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Summary

Saltatio Mortis: wild und frei

Saltatio Mortis im Sommer 2017 im Wasserschloss Klaffenbach

15.07.2017, Chemnitz, Wasserschloss Klaffenbach

Melodische Klänge der Dudelsäcke, harte Riffs und Feuermeer: Saltatio Mortis sind in der Stadt. Diesmal diente das Wasserschloss Klaffenbach als historische Kulisse für die Mittelalterrocker im Rahmen der Burgentour "In Castellis". Sogar das Chemnitzer Wetter war zu den Spielleuten freundlich: dunkle Wolken machten der Sonne Platz, und die Gäste konnten den milden Juliabend vollkommen genießen.

Schon ein paar Stunden vor der Show sammelte sich die schwarze Menge vor dem Schlosstor. Im Hof verbreiten sich die Leute zwischen Bars und Cafes, die meisten stellten sich aber ungeduldig vor der Bühne. Versengold eröffneten den Abend und brachten mit einigen Liedern die Mittelalterfans in die richtige Stimmung.

Nach der kurzen Pause füllte sich der Hof mit den ersten Klängen von Früher war alles besser. Zu Prometheus donnerten Saltatio Mortis mit riesigem Feuerschlag und heizten die Menge völlig an: es wurde viel getanzt, gesprungen und natürlich mitgesungen. Als die Show ihren Höhepunkt erreichte, änderten Saltatio Mortis den Kurs auf Lyrik mit Der Sandmann (zusammen mit Versengold) und Maria - da versank Klaffenbach im Taschenlampenlicht. Nach der Ballade ist die feierliche Laune wieder zur der Spitze mit zahllosen Feuerschüssen bei Equinox, dem französischen Song Dessous le pont de Nantes von Falk und einem der beliebtesten Stücke Eulenspiegel hochgestiegen. Ohne klassisches Crowdsurfing konnte das Programm nicht sein, und nachdem Alea bei Rattenfänger geschwommen war, neigte der Hauptteil langsam dem Schluss entgegen.

Als die Band hinter der Kulisse verschwand, einigten sich die Fanstimmen in der einfach erkennenden Melodie von Spielmannsschwur. Lange ließen die Spielleute auf sich nicht warten und schenkten den Fans noch ein paar Lieder, wie Ode an die Feindschaft und Habgier und Tod. Zum Abschied schlossen sich Versengold für Spielmannsschwur nochmal an, um einen heißen eindrucksvollen letzten Punkt des Programms zu setzen.

Für die treuesten Fans war der Abend damit nicht zu Ende: die beiden Bands kamen ins Publikum nicht nur für die Baruntersuchung, sondern um noch ein wenig in einer gemütlichen Atmosphäre zu spielen.

Chemnitz erlebte einen wunderbaren Mittelalterabend: authentische Klänge, lockere Stimmung und feurige Energie. Genau dafür ist Saltatio Mortis so beliebt.

Setlist Saltatio Mortis:

1.    Früher war alles besser
2.    Idol
3.    Prometheus
4.    Sündenfall
5.    Wo sind die Clowns?
6.    Willkommen in der Weihnachtszeit
7.    Knöterich
8.    Totus Florio
9.    Wachstum über alles
10.  Des Bänkers neue Kleider
11.  Satans Fall
12.  Der Sandmann
13.  Maria
14.  Equinox
15.  Dessous le pont de Nantes
16.  Eulenspiegel
17.  Rattenfänger
18.  Koma
19.  Worte
20.  Spiel mit dem Feuer 

Zugabe:
1.    Ode an die Feindschaft
2.    Habgier und Tod
3.    Spielmannschwurf

Wer am Donnerstagabend noch nichts vorhat, sollte sich schonmal den Namen Sharaktah merken. Der Rapper aus Schleswig-Holstein kommt am 29.10. im Rahmen seiner Tour 2026 ins Atomino.

Seine Fans dürfen sich dabei sowohl auf ältere Songs als auch auf Songs vom kürzlich erschienen Album "SHARATKAH" freuen.

Der Künstlername, welcher zum Albumtitel wurde, entstand bereits in der Kindheit des Sängers, als er das Wort "Charakter" noch nicht richtig aussprechen konnte. Sein Sound vereint brutal ehrliche und emotionale Texte mit Elementen aus Hip-Hop, Grunge und Rap.

Aktuell verlost der Künstler auf seinem Instagramaccount @Sharaktah noch Tickets für alle kommenden Shows. Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen möchte bekommt auf Eventim Tickets für die Show in Chemnitz am 29.10. oder alternativ für Leipzig am 01.11.

 

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.