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Summary

City and Colour - The Hurry and The Harm

Positiv geht anders

Künstler: City and Colour
Album: The Hurry and The Harm
Mitglieder: Dallas Green
Herkunft: St. Catharines, Ontario / Kanada
Klingt wie: Bon Iver, Arcade Fire, Alexisonfire, ohne verzerrte Gitarren und Geschrei

Zwei Jahre sind vergangen seit dem letzten Album des ehemaligen Alexisonfire Gitarristen Dallas Green  und wie bereits auf Little Hell geht es auf The Hurry and the Harm vorrangig um die düstere Seite des menschlichen Seins.

Exemplarisch hierfür steht der Titeltrack der das Album einläutet und auf dem Dallas Green zeigt, was uns auf dem Rest des Albums erwartet. Nämlich Greens angenehme Stimme die melancholisch klingt ohne jemals ins weinerliche abzudriften und eine musikalische Untermalung, in der die ruhigen Klänge dominieren. Dieses musikalische Konzept steht im krassen Gegensatz zu Greens alter Band Alexisonfire, deren Songs nur so strotzten vor wildem Geschrei und verzerrten Gitarren. Greens musikalische Wurzeln lassen sich noch am ehesten im Song Thirst wiedererkennen, in dem das Echo von Alexisonfire widerhallt, ohne das dieser jedoch aus dem Rahmen des Albums herausfällt.

Textlich geht es um die zeitlosen Themen Liebe, Einsamkeit und die Suche nach einem Platz in der Welt. Beispielhaft hierfür ist der Song Of Space and Time in dem Green 'Im trying to find my direction Home.' singt. Das Album erreicht seinen Höhepunkt mit dem epischen Deaths Song, inklusive eines mantraartigen Finales, in dem Green immer wieder die Zeilen 'Singing my Death Song' wiederholt.

Was man dem Album ankreiden könnte ist, dass die einzelnen Songs auf Dauer doch recht beliebig und austauschbar wirken. Trotzdem ist Green hier ein angenehm zu hörendes Album gelungen. Der Soundtrack für verregnete Sonntagvormittage.

Anspieltipps:

  • Thirst
  • The Lonely Life
  • Of Space and Time
  • Death's Song

Hört normalerweise nur deutschen HipHop-ist dennoch positiv überrascht: Thoralf Kuhnt.

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