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Summary

Amanda Rogers - Heartwood

Fucking Pop Ey?

In den letzten Monaten ist euch vielleicht aufgefallen, das extrem viele Solokünstlerinnen ihren Weg in die Radio Stationen und Musiksendungsshows gefunden haben. Wie kleine Keimlinge sprossen sie auf der Suche nach Hörern aus dem Boden. So hat wohl jeder schon mal die Namen Amy Winehouse, Duffie, Adele oder Gabrielle Celmi gehört. Und auch wenn man von der Musik dieser durchaus talentierten Sängerinnen nicht begeistert ist, so kann man ihnen sofort bestimmte Attribute anhängen: „Diese Amy...war das nicht die Drogentante?“oder :“ Wow, für ihre 16 Jahre hat Gabrielle aber ne super Stimme“. Mit diesen Informationen und vielleicht noch einigen Ohrwürmern haben sich die singenden Frauen in unseren Köpfen eingenistet. Man entkommt ihnen nicht mehr, und so scheinen ihre entwickelten Marketingstrategien tatsächlich zu wirken. Folglich entstand ein Wettrennen um die meiste Sonne im Blumenbeet. Sie sangen, vermarktete, gaben Interviews. Doch bei dem musikalischen Schnickschnack der dabei herauskam merkten sie gar nicht, das nicht immer eine steile Karriere der Dünger für gute Musik ist. Denn wer genauer ins Beet der Soloblümchen schaut, der sieht eine Künstlerin, die auch ganz ohne eifriges Gerangel um Sonne gewachsen ist. Mit ihren 24 Jahren veröffentlicht Amanda Rogers nun ihr 4. Studioalbum namens Heartwood. Damit ist sie ja eigentlich schon ein alter Hase im Geschäft. Doch verblüht ist sie deswegen keineswegs. Im Gegenteil. Während die anderen Künstlerinnen ihre Kraft an Medienpräsenz und Ausformung des Konzepts der Plattenfirma verschwenden, geht Amanda Rogers alles etwas gelassener an. Sie macht schon so lange Musik das man den Eindruck bekommt sie sei immer da gewesen und wird es auch immer sein.  Ihre ersten Bühenenerfahrungen sammelte sie als Supportact von Bands wie wie Dashboard Confessional, Moneen oder Murder By Death. Später hatte sie den Ruf die bösen Jungs der Hardcorebands, bei denen sie im Vorprogramm auftrat, mit ihrem zarten Pianospiel zum Schweigen zu bringen.
Jetzt ist ihre Musik zeitlos. Alles was sie inspiriert, steckt sie auch in ihre Musik. So ist Heartwood  eine Mischung aus klassischer Musik, Blues, Jazz und Pop. Nun sitzt Amanda Rogers fern von stressigen Promoaktionen gelassen und zurückhaltend hinter ihrem Klavier und singt beschwingt und zuversichtlich von den schönen Dingen des Lebens. Sie teilt sich uns mit, aber sie prahlt nicht mit ihrer Blütenpracht. Denn während ihre Nebenbuhlerinnen Angst haben einzugehen, macht sie einfach Musik. Im Gegensatz zu ihrem letzten Album, welches von wehklagenden , bedrückenden Tönen bestimmt war, hört man nun leichtere Harmonien. Beschwingt sagt sie Themen wie Einsamkeit in Endless Saturday oder Skepsis in I'm awake mit verspielten Melodien, ausdrucksstarker Stimme und weichen Streichereinlagen den Kampf an. Und so steht sie als Sonnenblume über den Dingen, denkt nicht an den Zahn der Zeit, sondern fährt lieber mit ihrem Öko- Campingmobil von Auftritt zu Auftritt und macht das was sie kann, nämlich Musik.

Beitrag zum reinhören ...

 

Um die kanadische Sängerin Avril Lavigne war es die letzte Zeit still und nun steht am 15. Februar das neue gleichnamige neue Album „Head Above Water“ in den Startlöchern. Darin erzählt Avril ihre Leidensgeschichte aus den vergangenen Jahren.

Die amerikanische Rockband AFI haben Ende 2018 ihre EP „The Missing Man“ herausgebracht. Am meisten stach der Titel „Trash Bat“ heraus, vor allem, weil man das Substantiv nicht gleich einzuordnen weiß.

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