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Summary

Blackmail - Aerial View

Vor drei Tagen verband ich mit der Band Blackmail die Information „Band aus Deutschland. Rockmusik". Ich wusste also fast gar nichts über die Jungs aus Koblenz.

Band: Blackmail
Album: Aerial View
Mitglieder: Aydo Abay (Gesang), Kurt Ebelhäuser (Gitarre), Carlos Ebelhäuser (Bass), Mario Matthias (Schlagzeug)
Herkunft: Koblenz, Deutschland
Musikrichtung: "euphorisierender RRRock" (Zitat des Labels)

Um es gleich vorneweg zu sagen: Vor drei Tagen verband ich mit der Band Blackmail die Information „Band aus Deutschland. Rockmusik". Ich wusste also fast gar nichts über die Jungs aus Koblenz.
Also freut euch auf einen Text ohne Phrasen! Kein „Das letzte Album war irgendwie besser.", oder „Da hat sich ja überhaupt nichts verändert!". In das Phrasenschwein der Musikredaktion wurde ja auch schon letzte Woche genug durch meinen Kollegen eingezahlt. (siehe Rezension Architecture in Helsinki)

Nun aber endlich mal zur Sache: Ohne jede Ahnung was mich erwartet hab ich mich in die CD gestürzt und war zu Beginn etwas irritiert. Ich kannte einen Song vom hören (Moonpigs) und der war sehr gut aber der Rest hat mich nach dem ersten Hören nicht sofort überzeugt. Irgendwie klang das alles nicht fesselnd genug.
Gefesselt hat mich die CD dann letztendlich doch und das nicht zu knapp. Das Intro schafft eine gute Grundlage für Moonpigs, den ersten richtigen Track von Aerial view. Ein wirklich interessanter Song, mit einem sehr melodiösen Refrain, der gegen Ende durch einen Männerchor unterstützt wird. Das ganze klingt dann nicht in Ansätzen so fromm wie Scala und macht einfach nur Spaß.
Der nächste Song macht dann klar, dass diese CD nicht nach dem Motto „Das Beste zum Schluss" gestrickt wurde. Ohne großen Umschweif folgt ein kraftvoller, knapp vierminütiger Paukenschlag namens Everyone safe. Okay Paukenschlag ist ein wirklich schlechter Vergleich, weil dieser Song um einiges melodiöser ist als eine Pauke. Ja, da war es schon wieder dieses Wort! MELODIÖS. Ich finde einfach nichts anderes was es besser beschreibt. Der Gesang ist klar und in keiner Weise langweilig.
Um den Ausverkauf dann komplett zu machen, folgt noch ein Kracher der es wirklich in sich hat. Couldn’t care less startet mit einem relativ ruhigen Gitarrenriff und endet in einem Finale Grande mit Pauken und Trompeten, ähh Gitarren und Posaunen meine ich. Wirklich einer der stärksten Songs des Albums!
Ich könnte jetzt über die anderen sieben Songs auch noch gute Sachen sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Also hört euch lieber das Album an, als zu viel darüber zu lesen!

Zum Abschluss noch 5 Fakten zum Angeben bei Freunden:

  • Aerial view ist das fünfte Album der Band, das zunächst Hope,a hope, a writer heißen sollte (wer den Witz findet oder wissen will schreibt mir 'ne Mail)
  • erste Veröffentlichung beim Indylabel City slang (vorher bei Warner unter Vertrag)
  • die Posaune in Couldn’t care less wurde von einem Seeed Mitglied (Jerome) eingespielt
  • die Band hat sich 1993 über eine Musikerkontaktanzeige kennen gelernt
  • in Koblenz fließen Rhein und Mosel zusammen (das ist knallhart recherchiert, ich hoffe ihr wisst das zu schätzen!)

Fazit:

Nach dem ersten Hören bitte nicht aufgeben, sondern Aerial view wieder und wieder hören. Denn die ganze CD ist wirklich wirklich gut!

zu seinem Glück gezwungen wurde: Stephan Grunwald


für die audiophilen gibt es hier den Beitrag zur CD

Hier könnt ihr euch die sehr gut gemachte Homepage der Band ansehen

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