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Das STAUNT Festival. 4 Tage in 4 Viertel | 23.-24.09 &. 01.-02.10.

Das STAUNT Festival rückt näher. Seit diesem Samstag, dem 24. September geht es auch schon los mit dem ersten Festivalwochenende und ihr habt die Chance mit dabei zu sein. In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr für den ersten Tag des STAUNT Festival braucht und weiteres zum Programm.

Das STAUNT Festival.

Das STAUNT Festival.

Das STAUNT Festival.

Dieses Jahr veranstaltet der Bordsteinlobby e.v. in Chemnitz in diesem Herbst das STAUNT Festival in seiner zweiten Edition.
Die Vision der Bordsteinlobby ist es, Chemnitz in seiner Vielfalt zugänglich zu machen. Deshalb will man mit dem STAUNT Festival viele Stadtviertel von Chemnitz ins Visier zu nehmen. Das STAUNT Festival ist sowas wie ein Stadtviertelfest, dass an jedem Festivaltag in einem anderen Viertel der Stadt tagt und Kultur-, Mitmachen und Begegnungsräume sichtbar macht mit bunten Veranstaltungen und einem Programm mit rund 34 verschiedensten Veranstaltungen.

4 Tage in 4 Vierteln

Am Samstag, dem 24. September beginnt das Festival mit einem großen Umzug durch die Innenstadt. Am 25. September findet ihr das STAUNT in Altchemnitz. Und weiter geht es am Samstag, dem 1. Oktober in Helbersdorf im früheren Heckert-Gebiet. Am letzten Tag, dem 2. Oktober, ist das Programm in Bernsdorf unterwegs, und da ist sogar UNiCC mit dabei! Radio UNiCC präsentiert Ohrenschmaus. Eine Hip-Hop Session mit Beatvalley Produxnz, Skrab und TextChemie und eine Runde Punk Pop mit Janiz. Seid mit dabei!

Diesen Samstag geht es auch schon los mit dem Staunen. Und zwar an dem ersten von den zwei Festivalwochenenden. In diesem Jahr beginnt Das STAUNT Festival 2022 mit einer großen „Kultur-Parade". Eine kleine Demo um Zusammen ein Zeichen für die freie Kultur in Chemnitz zu setzen.
Die Demonstration wird begleitet von Musik, Dekoration und Redebeiträgen. Für die Freie Kultur!

Der 1. Tag: Alles für den 24. September auf einen Blick.
Das Programm

Auftakt
13:00 - 16:00 Uhr: Gestaltungsworkshop und Sockenkette
So eine „Kultur-Parade" soll es in Chemnitz noch nie gegeben haben! Als verbindendes Element möchten man in der "Strumpfwaren-Stadt" Chemnitz ein kleines Socken-Experiment wagen. Dafür soll jeder jeweils eine Socke mitbringen, die auf dem Neumarkt in eine lange Sockenkette verwandelt wird. Zum Schluss werden alle Socken gezählt, um zu zeigen, wie vielen Menschen die Kulturszene in Chemnitz wichtig ist. Also sagt euren Freund:innen, Familienangehörigen und Vereinsmitgliedern Bescheid! Denn Strumpf ist Trumpf!
Wichtig: Eure Socke muss bis 16 Uhr beim Gestaltungsworkshop am Neumarkt abgegeben werden.  

16:00 - 16:30 Uhr: KULTUR-PARADE - Auftakt am Neumarkt
Einzelsocke(n), Gute Laune, Plakate oder andere Materialien, um die Demonstration zu unterstützen und um deine Meinung zu zeigen. Das ist alles was man dafür braucht. Und wenn du etwas zu sagen hast, kannst du gerne auch einen Redebeitrag mitbringen.

16:30 - 19:00 Uhr: Start der KULTUR-PARADE mit Zwischenstops am Annenplatz und Stadlerplatz

19:00 - 22:30 Uhr: Konzerte im Südbahnhof

19.30 - 20.00 Uhr DJ Booster (Italo)
20.00 - 21.00 Uhr Counsels

 

Für ein friedliches Miteinander!
„Wir wollen mit euch den Tag genießen, deshalb ist es uns wichtig, dass sich alle wohlfühlen. Deshalb distanziert sich die Parade klar von Intoleranz, Menschenfeindlichkeit, Diskriminierungen und Gewalt in jeglicher Form.“ (Die Bordsteinlobby) e.v.



STAUNT FESTIVAL
www.staunt-festival.de

24.09. Parade
25.09. Altchemnitz

01.10. Helbersdorf
02.10. Bernsdorf

 

 

 

 

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.

Am 4.8.2026 spielten Soulfly im Leipziger Hellraiser. Für den Opener-Slot sorgten Prophets Of The Rising Dead – eine Truppe mit deftigen Sounds, die gar nicht weit her stammt: aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt, quasi aus der Nachbarschaft. Ihr Sound war hart und genau richtig, um die Stimmung für die Titanen des Abends aufzuwärmen: brutale Gitarrensoli, heftige Riffs, ein Schlagzeug wie ein Maschinengewehr und zwei Sänger, die sich zwischen Growls und Gesang abwechselten. Ein würdiger Einstieg in einen Abend, der im Hellraiser stattfand – einer waschechten Heavy-Metal-Bude für Kenner. Wer hier schon mal war, weiß: Das ist ein Metal-Tempel!

Und dann kam Soulfly, und es war einfach nur brachial. Wer Max Cavalera kennt, wusste, worauf er sich einzustellen hatte: pure Energie. Wer ihn bis dato nicht kannte, konnte es an diesem Abend herausfinden. Der Mann ist schlichtweg ein Heavy-Metal-O.G. – so viel hat er für die Szene getan, so viele Impulse mit seinem Sound gesetzt, dass dieses Konzert wirklich etwas Besonderes war.

Lustigerweise fiel der Konzertabend genau auf Max Cavaleras Geburtstag – Prophets Of The Rising Dead hatten schon während ihres Sets darauf hingewiesen. Kaum betrat Soulfly die Bühne, stimmte das Publikum spontan ein Happy-Birthday-Ständchen an. Später im Set äußerte Max dann selbst den Wunsch, das Lied noch einmal auf Deutsch zu hören – und ließ sich das Publikum kein zweites Mal bitten: Noch bevor er seine Bitte zu Ende ausgesprochen hatte, ging es schon los. Wenn das mal kein Liebesbeweis ist, lieber Max!

Wer dachte, die Band würde angesichts ihres reiferen Alters etwas ruhiger auftreten, hat sich gewaltig getäuscht. Der Sound von Soulfly ist ohnehin schon brachial und animiert zu Chaos und Wildheit – und genau das lieferten die Bandmitglieder auch auf der Bühne: Sprünge bei den Breakdowns, hin und her rennen, direkte Interaktion mit dem Publikum. Wahrlich heftig! Im Laufe des Konzerts holte Cavalera zudem sein Berimbau raus, das traditionelle brasilianische Instrument, und spielte damit ein Solo. Der brasilianische Touch, der "Tribe-Vibe", für den Soulfly bekannt sind, kam immer wieder eindeutig zum Vorschein: So legten Cavalera, Gitarrist Mike DeLeon und Bassist Chase Bryant ihre Instrumente zur Seite und kamen jeweils mit einer Trommel zurück auf die Bühne – ein mitreißender Percussion-Part. Am Schlagzeug saß übrigens ebenfalls ein Cavalera: Zyon, Max' Sohn – Vater und Sohn gemeinsam auf der Bühne, das hat schon was!

Musikalisch spannte die Setlist einen Bogen über nahezu die gesamte Bandgeschichte: Von Klassikern wie "Eye For An Eye" und "Tribe" (beide vom Debütalbum 1998) über "Seek 'n' Strike" und "Downstroy" (vom Album "3", 2002) bis zu "Execution Style" und dem Titeltrack "Prophecy" (2004) war praktisch jede Ära vertreten. Klar, mit "Chama" spielte die Band auch den Titeltrack ihres aktuellen, 2025 erschienenen Albums sowie die Vorab-Single "Storm The Gates" – doch trotz der starken neuen Songs wollte Soulfly ihren Fans die alten Perlen nicht vorenthalten, wodurch das Set vollgepackt war mit Heavy-Tracks wie "No Hope = No Fear" und "Bring It". Fast zum Ende hin legte die Band dann noch mal eine heftige Schippe drauf: Das Publikum wurde aufgefordert, in die Knie zu gehen und sich zum Springen bereit zu machen. Wer Soulfly kennt, konnte schon ahnen, was kommt: "Jumpdafuckup" – ein legendärer Track, der einfach nur mitreißt. Und könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, in der Hocke zu sitzen und zu wissen, dass gleich richtig die Post abgeht? Wie wenn man einen heftigen Böller anzündet und wartet, bis die Zündschnur zu Ende brennt – ein Mischmasch aus extremer Freude und Energie, gepaart mit etwas Ehrfurcht. Und dann ging es los: Der ganze Hellraiser sprang, Becher flogen, das Haus bebte. Einfach nur genial!

Ein extrem gelungener Abend – Soulfly sind definitiv eine Entertainer-Band und ein absoluter Tipp für alle Fans des harten Sounds!

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