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The Sound Of Silence: Art Garfunkel berührt die Stadthalle Chemnitz

Am Samstag, dem 2. November, spielte die US-amerikanische Legende Art Garfunkel, Mitglied des weltberühmten Sänger-Duos Simon & Garfunkel in der Chemnitzer Stadthalle und Radio UNiCC war für euch mit dabei.

Art Garfunkel - An Evening Of Song And Stories 2019

Wie der Sound of Silence – so der Titel ihres wohl bekanntesten Hits – klingt, durften die Zuschauer, die den restlos ausverkauften Saal aufgesucht hatten, leibhaftig erleben, als der Art Garfunkel die Bühne nach der Hälfte seines ersten Songs wieder verließ, da das Bühnenlicht nicht richtig mitspielte. Das Publikum nahm dies mit Humor und wartete voller Zuversicht auf seine Rückkehr. Nachdem dies geschah und das Konzert endlich richtig begann, konnte man spüren, wie die Stimmung mit jeder Minute anstieg. Beim Antönen von Hits wie Scarborough Flair und The Boxer tobten die Zuhörer und gaben ihm begeisterten Beifall.

Zwischendurch erheiterte sein Sohn Arthur Garfunkel Jr., den der Sänger stolz dem Publikum vorstellte, mit Liedern seines Vaters. Auch mit einem Vortrag von Dean Martins That's Amore bewies der junge Garfunkel, dass er das musikalische Talent seines Vaters geerbt hat.

All seine Lieder leitete der Sänger mit ein paar Worten zu Entstehungsgeschichte und -umstand ein, wodurch er die Zuhörer auf eine wahrhaftige Zeitreise mitnahm, die auch sehr intim wurde. So gab er beispielsweise einige Insiderinformationen und Einblicke zu den Anfangszeiten mit seinem ehemaligen Kollegen Paul Simon, zu ihrem Verhältnis, sowie zur verwendeten Methode für die Aufnahme der berühmten Hits. Ferner trug er den Zuschauern eine nie offiziell veröffentlichte Melodie des Hits Bridge Over Troubled Water vor, welche mit begeistertem Beifall begrüßt wurde.

Während des Konzerts spielte Garfunkel sowohl Songs aus der Simon & Garfunkel-Zeit als auch aus seiner Karriere als Solokünstler und fand dabei stets großen Anklang. Witzigster Moment des Abends war, als jemand rief: „Simon, where are you?“ Und Garfunkel mit einer Geste so tat, als wolle er ihn von hinter der Bühne herbitten.   


Als letztendlich der heiß ersehnte Song The Sound Of Silence erklang und dieser nach den ersten Zeilen mit einer rockigen Note verfeinert wurde, raste das Publikum. Der anschließende stehende Applaus des gesamten Saales, begleitet von Pfiffen und Bravo-Rufen, war die logischste Reaktion.          


Trotz seiner langanhaltenden und 2014 nahezu vollkommen überwundenen Stimmbänderprobleme, konnte der 77-Jährige beweisen, dass seine Stimme und seine Lieder nach wie vor eine einzigartige Energie besitzen. Sein Publikum, welches seine größten Erfolge in den 60ern teilweise miterlebt hat, wurde für zwei Stunden in seine Jugend zurückversetzt.

Wer am Donnerstagabend noch nichts vorhat, sollte sich schonmal den Namen Sharaktah merken. Der Rapper aus Schleswig-Holstein kommt am 29.10. im Rahmen seiner Tour 2026 ins Atomino.

Seine Fans dürfen sich dabei sowohl auf ältere Songs als auch auf Songs vom kürzlich erschienen Album "SHARATKAH" freuen.

Der Künstlername, welcher zum Albumtitel wurde, entstand bereits in der Kindheit des Sängers, als er das Wort "Charakter" noch nicht richtig aussprechen konnte. Sein Sound vereint brutal ehrliche und emotionale Texte mit Elementen aus Hip-Hop, Grunge und Rap.

Aktuell verlost der Künstler auf seinem Instagramaccount @Sharaktah noch Tickets für alle kommenden Shows. Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen möchte bekommt auf Eventim Tickets für die Show in Chemnitz am 29.10. oder alternativ für Leipzig am 01.11.

 

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.