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Summary

URBAN ARTS FESTIVAL

| Wie es auf dem Hip-Hop Camp des Urban Arts Festival war

Beim URBAN ARTS FESTIVAL, dass am 31. Juli 2022 hier in Chemnitz/Euba war, wurde einen ganzen Tag lang die Hip-Hop Kultur und ihre verschiedenen Facetten zelebriert. Im Zeichen der Hip-Hop Kultur kamen Skrab aus Chemnitz, AzudemSK aus Leipzig/Berlin und zu guter Letzt, nicht zu vergessen, der Rapper PTK. PTK als der "Rächer der Gesellschaft", der die Herzen des Hip-Hop Camp etwas höher schlagen lassen hat und extra aus Berlin angereist kam, um am Hip-Hop Base Camp des Walden e.v. mit dabei zu sein - neben Breakdance und Graffiti Workshops, BMX und Skate Jams und einer ganzen Menge Hip-Hop.

Mit dem Urban Arts Festival wurde nicht nur ein Versuch gestartet, die Hip-Hop Kultur zu Representen. Auch im Zeichen der Hip-Hop Kultur hat man vor allem auch versucht, Kinder und Jugendliche an Hip-Hop etwas Näher heranzuführen, mit coolen Veranstaltungen und kleinen Workshops, die den ganzen Tag über verteilt waren. Um der Jugend von Heute zu zeigen, was in der Hip-Hop-Welt alles so geht, wurden eine Reihe von Workshops angeboten, die typisch für die Praktiken der Szene sind, wie z.B. in Graffiti oder im Breakdance. Zur Krönung des Tages kamen dann noch Rapper ans Mic, wie Skrab, AzudemSK und PTK. Der 1. Auftritt war von Skrab, einem Rapper aus Chemnitz. In seinem Rap erzählt er oft auch von dem grauen Alltag der Stadt Chemnitz. Als zweiter Act hat AzudemSK chillige Rhymes von sich gegeben, was so an sich auch ein ganz cooler Auftritt war, wenn er nicht gerade dabei war, sein Publikum zu beleidigen bzw. sich lustig darüber zu machen. Schräger Humor, den der Typ von AzudemSK da hatte, aber seine Songs sind trotzdem deep und ehrlich. Der Mainact war niemand anderes als PTK, dieser hatte seinen Auftritt gemeinsam mit Rap-Kumpel Taylor, den er auf dem Walden Hip-Hop Basecamp mit dabei hatte. Das war nicht das einzige, was PTK mit dabei hatte an dem Tag. Wie so oft hatte PTK auch noch eine Menge Hass auf die Welt mit im Gepäck und den Zuschauern auf dem Urban Arts Festival in seinen Songs von den Erfahrungen erzählt, die ihm in dieser Gesellschaft wiederfahren sind und wie gerecht er diese Welt findet = nämlich gar nicht. Mit seiner Musik will er ein Zeichen dagegen setzen und zwar mit den Worten des deutschsprachigen Hip-Hop. In seinen Songs wird fast immer über die Ungerechtigkeit der Gesellschaft gesprochen. "Schöne Grüße vom Rande der Gesellschaft", so heißt es an dieser Stelle in einem Zitat von PTK. Obwohl PTK in seinen Liedern fast nur von traurigen Dingen und den Schattenseiten der Gesellschaft erzählt, haben sich die jungen Besucher des Urban Arts Festivals davon die Stimmung nicht herunter ziehen lassen ...
So ist es also am Rande der Gesellschaft. Damit wurde nicht nur für Aufklärung sondern gleich auch für gute Stimmung gesorgt, - noch dazu wurde den Besuchern des Hip-Hop Camp ein kleiner Einblick in die Welt des Hip-Hop gezeigt - Hip-Hop, von seiner guten Seite.

Der gemeinnützige und ehrenamtliche Verein Walden e.V. fokussiert sich auf die Förderung und Umsetzung von Erlebnispädagogik, auf die Begleitung von Wachstums- und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen und unter anderem auch auf die Erwachsenenbildung.

Video Orakel

Video Azudem

Video PTK1

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.