Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Die 15 besten Singles des Jahres

Auch bei der Wahl zu den Songs des Jahres 2009 griffen wieder die bereits besagten diktatorischen Machtstrukturen innerhalb der scheindemokratischen Institution „Musikredaktion“. Und so tagten die gefürchteten Leiter dieser, um genau die Lieder zu küren, die unseres Erachtens den Sound von Radio UNiCC dieses Jahr maßgeblich prägten und natürlich vollkommen den Geschmack aller Redakteure repräsentieren, ohne dabei auch nur ansatzweise unter jeglicher subjektiver Beeinflussung seitens der Chefs zu stehen…

Dass es bei der Fülle an großartigen Singles schwierig ist DEN Song des Jahres zu küren, versteht sich. Und doch ist es uns gelungen, ihn ausfindig zumachen, den verdienten Konsens – Hit des Jahres, und deshalb geht Platz 1 an:

Phoenix: 1901

Pop in Perfektion, strahlend und voller Optimismus. Trotz seiner diesjährigen Überpräsenz immer und immer wieder ein verdammter Hit! 

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

  • Animal Collective: My Girls

2009 machten sie experimentelle Musik konsensfähig. Mit einem Sound, der sowohl songorientiert und poppig als auch galaktisch entrückt zugleich ist.

  • Bloc party: One More Chance

'Ich will Dich zurück' auf popkulturell kreative Art und Weise. (Werden eingefleischte Fans während der angedrohten langen Pause wohl öfter singen müssen)

  • The Dead Weather: Treat Me Like Your Mother

Jack’s next supergroup: Treat me like Jack White treats Alisson Mosshart!

  • Fever Ray: Triangle Walks

Kühl, organisch, düster: Karin Dreijer Andersson (The Knife) begeistert mit unterkühlter, nordischer Mystik. Sofort möchte man seinen Winter in Kiruna verbringen und nichts anderes mehr hören, als Songs wie diesen.

  • Grizzly Bear: While You Wait for the Others

Während  du noch auf die anderen wartest, lassen sich Grizzly Bear schon von pointierten Gitarrenriffs und schwebenden Chören davontragen.

  • HEALTH: Die Slow

Flirrende Synthies, klirrende Gitarren und entrückte Vocals verweben sich zu einem fiebrigen, treibenden Sound – Teppich. Selten war Krach schöner.

  • Jamie T.: Sticks `n ‘ Stones

The british accent verpackt in Hip-Pop.

  • The Pains of Being Pure At Heart: Young Adult Friction

Die zuckersüße, tanzbare Variante des omnipräsenten Shoegaze – Hypes.

  • Patrick Wolf: Hard Times

Exzentrischer Freigeist – Pop; opulenter Soundtrack zu jeglichen großen Krisen des Jahres 2009 und zugleich guter Vorsatz für 2010: we’ll work harder…

  • Portugal. The Man: The Sun

Auch mit geschlossenen Augen sieht man die Sonne.

  • The Whitest Boy Alive: 1517

Die vertonte, unverzichtbare Bedeutung von Gleichgültigkeit im pop-kulturellem Kontext

  • We Were Promised Jetpacks: Quite Little Voices

Alle kleinen, leisen Stimmen sagen: tanzt! tanzt! tanzt!

  • The xx: Crystalised

Vier Junge Briten skelletieren Post – Punk und referieren R’n’B. Was bleibt ist der eindrucksvolle Beweis dafür, dass in der Ruhe doch tatsächlich die Kraft liegt.

  • Yeasayer: Ambling Alp

Fröhliches Elektro-Pop-Feuerwerk will beobachtet werden! (besonders von Ethnologen)

 

 

|HINTER DEN KULISSEN| Nero Kolero und Beatvalley Produxnz

Demnächst hier im Studio dürfen wir mit ganz viel Glück einen Gast aus der Nachbarschaft für ein kleines Interview begrüßen, Nero Kolero. Ein Chemnitzer Rapper, der im August 2020 sein...

Swan Songs III… Ich war sehr skeptisch, als ich hörte, dass Lord of The Lost noch ein drittes Mal die Klassikschiene einschlagen. Vielleicht dachten sie alle guten Dinge sind drei oder sie haben einfach zu viele gute Klassiksongs geschrieben? Wir...

Neues Album, neuer Stil, neue Taylor? Die Überraschung war groß, als Taylor Swift am Donnerstag, den 23. Juli, ankündigte, dass in weniger als 16 Stunden ihr neues Album „Folklore“ das Licht der Welt erblicken würde. „Die meisten Dinge, die ich für...

Am 15. Mai war es endlich soweit: Das langersehnt und durch Crowdfunding finanzierte erste Album der Schweizer Band Illumishade, "Eclyptic: Wake Of Shadows", hat das Licht der Welt erblickt und Anika hat eine ausführliche Review für euch verfasst.

In This Moment haben drei Jahre auf neue Musik warten lassen. Nach dem sehr okkulten letzten Album „Ritual“ (2017) bleiben sie ihrer Linie treu. „Mother“ erschien am 27. März unter den Labels Altlantic/ Roadrunner und wir haben uns die Scheibe einmal...