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Summary

„We are here to celebrate the release of our new album 'Rapture'!“ – Betraying The Martyrs

Konzertbericht: Am 20. September luden Betraying The Martyrs, gemeinsam mit Shrezzers und Underside zur „European Parasite Tour“ nach Dresden in die Reithalle Straße E ein.

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Betraying The Martyrs - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Underside - European Parasite Tour 2019

Shrezzers - European Parasite Tour 2019

Shrezzers - European Parasite Tour 2019

Shrezzers - European Parasite Tour 2019

 

Fotogalerie Betraying The Martyrs
Fotogalerie Underside
Fotogalerie Shrezzers

Los ging es mit der russischen Metalband Shrezzers aus Sankt Petersburg, die ihr neues Album Relationships präsentierten. Einen Mix aus melodischem Metalcore, Rap und Saxofon-Klängen bekamen die Konzertbesucher auf die Ohren. Während der Sänger Issam neben seinem Cleargesang auch Rapparts einbaut, kamen die Screams und Growls von Drummer Mark, was sehr beeindruckend war. Besonders stach das Saxofon heraus, was der Musik einen ganz besonderen Klang gab. Auch outfittechnisch haben sich die Jungs Gedanken gemacht und erschienen alle samt mit weißen Shirts und schwarzen Hosen.

Der Saal war auch bei der zweiten Band des Abends noch sehr lückenhaft besetzt. Underside aus Nepal gingen gegen 21 Uhr auf die Bühne und hatten sogar ihren eigenen Fanclub von Zuhause mitgebracht. Endlich schien das Publikum bei ihrem Metalcore aufzutauen und die ersten Fans bewegten sich. Auch der erste Circle Pit zog seine Kreise. Besonders erschreckte die gruselige Gestalt, die sich zu Beginn des Sets auf der Bühne zeigte und Aufmerksamkeit erregte. Schlagzeuger Nishant zog die Blicke immer wieder auf sich, weil er so voller Energie und Leidenschaft das Drumset bediente, wie es nicht so oft vorkommt.

Gegen 22 Uhr traten dann endlich die Headliner des Abends, Betraying The Martyrs, vors Publikum. Der Saal hatte sich mittlerweile gut gefüllt und die Stimmung war angeheitert. „We are here to celebrate the release of our new album 'Rapture'“, eröffnete Frontmann Aaron, welches nur eine Woche vorher das Licht der Welt erblickte. Immer wieder wurden die Fans zu Circle Pits aufgerufen und sogar eine Wall of Death machte passend zum Sound der Pariser richtig Spaß. Vor allem beim neuen Song Parasite headbangten die Leute, was das Zeug hielt. Die Band verfügt sogar über Keyboardklänge und eine zweite Gesangsstimme von Musiker Victor, der für die Cleanvocals verantwortlich war. Sänger Aaron hingegen growlte und shoutet beinahe ohne Luft zu holen. Wie im Flug ging auch dieses Set zu Ende, doch als der Fanchor eine Zugabe forderte, kamen Betraying The Martyrs für zwei weitere Lieder hinter dem Vorhang hervor. Insgesamt hat der Abend sehr viel Spaß bereitet und wir haben drei ganz unterschiedliche Bands, die jede auf ihre Art geil waren, kennenlernen dürfen. Und alle Bands haben sich am Ende Zeit für Gespräche und Fotos genommen. Das fanden wir top.

Schon in wenigen Tagen kommt eine Legende des US-amerikanischen Hip-Hops für lediglich zwei Termine nach Deutschland. Die Rede ist von niemand Geringerem als: Immortal Technique.

Der aufstrebende Indiekünstler aus Meißen und seine Band besuchen bei der Geschichten aus gebrochenem Glas Tour Anfang 2027 die Städte Frankfurt, Bonn, Berlin, Magdeburg, Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Der Kaktuseis-Connoisseur hat dabei alles selbst geplant und begibt sich für seine Fans in ein finanzielles Risiko. Trotz seiner Mangelnden Kenntnis in Bezug auf Steuern und Finanzen wird es auch für materiell wenig betuchte Musikenthusiasten Soli-Tickets ab 16,1€ geben. Für alle, die noch nie auf einem Rosenrausch Konzert waren ist das jetzt die Gelegenheit, denn auch die regulären Tickets sind im Vergleich zu großen Konzerten für einen schmalen Taler erwerbbar.

Website von Rosenrausch

Volt[age] ist zurück! Nach dem großen Erfolg der Weltpremiere im letzten Jahr und den mittlerweile zwei internationalen Preisen, kehrt die Fortsetzung des immersiven Balletts im September und Oktober dieses Jahres zurück auf die Bühne des Leipziger Kunstkraftwerkes.

Das Stück vereint Tanz, Sound und visuelle Projektionen zu einem einzigartigen, immersiven Erlebnis. Sechs Tänzer erzählen in insgesamt fünf Akten eine emotional aufgeladene Geschichte von der wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Dabei wird die Bühne selbst zur Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Dank Motion-Tracking reagieren die visuellen Projektionen in Echtzeit auf die Bewegungen der Tänzer. Dies spiegelt die in der Geschichte dargestellte Abhängigkeit zwischen Mensch und Technik besonders eindrucksvoll wider.

Die Choreografie von Mirko Mahr, Sara Brandao und Lolita Valao interpretiert die klassische Tanzart des Balletts neu und wird von Tänzern der Musikalischen Komödie Leipzig zum Leben erweckt.

Begleitet wird die Inszenierung von einem eindrucksvollen Sounddesign aus elektronischen Technosounds und orchestralen Elementen, welches genau wie die Visuals vom französischen Digitalkünstler und Artistic Director Nicolas Landrieux stammt.

Wer sich diese beeindruckende Inszenierung nicht entgehen lassen möchte und Lust hat, hautnah in das Wechselspiel aus Mensch und Technik einzutauchen, findet auf der Website des Kunstkraftwerkes noch letzte Tickets.

 

Das Kollektiv Ulepuschkinrose aus Halle Nord spielen am 13.11. Als Teil ihrer Demotour in der Location im Wirkbau. Die Rapper, Musiker und Produzenten Partizan, Cyndholz und Hermann Eff (aka Ganove f) vereinen in ihrer Musik atzigen Studentenrap mit ironischen Texten und antikapitalistischen Messages. Ein wiederkehrendes Element in ihren Texten ist auch ihr Verhältnis zu Halle und der Nachbarstadt Leipzig. Bereits seit 2018 erscheinen ihre EPs. Über die Zeit konnten sie sich eine Fanbase von 969 Tidalfans aufbauen. Wer Spaß an subtilen Anspielungen und Hooks zum mitsingen hat, für den ist das Konzert des Trios definitiv sehenswert.

Das Kosmos Wochenende neigt sich dem Ende. Nach der Eröffnung am Freitag in der Stadthalle startete der Samstag auf dem Gelände zwischen Limbacher- und Theaterstraße mit vielen Panels, Talks und Infoständen, Sportangeboten und vielen weiteren kleineren Aktionen. Gerade die verwinkelten Straßen und Höfe rund um die Markthalle sorgten dafür, dass man auch wenn man keine konkrete Veranstaltung ansteuerte an jeder Ecke etwas spannendes entdecken konnte.

Ab 12 Uhr fanden in der Schule am Hartmannplatz die Debatten mit Arne Semsrott und danach mit Luisa Neubauer statt. Letztere war so stark besucht, dass viele Leute keinen Ort mehr finden konnten, an dem der Talk zu sehen oder auch nur ohne Einschränkungen zu hören war.

Ebenfalls um diese Zeit begannen verteilt auf zahlreiche Bühnen die vielen Konzerte auf denen auch etliche Artists aus dem Radio UNiCC Programm vertreten waren. Für uns ging es los mit Power Plush auf der Trailer Stage. Es folgte Yola, welche erst kurz vor dem Event noch dem Line-up hinzugefügt wurde, auf der Bühne im ehemaligen Puppentheater. Ihren Auftritt performte sie dabei nicht alleine. Dani Lia unterstütze sie bei ein Paar ihrer gemeinsamen Lieder. Im Anschluss daran fand ihr eigenes Konzert auf der Trailer Bühne statt, bei dem wiederum Yola für ein paar Lieder vorbei schaute.

Auf der Hauptbühne begann dann ab 19 Uhr die ganz große Show mit ok.danke.tschüss, danach Alexander Marcus und zum Abschluss der geheime Headliner 01099. Schaut euch gerne die Impressionen oben in der Slideshow an :)

Abschließend lässt sich sagen, dass das Kosmos dieses Jahr ein voller Erfolg war. Es konnte sehr gut die Lücke nach dem Kulturhauptstadtkosmos trotz geringeren Budgets füllen und sich vielfältig neu erfinden. Wie jedes Jahr bleibt abschließend nur die Hoffnung, dass das Festival für Demokratie und Vielfalt auch 2027 wieder stattfinden wird.