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Summary

Crystal Castles - Crystal Castles

8-Bit vs. Elektro-Rock vs. 80er Jahre Synthies!

Band: Crystal Castles
Album: Crystal Castles
Mitglieder: Alice Glass (Gesang), Ethan Kath (Programmierung, Sounds und Synthies und so)
Herkunft: Kanada
klingt wie: aufgedrehte Gameboy-Sounds aus den tiefsten 80ern

 

Herzlich Willkommen zu War of Sounds! Wir spielen heute: Pin-Ball mit Beats.

Spieler _-_-_-_-_-_-_-_-_-_ -_ Spieler -_-_-_-_-_-_-_-_-_-_Spieler

Crystal Castles.


---- Charakter ----
Das kanadische Duo, bestehend aus Ethan Fawn  (programmiert all die irren Sounds) und Alice Glass (singt und kreischt sich durch die Songs) gründete sich im Jahre 2005 unter nebulösen und bis heute nicht genau definierten Umständen.
Bekanntheit erreichen sie wie so oft über das Internet, bekannt werden auch diverse Remixe noch bekannterer Hits wie zum Beispiel Bloc Partys „Hunting for Witches“ oder den alarmierenden „Atlantis To Interzone“ - Sirenen der Klaxons.
Nun haben sie endlich ihr selbst betiteltes Debüt-Album veröffentlicht.


----Fähigkeiten----
Crystal Castles schießen sich irgendwo zwischen dem Kurzzeit- Hype New Rave und dem Immernoch- Trend Elektro-Punk ein und bestechen vor allem durch eigenwillige Atari-Computerspiel- Klänge und nervösen 8-Bit- Elektro.

Start _-_-_-_-_-_-_-_-_-_ -_ Start -_-_-_-_-_-_-_-_-_-_- Start
 

----Level 1----
Die Musik der beiden Kanadier gleicht einem Puzzle mit viel zu vielen kleinen Einzelteilen. Game- Samples, blubbernde Beats und melodiöse 80er Jahre- Synthie- Soundflächen werden zusammengefügt zu einem gleichzeitig poppigen und noisigen  Lo-Fi- Elektro-Lärm.
So kombinieren sie auf ihrem Debüt-Album die meist doch recht hektischen Atari- Game- Sounds mit trashigen Elektro-Rock. Wobei die Songs zwar seltsam strukturlos, dennoch aber unglaublich komplex und vielschichtig  sind.

_-_-_- du bist ein Level weiter _-_-_-


----Level 2----
Über fiebriges Flirren und nervöses Flimmern legt sich der ein bisschen entstellt wirkende, aber bezeichnende (nennen wir es mal) Gesang von Alice Glass. Undefinierbare, kaum verständliche Gesangsfetzen schweben entrückt über der unruhig tänzelnden Musik. Und so sirren die wirren Wortfetzen mal schrill kreischend, mal wie aus weit entfernten Welten, dann wieder hastig stotternd und quietschend durch die farbenfrohe  Musiklandschaft der Crystal Castles.

_-_-_- du bist im nächsten Level -_-_-_-

----Level 3----
Das fahrige Fiepen und der permanente Tetris-Terror sind gar nicht so einfach zu verkraften. Schließlich wird des Hörers Hirn knappe 52 Minuten lang überstrapaziert und gestresst und sehnt sich nach genau der Erholung, die die Crystal Castles ihren Hörern eher selten gönnen.  Natürlich gibt es auch Ausnahmen, „Tell Me What To Swallow“ zum Beispiel, der letzte Track des Albums kommt verglichen mit dem Rest geradezu verhalten und balladesk daher.

!----Gewonnen----Gewonnen----Gewonnen----Gewonnen----Gewonnen----Gewonnen----!
 

Crystal Castles  knüpfen einen zerrissenen Klangteppich aus Gameboy-Sounds und poppigen Synthies, manchmal rein „instrumental“, meist jedoch mit kunstvoll zerfetzen Gesangsbrocken. Für meditative Konzentrationsübungen oder anspruchsvolle studentische Tätigkeiten wie z.B. dem Schreiben von Hausarbeiten (mutig im Selbstversuch ausgetestet) ist diese Art von Musik gänzlich ungeeignet, schließlich wird der Stressfaktor wesentlich erhöht.Im Großen und Ganzen macht der aufgekratzte, schnelle Sound  der Crystal Castles aber viel Spaß und hinterlässt ein wunderbar hibbeliges Gefühl.

 
Ende _-_-_-_-_-_-_-_-_-_ -_ Ende -_-_-_-_-_-_-_-_-_-_- Ende


Anspieltipps:

  • Untrust Us
  • Alice Practice
  • Xxzxcuzx Me
  • Air War
  • Vanished  

Im Internet:

Keine eigene Homepage, aber:

www.myspace.com/crystalcastles
 
Die Remixe hört man hier:

www.myspace.com/crystalcastlesremix



Braucht jetzt irgendwie doch meditative Konzentrationsübungen: Johanna Eisner


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