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Summary

Hardcore-Vorreiter Pro-Pain live im Felsenkeller Leipzig

Achtung: jetzt wird’s Hardcore! Die US-Amerikanische Metalband Pro-Pain bringt seit den Neunzigern Fans auf der ganzen Welt zum Moshen und spielt am 19. November mit kräftigen Support im Felsenkeller Leipzig. Wer es aggressiv und böse mag, der ist hier genau richtig!

Die New Yorker Gruppe Pro-Pain sorgt seit 1991 für gute Laune unter den Metal-Fans. Gekennzeichnet durch markante Rhythmen und deftigen Gitarrenriffs, wird das Stillstehen zu einer nahezu unmöglichen Aufgabe. Leadsänger und Bassist Gery Meskil, ehemaliges Mitglied der Crumbsuckers, verleiht durch seine raue und aggressive Stimme der Band noch den typischen Hardcore Touch. Mit gesellschaftskritischen Texten über Rebellion, werden alle Hardcore Fans aufs beste bedient. Einige Thrashmetal-Einflüsse sind ebenfalls vorhanden, wodurch die Band besonders aus der Masse herausragt. Im Laufe der letzten 20 Jahre brachte die Band mehrere Alben und Singles raus, doch das 2013 erschienene Album The Final Revolution, sowie das 2015 erschienene Album The Voice Of Rebellion sind absolute Must-Haves eines jeden Hardcore Fans, da dort die komplette Essenz der Band und des Genres aufs beste verkörpert wird.

Support bekommt die US-Amerikanische Gruppe von zwei Schweizer Bands: Darkrise und Henriette B. Erstere bringt mit seinem Brutal Death Metal Stil den für den Genre typischen Growlgesang auf die Bühne, welches durch das Doppelpedalschlagzeug und die aggressiven Gitarrenriffs zu einer wahren Teufelskombo wird. Henriette B, die bereits an der Seite bekannter Bands wie Carnifex und Caliban gespielt haben, werden stattdessen mit deftigen und bösen Breakdowns die Ausdauer des Publikums gut unter Beweis stellen. Ihre 2018 erschienene Single Bravery gibt einen sehr guten Vorgeschmack über das Potential der Band.

19.11.2019 - Leipzig, Felsenkeller
Einlass: 19:00 Uhr

Weitere Termine:
15.11. - Berlin, Nuke
16.11. - Bischofswerda, East Club
19.11. - Leipzig, Felsenkeller
09.12. - Mannheim, 7er Club
10.12. - Düsseldorf, Tube
13.12. - Magdeburg, Factory
14.12. - Coeasfeld, Fabrik

Pro-Pain - Voice Of Rebellion

Darkrise - Spartan

Henriette B - Bravery

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.