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Summary

Chikinki - Brace, Brace

Super Debüt, fette Konzerte, hohe Erwartungen sind der Nährboden für das zweite Album von Chikinki.

Band: Chikinki
Album: Brace, Brace
Mitglieder: Rupert (Gesang), Ed East (Gitarre), Steve Bond (Schlagzeug), Boris Exton (Synthesizer), Trevor Wensley (noch mehr Synthesizer)
Herkunft: Bristol, GB

„Stillstand ist der Tod – geh voran bleibt alles anders.“ Diese weisen Worte sang einst Herbert Grönemeyer. Musikalisch hat er mit Chikinki (Gott sei Dank) nicht viel zu tun, doch die Band scheint ihr neues Album nach dem Motto Grönemeyers geschrieben zu haben.

Schon nach der ersten Single (You said) vom neuen Album war klar, dass Chikinki neue Wege gehen. Glatter, mehr Gitarren und weniger Synthesizer hieß das Fazit nach 4:01 Minuten Single- Glanz. Und nachdem auf der Bandhomepage folgendes Statement zum neuen Album erschien, war alles klar:
„It's a much more classic sounding record.[…] This time round we took our inspiration from the classic songwriters - Bacharach, The Kinks, Brian Wilson. We listened to a lot of Motown and three minute pop songs. (Rupert)

Und auch wenn das bis jetzt nicht wirklich nach einer CD der Woche klingt, haben Chikinki es sich doch redlich verdient. Brace, Brace schafft es wie Lick your ticket den Hörer zu bezaubern, wenn auch auf etwas andere Art und Weise. Das Debütalbum überzeugte vor allem durch die perfekte Mischung aus Gitarren und knarzigen Synthesizern. Chikinki bewiesen, dass man auch ohne Bassgitarre die Tiefen aus dem Subwoofer kitzeln kann.

Brace, Brace schlägt nun ganz bewusst in eine etwas andere Kerbe. Kennt man das oben erwähnte Zitat von Rupert, wird einigese klarer. In der Tat folgen mehr Songs dem Schema eines „Three minute pop songs“. (A little time, Like a see-saw, Hello Hello)
Allerdings gibt es teilweise auch wieder einige Songs, die die alte Kerbe weiter vertiefen. (2 possible worlds, Lies all over my eyes, The rain)
Diese Symbiose greift nahezu perfekt ineinander und so richtig kann man Chikinki die neu entdeckte Liebe für Gitarren nicht verübeln.

Außerdem versprechen die neuen Songs auch live sehr ansprechend zu werden. Wer Chikinki einmal live gesehen hat, weiß wie gut solche Konzerte tun. Für alle anderen bedeutet das absoluten Nachholbedarf!

Fazit:

Auch wenn Chikinki eines ihrer Alleinstellungsmerkmale und ihren elektronischen Charme ein wenig verlieren, schaffen sie es dennoch ein wunderbar poppig angehauchtes Indie Rock Werk zu präsentieren. Herbert Grönemeyer sang in seinem Lied auch: „Es gibt viel zu verlieren, du kannst nur gewinnen. Der erste Stein fehlt in der Mauer, der Durchbruch ist da.“ Chikinki haben gewonnen,  vom Durchbruch ganz zu schweigen.

Anspieltipps:

  • You said
  • Like a see-saw
  • Lies all over my eyes
  • You make it look easy

 

mag Veränderungen: Stephan Grunwald

die neue Bandhomepage

die obligatorische Myspace Präsenz mit Videos zu allen Singles

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