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Summary

Kuscheliger Clubauftritt in Leipzig - FLØRE zu Gast im Naumanns

Am 07.02. legte FLØRE auf ihrer Debut-Tour einen Stopp im Naumanns in Leipzig ein. Schon die Postings der Künstlerin auf ihrem Social-Media Accounts zur ersten Show in Berlin zeigten, wie emotional diese erste eigene Tour für die aus Iserlohn stammende Sängerin ist. Die erste Show in der Hauptstadt wirkte sehr kuschelig, mit einem emotionalen und aktiven Publikum und einer sehr berührten FLØRE auf der Bühne. Die Show in Leipzig sollte dem nicht nachstehen.

FLØRE im Naumanns - Foto: Lucas Hums

FLØRE im Naumanns - Foto: Lucas Hums

FLØRE im Naumanns - Foto: Lucas Hums

FLØRE im Naumanns - Foto: Lucas Hums

Bereits eine halbe Stunde vor Einlass, waren bereits die ersten Fans in der Gaststube des Naumanns um sich in den darüber befindenden Saal zu begeben. In ebenjenem Begann die Show direkt mit FLØRE, da kein Support angekündigt war. Die Fans konnten sich also über ein fast zweistündiges Set der Künstlerin freuen. Die Stimmung während des Konzerts war von einer großen Herzlichkeit des Publikums geprägt und machte den Eindruck einer bereits gefestigten Fan-Community, was durchaus beachtlich ist angesichts der noch jungen Karriere von FLØRE. Die Setlist des Abends war gespickt mit Songs aus nahezu allen EPs und natürlich dem Debut-Album SCARYTALE. Die Songs der erst kürzlich erschienen Platte MADWOMAN fanden alle Platz im Set, vor allem die Single Back To Bed sorgte für gute Stimmung im Publikum. Die Zuschauer durften sich außerdem über ein kurzes Medley aus den Songs VAMPIRE, WEREWOLF und GRIM freuen. Ein besonderer Teil des Sets bildete eine kleine Akustik-Session, bei welcher die Sängerin einige ihrer ersten Songs auf der Akustik-Gitarre performte. Dabei präsentierte sie ein Glücksrad, beziehungsweise an diesem Abend das „Rad des Schicksals“ mit welchem zwei Menschen aus dem Publikum in Kraftklub-Manier die Songs auswählen durften. Das ganze Konzert war von einer großen Emotionalität geprägt und die Moderationen der Sängerin handelten oft von psychischen Problemen, das Set wurde dann mit dem Song Sick of Being Sad abgeschlossen, was die Show mit einer positiven ausgelassenen Stimmung enden ließ.

Alles in Allem war das Konzert ein sehr schöner Abend, mit einer sehr angenehmen Atmosphäre, bei welcher man das Gefühl hatte, dass an diesem Abend viele Menschen ihren Raum hatten, den sie sonst auf anderen Konzerten nicht so bekommen. Wir hoffen, dass der Auftritt in Leipzig und die restliche Tour nur den Anfang der noch jungen Karriere von FLØRE markieren und sie noch öfter hier auf den sächsischen Bühnen sehen werden.

Die Mittelalter-Metalband Feuerschwanz ist am 27. März zu Gast im Alten Schlachthof Dresden und feiert eine Metal-Party, die sich gewaschen hat. Das sollte niemand verpassen

Heaven Shall Burn sind eine der größten deutschen Metalbands und begeistern mit ihrer Musik seit mehr als 25 Jahren Fans der härteren Musik.

Wenn Liska am 5. März 2026 mit ihrer "Ich komm schon klar Tour" in Leipzig Halt macht, wird das Naumanns Tanzlokal zur Bühne für einen intensiven, persönlichen Konzertabend, an dem das Gefühl und Emotionen im Mittelpunkt stehen.

Musikalisch bewegt sich die Künstlerin zwischen modernem Pop, Indie und klassischen Songwriter-Elementen. Ihre Songs erzählen von inneren Konflikten, Beziehungen, Aufbruch und dem Mut, sich emotional zu öJnen. Klare Melodien treJen auf atmosphärische Arrangements, getragen von einer Stimme, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.

Auf der Bühne überzeugt Liska vor allem durch Präsenz und Authentizität. Gerade im intimen Setting des Naumanns entfalten ihre Songs die volle Wirkung – mal leise und nachdenklich, mal dynamisch und mit spürbarer Energie. Genau diese Mischung macht ihre Konzerte zu einem intensiven Erlebnis.

Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern und Liska am 5. März 2026 live im Naumanns Tanzlokal Leipzig erleben.

Eine Meerjungfrau ist sie zwar nicht, aber ihr Programm trägt diesen Namen bewusst. Mit ihrer Stand-up-Comedy-Show "Mehrjungfrau" kommt Maria Clara Groppler am 27.02.2026 nach Chemnitz ins Atomino.

Haus Auensee, Leipzig, 31. Januar 2026

Es war einer dieser Abende, an denen sich die Erwartungen im Saal wie ein gespannter Bogen formten und Beyond the Black ihn zielgerichtet abschossen. Das Haus Auensee war gut gefüllt, der Einlass pünktlich, das Programm ambitioniert. Mit Supportacts, Bühnentechnik und dem Headliner summierte sich die Spielzeit an diesem Abend auf rund 3,5 Stunden. Am Ende blieb das Gefühl, einen kompletten, sorgfältig inszenierten Abend erlebt zu haben, der musikalisch wie atmosphärisch wenig Wünsche offenließ, trotz der personellen Erschütterungen, die sich hinter den Kulissen abzeichneten.

Der Vorabend: Energie und Kontraste

Der Abend begann wie angekündigt pünktlich um 19:00 Uhr. Die Vorband Seraina Telli eröffnete mit einem warmen, songorientierten Set, das Nähe zum Publikum suchte, als ein freundlicher, persönlicher Auftakt, der die Zuhörer einstimmte. Anders dann SETYØURSAILS: Metalcore mit voller Wucht, Breakdowns und körperlicher Energie. Der Übergang von Intimität zu ungezügelter Energie gelang abrupt und überzeugend. Moshpits bildeten sich, Crowdsurfing war zu sehen, das Publikum wurde wachgerüttelt, ohne aus der respektvollen Spur zu geraten. Die Fans blieben rücksichtsvoll, selbst in hitzigen Momenten.

Eine Band unter Druck

Kurz vor dem Headliner-Set legte sich eine leichte Spannung über die Halle. Drummer Kai Tschierschky war erkrankt. Was drohte, die Show zu gefährden, wurde vor Ort zu einer Demonstration kollegialer Flexibilität. Henrik Kellersohn (Drummer von SETYØURSAILS) sprang spontan ein, später übernahm Tim Breideband. Dass beide Musiker in kurzer Zeit den Takt des Abends hielten, verdient Respekt, technisch wie auch menschlich. Die Band spielte ihr Set mit der Ruhe und dem Können. Im Nachgang wurde bekannt, dass die kurzfristigen Ausfälle die Band stärker treffen würden. Nur wenige Tage später musste die Tour verschoben werden. Ursache waren die anhaltende Erkrankung von Kai sowie ein medizinischer Notfall bei Gitarrist Chris Hermsdörfer. Vor diesem Hintergrund bekommt die souveräne Leistung an jenem Abend noch mehr Gewicht.

Neues Kapitel trifft Best-of

Beyond the Black spielten rund 90 Minuten eine dichte, fokussierte Setliste, in der etwa die Hälfte der Songs aus dem neuen Album vertreten war, ergänzt durch bewährte Klassiker. Diese Mischung funktionierte. Die neuen Stücke fanden live mühelos Anschluss an die älteren Hits. Man spürte, dass das Material auf Bühnenpräsenz hin geschrieben ist. Jennifer...