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Summary

Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am, That's What I'm Not

Die Jungs nehmen einfach ihre Instrumente in die Hand und spielen drauflos – zumindest klingt es so.

Band: Arctic Monkeys
Album: Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not
Mitglieder: Alex Turner (Gesang und Gitarre), Jamie Cook (Gitarre), Andy Nicholson (Bass) und Matt Helders (Gesang und Drums)
Herkunft: Sheffield, England
Musikrichtung: Rock

„Hey, Basti! Schau mal, das Album der Arctic Monkeys ist heute im Briefkasten gelandet!“ – „Cool! Denkste, es wär ’ne CD der Woche?“ – „Ma sehn...die werden sowieso von allen schon so abgefeiert. Ich weiß nicht, ob wir uns da jetzt auch noch draufhängen müssen...“

41 Minuten später – ich erscheine wieder im Zimmer:

„Und, Marco? Haste die Scheibe schon gehört?“ – „Yup! Und du?“ – „Ich auch...Urteil: Da kommen wir keinesfalls vorbei!“ – „Ich will auch gar nicht mehr vorbei kommen müssen!“ – „Dann sind wir uns ja einig...!“

Und damit sind wir in unserer allseits beliebten Rubrik angekommen. So lest ihr diesmal etwas über einen Silberling, der bei fast jedem anderen Medium – sei es Print (nicht einmal Die ZEIT kam am englischen Quartett vorbei!), Hörfunk und sogar das Fernsehen – mit Sicherheit schon innerhalb des letzten Monats besprochen wurde. Selten ist eine Band so schnell von einem Newcomer zum Medienstar gewachsen.
Das Problem dabei: ich kann euch nicht wirklich neue Infos liefern, die ihr nicht schon wisst.

Deshalb nur noch einmal ganz kurz zur Geschichte der Band (Auskenner springen einfach zwei Absätze weiter!):
Vier Jungs aus Sheffield erhielten zu Weihnachten 2001 ihre Instrumente, quälten ein Jahr lang die Eltern von Alex, dem Sänger, und hatten dann schon die ersten Gigs. Ein kleines Demo, dass man zum freien Download auf die Homepage stellte und viel Mundpropaganda taten ihr Übriges. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass die Band Hallen mit bis zu 3000 Menschen füllte, ohne auch nur eine Single, geschweige denn ein Album auf den Markt gebracht zu haben.

Ende 2005 kam dann endlich die lang ersehnte, erste Single „I Bet You Look Good On The Dancefloor“ und zwar auf Domino Records (Franz Ferdinand, Sons & Daughters; Test Icicles). Platz 1 in den UK-Charts und allein 800 verkaufte Platten innerhalb von nur drei Stunden in einem Musikladen in Sheffield waren die Folge. Seither sind sämtliche freien Downloads von der Bandhomepage verschwunden. Ansonsten hat sich aber nicht viel verändert.

Das hört man auf dem Album: Die Jungs nehmen einfach ihre Instrumente in die Hand und spielen drauflos – zumindest klingt es so. Egal, ob es das Gitarrenriff oder die Textstelle schon gegeben hat. Daran denken sie einfach nicht. Klar, aus dem Bauch heraus, wahnsinnig direkt und gerade, das ist, was die Vier auszeichnet. Dabei gibt es vielleicht keine neuen ausgefeilten Experimentiersounds, aber es ist ehrlich! Diese Ehrlichkeit ist das, was diese Band so unglaublich erfolgreich macht. Sie spielen nicht die unerfahrenen, pubertären Schelme – sie sind es.

Das dieses Image schlecht für immer halten kann, ist klar. Aber für das erste Album ist es das Beste, was dem Musikgeschäft passieren konnte. Man muss also kein hoch gezüchteter Superpopstar sein, um eine Menge Platten zu verkaufen...
Und lasst euch eines gesagt sein: so locker, leicht und unbeschwert, wie die Jungs drauf sind, erwartet die Vier und uns – die Hörer – noch einige Leckerbissen aus Sheffield. Die Arktischen Affen werden ihren Weg gehen und sich noch weiter entwickeln – keine Frage. Wartet nur bis sie erwachsen sind!!!

Fazit:

Die Arctic Monkeys sind das beste Beispiel, dass man als frische Rockband mit simplem, ehrlichem Rock die Charts stürmen kann (zumindest in England), ohne sich von diversen Managern zurechtstutzen zu lassen, sondern so bleibt wie man ist. Schöne Grüße hierbei an Tokio Hotel!

Anspieltipps:

  • View From The Afternoon
  • I Bet You Look Good On The Dancefloor
  • Fake Tales Of San Francisco
  • Dancing Shoes
  • You Probably Couldn’t See For The Lights But You Were Looking Straight At Me
  • Still Take You Home
  • Riot Van
  • Red Light Indicates Doors Are Secure
  • Mardy Bum
  • Perhaps Vampires Is A Bit Strong But
  • When The Sun Goes Down
  • From The Ritz To The Rubble
  • Certain Romance

(Für die, die es nicht gemerkt haben: das ist das komplette Album!)

Einfach und ehrlich schreibend: Sebastian Schlegel


Hier der Beitrag, damit ihr hören könnt, wovon ich so ehrlich schreibe!

Und hier geht's zur Bandhomepage...jetzt zwar ohne Downloads, dafür kann man jetzt Videos anschauen!

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