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Summary

Die besten "Nicht-CDs der Woche" 2006

Ja, es passiert eben. Was soll man tun, als Redaktion? Es gibt immer wieder tolle Alben, die es trotzdem nicht geschafft haben in unserer Rubrik "CD der Woche" aufzutauchen. In jedem Jahr möchten wir vier dieser Alben dennoch würdigen und stellen von Dienstag bis Freitag jeweils eine CD kurz vor, die unbedingt noch in euren Plattenschrank, auf eure Festplatte oder eben ins CD-Regal gehören.

Bitte schön! Vier tolle Platten - Vier Redakteure sagen warum.

Archive - Lights

Lights ist nicht Noise! Das sei vorweggenommen. Craig Walker ist weg. Das sei nebenbei erwähnt. Doch Lights ist der Titel selbst. Ein grandioses fünftes Album der Südlondoner Trip-Hop Pioniere mit so vielen Lichtblicken, dass jegliche Wehmut verblassen sollte. Allein die beiden Clubkracher "Sane" und "System" und das ergreifende "Lights" sollten der Argumente genug sein, dieses Album zu lieben.
Marco Stahn

Josh Ottum - Like The Season

“Like the Season” heist der Tonträger, den Josh Ottum aus Seattle in die Welt hinaus getragen hat. Ein musikalischer Exkurs eines sympatischen Mannes, begleitet von warmen Gesang, Blechbläsern, Keyboards, Gitarren und mehreren Schalgzeugen. Eine Reise in eine Traumwelt, die einen alle Probleme vergessen lässt, die aus dem kältesten Wintertag in einen frischen Frühlingstag und gleich weiter in einen warmen Sommerabend führt.
Maik Müller

Mekon - Something Came Up

Auch wenn amazon.de diesen Künstler locker unter Popmusik einordnet - nicht täuschen lassen! Der Künstler im Alter unserer Eltern hat mit seinem dritten Album einen Elektrotanzbodenkracher hingelegt, der den Dauerwellenstyle eines jeden Popliebhabers inmitten der ersten 2,5 Sekunden zerstört ... mittels purer Basswucht, versteht sich. Düster und mit aufgedrehtem Verzerrer geht es zur Sache. In meinen Augen das beste Elektroalbum des Jahres. Wie uns das durch die Lappen gehen konnte - keine Ahnung. Vielleicht fanden wir es anfangs etwas zu hart ... dabei waren wir nur zu weich!
Sebastian Schlegel

Taking Back Sunday - Louder Now

Auch wenn meine Jungs von der Musikredaktion sich im April vehement dagegen gewehrt haben; Ende des Jahres wird dem Unrecht entsagt und die Platte bekommt ihren verdienten Platz: die fast vergessene CD der Woche Taking Back Sunday mit Louder Now.
Nicht nur, dass wir hier 11 Emo-Song par excellence haben - antreibend, energiegeladen, weinerlich und zugleich laut schreiend; nein, außerdem ist dies ihr gesamttechnisch gesehenen komplettestes Album. Die fünf New Yorker Herren schaffen es auf ihrem dritten Album endlich die Startschwierigkeiten, entstanden durch Mitgliederwechsel, zu überwinden und sich wie eine ganzheitliche Band anzuhören. Vom Opener an bis zum bitteren Ende ist Louder Now ein Genuss für die Ohren und gehört deshalb schon längst in die Liste der CdW!
Tja, sie mag halt diese scheiß Emo-Musik...
Michèle Hengst

Hier gibt es ein kurzes Snippet mit Ausschnitten aller Alben. Welcher Song zu welchem Album gehört, solltet ihr anhand der Beschreibungen erraten können! -> Hier anhören!

Um die kanadische Sängerin Avril Lavigne war es die letzte Zeit still und nun steht am 15. Februar das neue gleichnamige neue Album „Head Above Water“ in den Startlöchern. Darin erzählt Avril ihre Leidensgeschichte aus den vergangenen Jahren.

Die amerikanische Rockband AFI haben Ende 2018 ihre EP „The Missing Man“ herausgebracht. Am meisten stach der Titel „Trash Bat“ heraus, vor allem, weil man das Substantiv nicht gleich einzuordnen weiß.

Fall Out Boy sind eine Alternativerockband aus Chicago und begeistern seit vielen Jahren die Fans. Das Album „Mania“ brachte ihnen in Deutschland etwas mehr Bekanntheit, was auch nicht zuletzt an der poppigen Nummer „The Last of The Real Ones“ lag.

Imminence sind eine Metalcoreband aus Malmö und begeistern seit einigen Jahren die Fans. Auf dem Album "This is Goodbye" findet man viele traurige und tiefgreifende Lieder. Einer dieser Songs ist "Diamonds", der nicht nur als Single hervorsticht, sondern auch einen Text hat, der zum Nachdenken anregt.

SYML, alias Brian Fennell, hat sein One-Man-Projekt aus Seattle ausgebaut und mit der Single "Clean Eyes" eine fröhlich klingende Indie-Pop-Nummer erschaffen. Doch auch dieses Lied hat eine tiefe Bedeutung, die wir hier interpretieren.