Summary

Ed Sheeran - Castle On The Hill/ Shape Of You

Ed Sheeran veröffentlichte vergangenen Freitag die ersten 2 Singles, "Castle On The Hill" und "Shape Of You", als erster Vorgeschmack auf sein neues Album "÷" , was dieses Jahr erscheinen soll.
Beide Songs stiegen bereits kurz nach Release bei iTunes an die Spitze der Charts und ihr bekommt sie bei Radio UNiCC sogleich auf die Lauscher. ;) Die Lyrikvideos findet ihr weiter unten im Text.

"Castle On The Hill" ist ein sehr popiger Song, in dem der Sänger einen Blick in seine Vergangenheit schweifen lässt und die schönen und einprägsamen Dinge Revue passieren lässt, bis er in der Gegenwart ankommt. Dabei tauchen die Dinge auf, die ihn geformt und geprägt haben und er sehnt ein Wiedersehen mit diesen Orten und Menschen herbei.
Wer diese Single hört, kommt nicht drum herum, sein eigenes Leben gedanklich zu durchlaufen. Ein Lied - berührend und nachdenklich stimmend, wobei am Ende das gute Gefühl deutlich überwiegt. Ein Song der den Hörer auf eine Achterbahn der Gefühle schickt, mit einer Melodie, die im Ohr bleibt und leicht daher schwingt. 5/5 Sternen

"Shape Of You" ist der zweite neue Popsong, jedoch beeinflusst von jamaikanischem Dancehall und tropischen House-Tönen, wodurch er viel elektronischer wirkt als der erste Song. Eigentlich wollte Sheeran den Song, an Rihanna weitergeben, aber entschied sich dann doch ihn selbst zu behalten. Inhalt der Single ist eine Romanze, die an einer Bar in einem Klub beginnt, obwohl Sheeran zu Beginn des Liedes beschreibt, dass eine Diskothek der denkbar schlechteste Platz ist, um eine Liebelei zu beginnen. Nach einer erotischen Nacht beginnen sich die Protagonisten näher kennenzulernen und es entsteht scheinbar eine Beziehung mit starker Anziehungskraft.
So sexy klang die Stimme des Sängers in noch keinem Song zuvor. Ein rhythmisches Lied, einladend zum Tanzen, was einen irgendwie das Gefühl gibt auf Jamaika zu sein. Ein echt toller Song, wenn man die Thematik nicht schon in millionen Songs gehabt hätte. 4/5 Sternen

Video

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Wir würden gern wissen, welcher der beiden Songs Euer Favourite ist. Ihr könnt Euch dazu die Songs bei unserem Kollegen Matthias in der Sendung "Wunschbox" (läuft am Mittwochabend ab 19 Uhr) wünschen und wir werden sehen, welcher das Rennen macht. Schreibt dazu einfach eine Mail mit dem Lied, was ihr euch wünscht/ besser findet an: wunschbox(at)radio-unicc(dot)de

Yasin Sert aka MilleniumKid sitzt gemeinsam mit Redakteurin Tabea von Radio UNiCC im Kulturbahnof Chemnitz und spricht über alte Gewohnheiten, über die Suche nach neuen Hobbies und ob er jemals das Musikgenre wechseln würde.

Außerdem: Woher kommt eigentlich der Künstlername MilleniumKid und was sind seine persönlichen core memories aus den 2000ern?

Das und mehr erfahrt ihr im Interview - hört gerne mal rein!

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Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.

Jakob Springfeld, geboren 2002 in Zwickau, ist Autor und Aktivist für viele Themen: Klima, Antifaschismus, Anti-Rassismus und für eine andere Perspektive auf Ostdeutschland, genauer gesagt das ehemalige Staatsgebiet der DDR. Aktuell studiert er in Halle (Saale) Politikwissenschaft und Soziologie. Am 28.05. wird er sein aktuelles Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" im Chemnitzer Atomino im Rahmen einer Lesung mit anschließender Diskussion vorstellen.

Sein erstes Buch "Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts" mit Co-Autor Issio Ehrich erschien bereits 2022 im Kölner Quadriga Verlag. Darin beschreibt der junge Zwickauer über sein Aufwachsen in Sachsen und sein beginnendes politisches Engagement während der großen Flüchtlingswelle 2015. Anfangs mit seinen Eltern als ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete entwickelt sich seine aktivistische Arbeit nach immer häufigeren Droh- und Hassbotschaften zu politischer Arbeit gegen Neonazismus, Rassismus und die Klimakatastrophe. Er gründet nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 mit einigen Klassenkammeraden zusammen eine Ortsgruppe der Grünen und von Fridays for Future in Zwickau. Er organisiert Demos und Gedenkveranstaltungen für die Opfer des NSU und hält dort auch regelmäßig Redebeiträge. Begleitet wird all dies mit immer wiederkehrenden Bedrohungen der in Zwickau aktiven und fest verankerten Neo-Nazi-Szene. Seine Gedanken und Erlebnisse sprechen einer großen Menge an jungen Menschen aus der Seele welche sich tagtäglich in Ostdeutschland dem immer stärker werdenden Rechtsruck entgegenstellen und dabei nicht selten Gewalt erfahren.

In seinem aktuellen Buch "Der Westen hat keine Ahnung was im Osten passiert" geht es vor allem um das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf das Erstarken extrem rechter Kräfte. "Die Brandmauer ist längst gefallen" heißt es im Klappentext des Buches: neo-nazistische, neu-rechte und rassistische Positionen sind vielerorts im politischen Diskurs angekommen und obwohl der Vormarsch dieser extremen Rechte ein bundesweites Phänomen ist, scheint "der Westen" auf den "den Osten" diesbezüglich von oben herabzuschauen. Jakob Springfeld teilt nicht nur seine Ängste, sondern auch den klaren Aufruf: "Wer 2025 beansprucht, aus der Geschichte gelernt zu haben, muss sich positionieren, im Kleinen und Großen aktiv werden und darf die Krise der Demokratie nicht nur auf »den« Osten projizieren."

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem sehr interessanten Autor im Chemnitzer Atomino!...

Radio UNiCC hat Sängerin, Rapperin und Schauspielerin Rubi zu Gast und quatscht mit ihr über den Sprung in die Professionalität, über ihre Wurzeln und ihre Kultur.

Es gibt einen kleinen Einblick darüber, wie sie ihrem Glauben, ihrer Musik und vor allem sich selbst treu bleibt und einen Exkurs in die Welt der Love Languages und welche Person ihr über all die Jahre halt gegeben hat.

Außerdem: RUBI GEHT IM OKTOBER AUF TOUR! (Alle Infos dazu gibt’s im Interview – hört gerne mal rein!)

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