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Summary

Geduldig und wund - das Lumpenpack in Dresden

Das Lumpenpack auf dem grünen Konzertplatz Weißer Hirsch

Das Lumpenpack auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch

Meister der fotogenen Posen: Jonas Frömming (Das Lumpenpack)

Maximilian Kennel (Das Lumpenpack)

Voller Energie: Jason Bartsch (für Das Lumpenpack)

Lichtgestalt an der Gitarre: Maximilian Kennel (das Lumpenpack)

Immer noch Meister der fotogenen Posen: Jonas Frömming (Das Lumpenpack)

Agil & Energiegeladen: Vorband Kochkraft durch KMA

Vor dem Release ihres neuen Albums und der dazugehörigen Tour machte das Lumpenpack am Samstag, dem 15.07., anlässlich ihrer kleinen Open Air Tour auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch in Dresden Halt.

Nachdem das letzte geplante Konzert in der gleichen Location aufgrund einer Unwetterwarnung abgesagt werden musste, zeigte sich Dresden diesmal mit einem anderen Extrem - dreißig Grad im Schatten und Sonnenschein. Nicht nur die Sonne sondern auch Kochkraft durch KMA heizte dem Publikum als Vorband mit einer Mischung aus Punk und Synthiepop beziehungsweise selbstebezeichneter “Neuer Deutscher Kelle” ordentlich ein und übte die erste “Wall of Hüpf” des Abends. Am 08.12.2023 kommen sie wieder nach Dresden in den Club Puschkin und hier gibt’s Tickets.

Um Acht legte dann das Lumpenpack auf dem staubigen und beschaulich im Wäldchen gelegenen Konzertplatz los und gewann das Publikum mit seiner extrem witzigen und eloquenten Art für sich. Besonders in den vielen Moderationen zeigte sich die Bühnenerfahrung der beiden Altlumpis Jonas und Max: Unter anderem wurde zum Ablegen des kleinen Moshpitführerscheins eingeladen und Max’ Drechselarbeiten am wenige Meter von der Bühne entfernten Spielplatz durch Jonas gelobt. Als das Lumpenpack im Laufe des Abends Betriebstemperatur erreicht hatte, entdeckten sie obendrein sichtlich begeistert das Stilmittel der Metamoderation für sich. Aber auch zwischen den Moderationstexten wusste die Gruppe zu überzeugen. Bereits einen Monat vor Release des neuen Albums Wach war die Setlist schon gespickt mit noch unveröffentlichten Songs, die sich live nahtlos in die Lumpenpackparty einfügten. Vor allem “Die Nacht” wurde mit einer Energie auf die Bühne gesetzt, die ihresgleichen suchte und auf textsichere Begeisterung beim Dresdner Publikum stieß. Dazu fegte an diesem Abend Gitarrist Jason Bartsch neben einem Jonas über die Bühne, der seinen Titel des Meisters fotogener Posen erfolgreich verteidigen sollte. Nach knapp zwei Stunden Das Lumpenpack endete schließlich die Fete und eine erschöpfte, aber glückliche Menge trabte zu “Don’t Stop Believing” aus der Konzertlocation mit dem hellen Paarhufer hinaus in die Nacht.

Wenn ihr jetzt Lust auf das Lumpenpack bekommen habt, dann könnt ihr hier das neue Album W.A.C.H., neben Tickets für die "Kann es sein, dass..."-Tour, käuflich erwerben.

Wer am Donnerstagabend noch nichts vorhat, sollte sich schonmal den Namen Sharaktah merken. Der Rapper aus Schleswig-Holstein kommt am 29.10. im Rahmen seiner Tour 2026 ins Atomino.

Seine Fans dürfen sich dabei sowohl auf ältere Songs als auch auf Songs vom kürzlich erschienen Album "SHARATKAH" freuen.

Der Künstlername, welcher zum Albumtitel wurde, entstand bereits in der Kindheit des Sängers, als er das Wort "Charakter" noch nicht richtig aussprechen konnte. Sein Sound vereint brutal ehrliche und emotionale Texte mit Elementen aus Hip-Hop, Grunge und Rap.

Aktuell verlost der Künstler auf seinem Instagramaccount @Sharaktah noch Tickets für alle kommenden Shows. Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen möchte bekommt auf Eventim Tickets für die Show in Chemnitz am 29.10. oder alternativ für Leipzig am 01.11.

 

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.