Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Amanda Blank- I Love You

Pussycharme gemixt mit Hip Hop

Band: Amanda Blank
Album: I love you
Mitglieder: Amanda Mallory
Herkunft: Philadelphia, USA
Klingt wie: Peaches, Major Lazer

Amanda Blank hat lange schwarze Locken, trägt süße Mädchen-Leggins und auffälligen HipHop-Schmuck. Sieht man sie so in den Hochglanz-Musikmagazinen könnte man meinen sie macht niedlichen Indiepop a lá Au revoir Simone oder Lykki Li. Aber falsch gedacht. Amanda Blank rappt, sie rappt wie ein Mann mit Brüsten.

Die junge Frau aus Philadelphia hält sich privat lieber an Hip Hop-Größen wie Spank Rock.
Als sie vor kurzem jedoch Diplo kennen lernte, welcher sie dann erstmal durch seinen Sound-Mix-Fleischwolf drehte und das Album, „I love you“ flott mitproduzierte, nahm ihre Musikkarriere eine kleine Wendung.
Mit einer gekonnten Mischung aus lasziven Tönen der jungen Philli-Braut und den typisch eingängigen Diplo Sounds,- ja - da konnte nur ein kleines Meisterwerk entstehen.
Die Songs schwingen gekonnt zwischen Pussy-Alarm und Männersprüchen.
„Might like you better“ ist nur ein Beispiel für eine kleine Ode an die Rolle der emanzipierten jungen Frauen des 21. Jahrhunderts. Amanda Blank singt selbstbewusst und mit Charme:“ I might like you better when we slept together“. Diesen Song als erste Singleauskopplung zu wählen ist sehr weise und zugleich eine Ansage an Frauen und Männer die sich gewaschen hat. So betont sie in Interviews: „Ich repräsentiere junge, starke Frauen. Es ist wichtig, dass Mädchen so etwas wie mich sehen und hören – und dazu gehört eben auch, dass ich über Sex rappe.“
Spätestens hier wissen wir wo die Latte hängt, nämlich nicht bei den Männern sondern bei Amanda Blank persönlich und das ist auch gut so. Früh hat sie gelernt wie wichtig ein eigener Stil in der Musik ist um präsent und individuell zu sein. Die Sexmasche ist dabei keine Maske sondern eine Lebenseinstellung und das beweist sie auch mit innovativen Coverversionen  „Make up“, der von Prince produzierten Girlband Vanity 6 aus den Tiefen der 80er,  wie auch mit „A Love Song“ bei dem  sie LL Cool J's Song „I need Love“ neu interpretiert, also mit Frauenstimme und Sexappeal und ein bisschen Alice Schwarzer- Miene.

„I Love You“ ist eine gute Sache. Wie gewohnt rundet Diplo das Ganze perfekt ab und streut ein wenig Glitzer oben drauf. Fertig ist die neue Peaches Rapper-Braut nur mit Locken und mehr Weiblichkeit.
Wem Peaches  also zu haarig und M.I.A zu exotisch ist, der steht vielleicht auf Amanda. Diplokritiker kommen allemal auf ihre Kosten.

Auf dem Weg zu einer emanzipierten Tupper-Party mit dem neuen Album von Amanda Blank. Melissa Lampe

www.myspace.com/amandablank


http://amanda_blank.motor.de

 

 

Die niederländische Powermetalband Within Temptation hat am 1. Februar ihr neues Album „Resist“ in die Läden gebracht und damit einen Stilwechsel gewagt. Wir finden uns in einer dystopischen Welt wieder.

Subway To Sally haben am 8. März ihr 13. Studioalbum „Hey!“ in die Läden gebracht und damit nach fünf Jahren wieder neue Musik in die Welt gestreut. Die erste Single „Königin der Käfer“ zeigte, wohin die Reise in etwa gehen sollte.

Die Punkrockband Rise Against aus Chicago ist dafür bekannt, sehr tiefgreifende Texte zu schreiben. Meist beschäftigen sie sich mit Missständen der Gesellschaft, doch bei „House on Fire“ wurde Sänger und Songwriter Tim McIlrath etwas privater.

Seit 20 Jahren gibt es das Pop-Duo SDP nun schon und am 1. März erscheint das nun schon 11. Album „Die Unendlichste Geschichte“. Die beiden Sänger sagen, dass sie solch einen Song wie "Unikat" in ihrer Jugend vermisst hätten, da sie selbst Außenseiter waren.

Die finnische Band Poets of The Fall hat im letzten Herbst das Album „Ultraviolet“ in die Läden gebracht. Eine sehr berührende Ballade daraus ist die Single „Dancing On Broken Glass“.