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Summary

Jürgen Brater: Unnützes Medizinwissen. Fakten und Geschichten, die selbst den Arzt verblüffen

Unsere heutige Rezension ist ein Tipp für alle, die gerne unnützes Wissen anhäufen. Das macht Spaß und ganz nebenbei lernt man ja sogar noch was dabei – wie zum Beispiel in Jürgen Braters Buch „Unnützes Medizinwissen“.

Können Männer schwanger sein? Woran hört man, ob Wasser kalt oder heiß ist? Woran starb Beethoven? Und welche gruseligen Behandlungsmethoden gab es vor der Aufklärung? Ist der Mensch von vornherein zum Umfallen geboren? All das und noch viel mehr findet ihr in Jürgen Braters Buch „Unnützes Medizinwissen. Fakten und Geschichten, die selbst den Arzt verblüffen“.

Auf 160 kurzweiligen Seiten präsentiert Brater Interessantes und Kurioses aus der Welt der Medizin. Dabei bleibt er nicht nur in der Medizingeschichte oder bei exotischen Behandlungsmethoden, sondern schaut auch auf Unterhaltsame Mediziner, unverständliche Fachsprache, Statistiken und Rekorde. Auch außergewöhnliche Krankheiten, grandiose Eselsbrücken, amüsante Formulierungen und die Rolle des Zufalls bei medizinischen Entdeckungen nimmt er in den Blick.

Das Buch liest sich schnell und ist in seiner Kürze hervorragend für Zwischendurch geeignet, außerdem so amüsant, dass die eine oder andere Passage gerne vorgelesen werden möchte. Außerdem ist es auch immer wieder schön, Paracelsus‘ bürgerlichen Namen zu lesen: Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Und wenn ihr euch das jetzt gemerkt habt, seid ihr schon eine Frage näher an der Million bei „Wer wird Millionär“. ;-)

„Unnützes Medizinwissen. Fakten und Geschichten, die selbst den Arzt verblüffen“ von Dr. med. Jürgen Brater erschien am 23. März 2021 im Yes Verlag.

 

Audiobeitrag

Am 28. April 2021 erschien das neue Buch von Sebastian Fitzek. In der Rezension erfahrt ihr mehr darüber, ob sich das Lesen lohnt.

„Einer muss doch schließlich damit anfangen. Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie es nicht, es auszusprechen.“

Die heutige Buchvorstellung nimmt euch mit auf eine Zeitreise an einen Ort, den es nur etwa ein halbes Jahr lang gab, und der doch für gehörigen Aufruhr gesorgt hat.

Nebelverhangene Morgenstunden, 5-Uhr-Tee an regnerischen Sonntagen und blühende Frühlingswiesen. Dieses Bild hat sicher fast jeder von uns im Kopf, wenn wir an England denken.

Unsere heutige Rezension behandelt einen Roman zu einem Thema, das inzwischen immer häufiger Eingang in die Literatur findet: Es geht um Diversität und Transidentität.