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Summary

Bright Eyes - The People's Key

Der Songwriter unserer Generation.

Künstler: Bright Eyes
Album:
The People's Key
Mitglieder
: Conor Oberst, Mike Mogis, Nate Walcott
Herkunft:
Omaha, Nebraska, USA
Klingt wie:
der Soundtrack unserer Generation

 

 

 


„Conor Oberst – Songwriter seiner Generation“ - so oder in ähnlicher Form wird der aus Omaha in Nebraska-stammende Musiker immer und immer wieder beschrieben. Eher Bürde als Auszeichnung geht er selbst jedoch relativ gelassen damit um: Einfach weiter schreiben. Nicht unter dem Druck einer kompletten Generation zusammenbrechen. Als „Bright Eyes“ zusammen mit dem Produzenten Mike Mogis, Multi-Instrumentalist Nate Walcott und unzähligen Leuten aus dem Umfeld des ebenfalls in Omaha-beheimateten Indepedentent-Labels Saddle Creek bereits zum siebten Mal seit 1997.

Wurden die letzten beiden Alben noch unter dem Namen „Conor Oberst And The Mystic Valley Band“ veröffentlicht, ist nun also wieder seine Prunkstück dran. Die Richtung von dem 2007-erschienenen Album „Cassadaga“ wird dabei weiter verfolgt: „The People's Key“ ist wieder nicht nur Conor Oberst inklusive Gitarre wahlweise im Schlafzimmer oder Keller, sondern eine richtige Band. Eine Rock-Band, um genau zu sein. Vielen, wenn nicht sogar allen, Fans der ersten Stunde wird das wieder einmal nicht gefallen, geht dadurch doch die Intimität verloren, die vor allem das Meisterwerk „I'm Wide Awake It's Morning“ aus dem Jahr 2005 auszeichnete. Und auch die Hoffnung, noch einmal Lieder derart präsentiert zu bekommen, schwindet mehr und mehr.

Um es genau diesen Anhängern zu zeigen, und außerdem die „Folk“- und „Country“-Etiketten endgültig loszuwerden, wird bereits von Anfang an klar, worum es hier geht: Nach einer anderthalbminütigen Rede über das Universum, Liebe und Adolf H., baut sich nach und nach „Firewall“ inklusive Geigen zu einem orchestralen Opener auf. Die Single „Shell Games“ im Anschluss klingt so typisch nach Bright Eyes, dass teilweise die Vermutung aufkommt, den Song bereits Jahre zu kennen. Auch hier spielen Streicher, Keyboards und (laute) Gitarren eine tragende Rolle. „Jejune Stars“ kann brachialer nicht beginnen, und auch „Haile Selassie“ eignet sich hervorragend zum kollektiven Mitgröhlen. Einzig der „Ladder Song“ erinnert durch seine Reduziertheit an die Glanztage vergangener Tage. Und so überzeugt jeder Song mit seinem eigenen kleinen Charme: Mal ist es das Orchestrale, mal die Reduziertheit, mal das Rockige. Die einzige Konstante bilden dabei die mittlerweile optimistischeren, jedoch immer noch sehr persönlichen Texte.

Den alten Conor Oberst kann man nach „The People's Key“ wohl endgültig abschreiben: Zu zufrieden wirkt er mit seinem eingeschlagenen Weg, als dass es ein zweites „I'm Wide Awake It's Morning“ geben könnte. Aber das ist auch überhaupt nicht schlimm, überzeugt genau dieser Weg mit Qualität und Abwechslungsreichtum. Gemunkelt wird, dass es das letzte Album unter dem Namen „Bright Eyes“ gewesen sein könnte. Conor Obersts Generation wünscht sich dies mit Sicherheit nicht.

Anspieltipps:

  • Shell Games
  • Ladder Song
  • Firewall
  • One For You, One For Me

Hätte aber manchmal auch den ruhigen Conor zurück: Christian Laude

http://www.thisisbrighteyes.com

http://www.myspace.com/brighteyes

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