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Summary

Wincent Weiss bringt das Elbufer zum beben.

Konzerte von Wincent Weiss haben in Dresden schon fast ein wenig Tradition. Im Dezember 2016 trat er das erste Mal in der Stadt auf - damals vor wenigen hundert Fans im Club Puschkin. Im Frühjar 2017 wurde es im Club Tante Ju schon etwas größer, bevor im Sommer 2018 das erste OpenAir Konzert in der Freilichtbühne Jungen Garde im Großen Garten folgte.

Knapp 10.000 Fans warten auf Wincent Weiss

Knapp 10.000 Fans warten auf Wincent Weiss

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss Fans in der ersten Reihe

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

Begeisterte Fans bei LEA am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

LEA als Support für Wincent Weiss am Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Wincent Weiss am Dresdner Elbufer

Am 11. August 2019 fand der bisher größte Gig seiner Karriere statt. Knapp 10.000 Fans hatten Karten für das Konzert bei den Filmnächten am Elbufer erstanden, unzählige weitere lauschten der Musik von den Elbwiesen und der Carolabrücke aus.

Auf dem Konzertabend eingestimmt wurden die Gäste von DJ D3!C bevor etwa gegen 19:00 Uhr LEA, welche Wincent Weiss als Preact begleitete, unter großem Applaus die Bühne betrat. Begleitet von ihrer Band spielte die Wahlberlinerin eine knappe Stunde lang ihre größten Erfolge.

Begonnen mit Immer wenn wir uns sehn, dem Titelsong zum 2018 erschienenen Film Das schönste Mädchen der Welt, über Wohin willst du bis hin zu Leiser feierte das Dresdener Publikum mit LEA ihre emotionale und dennoch frische und popige Musik. Zum Duett Blicke kam der Star des Abends, Wincent Weiss, das erste Mal auf die Bühne. Mit Kaputt präsentierte LEA einen neuen, bisher noch nicht auf Tonträger veröffentlichenten, Song.

Wincent Weiss begann sein Konzert mit Konfetti, Sternfontänen und seiner aktuellen Single Kaum erwarten. Mit seinen oftmals sehr persönlichen und emotionalen Texten sorgte Weiss bei seinen Fans für Gänsehautmomente. Schon der dritte Song des Abends, ein Jahr, ging tief unter die Haut.
Neben seinen eigenen Texten und Songs präsentierte der symphatische Songwriter auch einen Titel, mit dem nicht nur seine eigene Karriere so richtig ins Rollen kam: Unter meiner Haut, geschrieben von der Berliner Singer/Songwriterin ELIF half sowohl Weiss als auch ELIF selbst beim durchstarten, nachdem ein Cover von Weiss durch das DJ-Duo Gestört aber Geil als Remix veröffentlicht wurde.

Rein akustisch ohne elektronische Instrumente performte Weiss den Song Nur ein Herzschlag entfernt, den er seiner kleinen Schwester auf seinem Debütalbum Irgendwas gegen die Stille zum Geschenk machte. Auch die erste Singleauskopplung aus diesem Album, Musik sein, wurde von den Fans gefeiert. Mit dem Mikrofon in der Hand unternahm Wincent Weiss zu diesem Song einen Ausflug zu den Fans in der ersten Reihe und lies sie den Refrain singen. Selbst die jüngsten Fans bewiesen dabei große Textsicherheit.

Zu zwei Medleys kam Weiss mit seiner Band an der Bühnenkannte zusammen uns spielte etliche erfolgreiche Songs aus der Verganngenheit

Ein besonderes Highlight für die Gäste war zweifelsohne ein Crowdsurfing-Ausflug zu Frische Luft. Auch wenn das Bad auf der Menge nicht bis zurück zur Bühne klappte und Weiß auf eigenen Füßen zurück auf die Bühne laufen musste, waren die meist weiblichen Fans hin und weg.

Kurz vor Ende des Konzerts spielte Weiss einen seiner bisher erfolgreichsten Songs. An Wunder, die erste Singleauskopplung aus seinem aktuellen Album Irgendwie anders wurde der breiten Masse durch das Finale bei Germanys Next Topmodel im Frühjahr 2018 bekannt und erreichte Platz 12 der deutschen Single-Charts und Goldstatus.

Als Zugabe performte er unter großem Beifall der Fans die Songs Pläne und Zeichen, die sich mit einer gescheiterten Beziehung Weiss beschäftigen, bevor der Titel Feuerwerk, das Finale eines großartigen Konzertabends bildete. Mit Feuerfontänen auf der Bühne und Feuerwerk am Himmel darüber verabschiedete sich Wincent Weiss nach einem Konzert, dass den vorläufigen Höhepunkt seiner Bühnenkarriere markieren sollte von seinen begeisterten Dresdner Fans.

Am 4.8.2026 spielten Soulfly im Leipziger Hellraiser. Für den Opener-Slot sorgten Prophets Of The Rising Dead – eine Truppe mit deftigen Sounds, die gar nicht weit her stammt: aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt, quasi aus der Nachbarschaft. Ihr Sound war hart und genau richtig, um die Stimmung für die Titanen des Abends aufzuwärmen: brutale Gitarrensoli, heftige Riffs, ein Schlagzeug wie ein Maschinengewehr und zwei Sänger, die sich zwischen Growls und Gesang abwechselten. Ein würdiger Einstieg in einen Abend, der im Hellraiser stattfand – einer waschechten Heavy-Metal-Bude für Kenner. Wer hier schon mal war, weiß: Das ist ein Metal-Tempel!

Und dann kam Soulfly, und es war einfach nur brachial. Wer Max Cavalera kennt, wusste, worauf er sich einzustellen hatte: pure Energie. Wer ihn bis dato nicht kannte, konnte es an diesem Abend herausfinden. Der Mann ist schlichtweg ein Heavy-Metal-O.G. – so viel hat er für die Szene getan, so viele Impulse mit seinem Sound gesetzt, dass dieses Konzert wirklich etwas Besonderes war.

Lustigerweise fiel der Konzertabend genau auf Max Cavaleras Geburtstag – Prophets Of The Rising Dead hatten schon während ihres Sets darauf hingewiesen. Kaum betrat Soulfly die Bühne, stimmte das Publikum spontan ein Happy-Birthday-Ständchen an. Später im Set äußerte Max dann selbst den Wunsch, das Lied noch einmal auf Deutsch zu hören – und ließ sich das Publikum kein zweites Mal bitten: Noch bevor er seine Bitte zu Ende ausgesprochen hatte, ging es schon los. Wenn das mal kein Liebesbeweis ist, lieber Max!

Wer dachte, die Band würde angesichts ihres reiferen Alters etwas ruhiger auftreten, hat sich gewaltig getäuscht. Der Sound von Soulfly ist ohnehin schon brachial und animiert zu Chaos und Wildheit – und genau das lieferten die Bandmitglieder auch auf der Bühne: Sprünge bei den Breakdowns, hin und her rennen, direkte Interaktion mit dem Publikum. Wahrlich heftig! Im Laufe des Konzerts holte Cavalera zudem sein Berimbau raus, das traditionelle brasilianische Instrument, und spielte damit ein Solo. Der brasilianische Touch, der "Tribe-Vibe", für den Soulfly bekannt sind, kam immer wieder eindeutig zum Vorschein: So legten Cavalera, Gitarrist Mike DeLeon und Bassist Chase Bryant ihre Instrumente zur Seite und kamen jeweils mit einer Trommel zurück auf die Bühne – ein mitreißender Percussion-Part. Am Schlagzeug saß übrigens ebenfalls ein Cavalera: Zyon, Max' Sohn – Vater und Sohn gemeinsam auf der Bühne, das hat schon was!

Musikalisch spannte die Setlist einen Bogen über nahezu die gesamte Bandgeschichte: Von Klassikern wie "Eye For An Eye" und "Tribe" (beide vom Debütalbum 1998) über "Seek 'n' Strike" und "Downstroy" (vom Album "3", 2002) bis zu "Execution Style" und dem Titeltrack "Prophecy" (2004) war praktisch jede Ära vertreten. Klar, mit "Chama" spielte die Band auch den Titeltrack ihres aktuellen, 2025 erschienenen Albums sowie die Vorab-Single "Storm The Gates" – doch trotz der starken neuen Songs wollte Soulfly ihren Fans die alten Perlen nicht vorenthalten, wodurch das Set vollgepackt war mit Heavy-Tracks wie "No Hope = No Fear" und "Bring It". Fast zum Ende hin legte die Band dann noch mal eine heftige Schippe drauf: Das Publikum wurde aufgefordert, in die Knie zu gehen und sich zum Springen bereit zu machen. Wer Soulfly kennt, konnte schon ahnen, was kommt: "Jumpdafuckup" – ein legendärer Track, der einfach nur mitreißt. Und könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, in der Hocke zu sitzen und zu wissen, dass gleich richtig die Post abgeht? Wie wenn man einen heftigen Böller anzündet und wartet, bis die Zündschnur zu Ende brennt – ein Mischmasch aus extremer Freude und Energie, gepaart mit etwas Ehrfurcht. Und dann ging es los: Der ganze Hellraiser sprang, Becher flogen, das Haus bebte. Einfach nur genial!

Ein extrem gelungener Abend – Soulfly sind definitiv eine Entertainer-Band und ein absoluter Tipp für alle Fans des harten Sounds!

...

Die Vorfreude auf ein Line-up wie dieses war groß – und der 3. August im Haus Auensee hat sie mehr als eingelöst.

Los ging es mit Fit For An Autopsy aus New Jersey, die mit ihrem brutalen Deathcore-Sound und heftigen Breakdowns direkt klarstellten, wohin die Reise an diesem Abend geht. Die bereits aufgewärmten Nacken des Publikums bekamen danach von Bleed From Within noch eine Schippe drauf: Die Schotten aus Glasgow, die einst als Lamb-of-God-Coverband in einem Jugendclub angefangen haben, lieferten mit ihrer Mischung aus Metalcore, Melodic Death Metal und Groove Metal einen mehr als würdigen Support für ihre großen Vorbilder. Und dann kamen Thy Art Is Murder aus Sydney – bekannt und gefürchtet für ihren gnadenlos brutalen Deathcore-Sound zwischen technischen Breakdowns und Blastbeats – und setzten noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Wer bis hierhin noch nicht komplett durchgeschwitzt war, war es spätestens nach ihrem Set.

Apropos Schwitzen: Das Haus Auensee war gefühlt fast bis auf den letzten Platz gefüllt, und drinnen erreichten Temperatur und Klima einen wirklich heftigen Zustand. Schon vom bloßen Rumstehen lief einem der Schweiß den Rücken runter – und durch das Moshen und Headbangen der Massen stieg die Temperatur noch mal deutlich weiter an. Ob das ein Grund war, einen Gang runterzuschalten? Definitiv nicht! Und zusätzlich wurden über den Abend verteilt locker – keine Übertreibung – mehr als 50 Menschen per Crowdsurfing über die Köpfe der Menge bis zur Bühne getragen. Nahezu durchgehend war eine Person am Crowdsurfen – so etwas hat man selten erlebt und sagt schon viel über das Konzert aus.

Dann betraten Lamb of God die Bühne und bewiesen einmal mehr, dass sie zu den Titanen im Game gehören. Brutale Sounds, gepaart mit der Energie von Sänger Randy Blythe, der keine Sekunde stillhielt und das Publikum unermüdlich zum Moshen herausforderte. Die Setlist war ein Traum für jeden Fan: Klar, mit "Into Oblivion" ist dieses Jahr ihr neuestes Meisterwerk erschienen, doch echte Lamb-of-God-Kenner sehnen sich immer auch nach den Klassikern – und genau die gab es reichlich. "Laid to Rest", "Ashes of the Wake", "Omerta" und "Redneck" durften nicht fehlen, dazu ging die Reise quer durch die Diskografie: von "Sacrament" über "Wrath" bis zurück zu "512" von "VII: Sturm und Drang". Das Ergebnis: ein Publikum, das keine Sekunde stillstand, und Moshpits, die so groß wurden, dass sie quer durch den kompletten Saal gingen – von Säule zu Säule im Haus Auensee.

Ein weiteres besonderes Highlight des Abends: Gitarristen Willie Adler und Mark Morton gönnten sich ein Solo-Moment, bevor Schlagzeuger Art Cruz mit einem eigenen Drum-Solo nachlegte. Wer die Band-Geschichte kennt, weiß, dass Cruz relativ spät zu Lamb of God gestoßen ist – doch mit seinem Konzertauftritt hat er sich spätestens jetzt auch bei den Fans behauptet, die ihn zuvor noch nie live erlebt hatten.

Was insgesamt bleibt, ist ein rundum sehr gelungener Abend. Klar wurde hart gemosht, so wie man es auch bei dem Line up erwartet hat – doch der Umgang im Publikum untereinander blieb durchgehend rücksichtsvoll. Alle Grundregeln des Moshens wurden eingehalten: Stolperte jemand und ging zu Boden, blieben die Umstehenden sofort stehen und halfen wieder hoch. Genau so kennt man das aus der Metal-Community – und genau dafür liebt man sie!...

Die Festival-Saison ist noch nicht vorbei und für viele Musikfans richtet sich der Blick jetzt auf das Highfield Festival 2026. Vom 14. bis 16. August wird das Gelände am Störmthaler See wieder zum Treffpunkt für tausende Besucher:innen. Wie jedes Jahr werden zahlreiche Fans aus ganz Deutschland erwartet, die sich auf drei Tage mit Live-Musik, Camping und Festivalstimmung freuen.

Das Highfield gehört seit Jahren zu den bekanntesten Festivals Deutschlands. Besonders die Mischung aus Rock, Indie, Punk und Hip-Hop sorgt dafür, dass jedes Jahr ein bunt gemischtes Publikum zusammenkommt. Auch 2026 stehen wieder viele bekannte Künstler auf dem Programm, die Besucher vor den Bühnen zum Feiern bringen sollen. Gerade die Headliner werden mit Spannung erwartet, doch oft sind es auch die kleineren Bands.

Mindestens genauso wichtig wie die Konzerte ist für viele Gäste das Leben auf dem Campingplatz. Dort beginnt das Festivalgefühl oft schon lange, bevor die erste Band die Bühne betritt. Gemeinsam wird gegrillt, Musik gehört oder einfach mit neuen und alten Bekanntschaften zusammengesessen. Wer zwischendurch eine Pause vom Trubel braucht, kann sich am Störmthaler See etwas abkühlen. Genau diese entspannte Atmosphäre macht das Highfield für viele zu mehr als nur einem Musikfestival.

Bis zum Festival dauert es zwar noch etwas, doch die Vorfreude wächst mit jedem Tag. Viele Tickets sind bereits verkauft und die Erwartungen an das Wochenende sind entsprechend hoch. Wenn das Wetter mitspielt und die Stimmung so gut wird wie in den vergangenen Jahren, dürfte das Highfield Festival 2026 wieder zu den Höhepunkten des Festivalsommers gehören.

Am Samstag den 27.06.2026 fand im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden das erste Kraftklub OpenAir des Jahres statt. In wortwörtlich hitziger Erwartung blickten im Vorhinein alle Involvierten auf den Wetterbericht, welcher für den Tag in der Landeshauptstadt wohlig, warme 40 Grad prognostizierte. Trotz der Extremwetterlage war das Stadion extrem gefüllt. Um der Hitze entgegenzuwirken wurden zahlreiche kostenlose Wasserstationen und -sprinkler installiert, Rettungsdecken ausgegeben und das Wasser an den Verkaufsständen um 20% reduziert. Gab es doch einen medizinischen Notfall, so waren die zahlreichen Rettungskräfte direkt vor Ort.

Als erster Voract startete der Rapper yung pepp, welcher mit Sommerkleid und Wassereis die passende musikalische Untermalung für den sich langsam nähernden und damit Abkühlung versprechenden Sonnenuntergang lieferte. Mit seinen 17 Jahren und seinem Featuregast Kid Kapri konnte er die Fans, die sich schon nachmittags in die Stadionsonne trauten, begeistern.

Der zweite Programmpunkt des OpenAir-Abends wurde das Publikum von Blond durch ihre Hits zum mitsingen und mittanzen bewegt, was schon zeigte, dass sich niemand die Partystimmung von der drückenden Wärme kaputt machen lassen würde. Die Outfitchanges in ihrer Bühnenshow sorgten für Erfrischung und auch an das Publikum haben die Chemnitzerinnen gedacht: Wer sich durchgeschwitzt hatte konnte sich direkt am Merchstand mit frischem Blondmerch einkleiden.

Dann um 20:45 Uhr lief der große Timer, welcher von einem Kran über das Stadion gehalten wurde, ab und die Band mit dem K betrat die Bühne. Neben allen Songs vom neuen Album Sterben in Karl-Marx-Stadt überzeugten Kraftklub mit einem bunten Mix aus den größten Hits ihrer vorherigen Alben. Der breiten Masse ging vor allem der Song Kippenautomat nicht mehr aus dem Ohr. Immer wieder hörte man im Verlaufe des Konzerts die Melodie aus dem Zuschauerbereich, sodass die Gruppe aus der ehemaligen Kulturhauptstadt sich sogar dazu bewegen ließ den Song ein weiteres Mal spontan auf die Setliste zu setzen. Weitere Highlights waren das Blond-Feature bei ihrem gemeinsamen Song so schön, der Einsatz einer Schneekanone, welche zusätzlich für Abkühlung sorgte, Konfetti und Raucheffekte, sowie das Publikum selbst, welches bei dem Song Schief in jedem Chor das gesamte Stadion mit seinen Handylichtern magisch zum leuchten gebracht hat. Für alle, die ein Ticket bekommen konnten, wird der Abend sicher in guter Erinnerung bleiben.

Für alle, die jetzt Lust...

Am 11. Mai legte MilleniumKid im Kulturbahnhof Chemnitz im Rahmen seiner "Schwerelos"-Tour einen Zwischenstopp ein.

Als Voract eröffnete Serpentin den Abend und sorgte bereits früh für Stimmung im Publikum. Mit "Unendlichkeit" startete der 26-jährige Hesse sein Konzert vor zahlreichen Gästen. Songs wie seine neue Single "Schwerelos" oder "Wie weit" folgten und sorgten für echte Gefühle auf der Bühne. Auch der neue Song "Liebe" war Teil der Setlist. Mit "Vielleicht Vielleicht" endete der Abend – eine Zugabe wurde dem Publikum nicht verwehrt.

Begleitet wurde der Abend von einer umfangreichen Lichtershow, die die Atmosphäre der Songs unterstützte. Die Fans bildeten gemeinsam durch Handylichter und Feuerzeuge einen Sternenhimmel im Saal – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst.

Am Ende des Abends bot MilleniumKid einen rundum emotionalen Konzertabend für die Fans. Mit viel Energie, Nähe zum Publikum und seinem unverwechselbaren Sound bestätigte er einmal mehr seinen Ruf als starker Sänger.