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Summary

Die besten "Nicht-CDs der Woche" 2007

Wenn es darum geht, seine Top 5 der erschienenen Alben des Jahres zu küren, merkt man erst, welche Leckerbissen der Musikredaktion vom Teller gefallen bzw. liegen geblieben sind. Entweder dem zu hastigen Essen, dem Sättigungsgefühl oder der fehlenden Zeit zum Essen geschuldet.

Hier nun vier Alben, welche trotzdem den Weg in euren Plattenschrank schaffen sollten. Vier Redakteure sagen warum..

Polarkreis 18 - Polarkreis 18

Die Auswahl war groß und nach einiger Selektion blieben vier Alben übrig: Charlotte Hatherley (The deep blue), Devendra Banhart (Smokey rolls down thunder canyon), Polarkreis 18 (dto), Friska Viljor (Bravo!).
Und das Rennen haben letztendlich Polarkreis 18 gemacht. Das gleichnamige Debütalbum der Band aus Dresden überzeugte auf ganzer Linie. Gekonnt eingesetzte Streicher, interessanter Spannungsaufbau und dessen Entladung und die unverwechselbare Kopfstimme machen dieses Album so hörenswert. Auch live kann die Band überzeugen und verdient es somit, noch einmal in das Gedächtnis gerufen zu werden.
Stephan Grunwald

Stars - The Bedroom After The War

Eigentlich stellt man sich ein Schlafzimmer nach einem heftigen Streit anders vor. Aufgefetzte Kissen, zerbrochene Vasen, wild herumliegende Bücher und auch Verletzungen und Brüche bei den beiden Protagonisten nicht aus- geschlossen. Die Stars setzen dieses – ja man kann von einem Konzept- album über Beziehungsprobleme sprechen – jedoch auf ganze andere Art und Weise um. Nämlich mit ruhiger, zur Opulenz neigender Melodieführung und herz- zerreißenden Texten. Diese sind auch die einzigen Anzeichen gemeinsam mit dem wunderschönen Zusammenspiel von Amy Millan und Torquil Campbell, welche überhaupt auf einen Konflikt hindeuten.
Nichtsdestotrotz ist das nunmehr vierte Album der Fünf aus Montréal quasi ein Prototyp eines jener rargewordenen Indie Alben, welche immer funktionieren sollte.
Constantin Muhs

Molotov Jive - When It's Over I'll Be Back Again

Die vier Schweden wurden vom Produzenten von Roxette entdeckt. Bis dahin spielten sie in der eigenen Garage die sie sich mit einem Boot teilten. Dann ging es schnell: innerhalb eines Jahres spielten sie auf großen Festivals und als Vorband von z.B. Mando Diao, die sie auch persönlich aus ihrer Heimat kennen. Dieses Jahr (ein Jahr nach der Veröffentlichung in Schweden) kam ihr Album auch in Deutschland raus, mit zwei Bonus-Songs die sie auch live spielen. 
Im Januar nehmen sie bereits ihr zweites Album auf, für das schon die meisten Songs existieren und die sie live schon spielen. Eine Arbeitswut die anscheinend typisch für schwedische Bands ist, siehe Mando Diao o.a. Bands. Da sich die vier Jungs aber schon seit der Schulzeit kennen, zusammen wohnen, leben und touren und die Gemeinsamkeit gewohnt sind, ist das ständige zusammen sein kein Problem. 
So werden wir schon bald was neues von dieser Band hören, die sich the sound of young sweden nennt und größer werden könnte als ihre schwedischen Vorgängerbands.
Boris Kunofski

The Hives - The Black And White Album

Lange hat es gedauert, bis das vierte Album der Hives in den Plattenläden stand, mein persönlicher Favorit für dieses Jahr. Ein Album welches zwar nicht völlig neu ist, also alten Fans die gewohnten Hivesklänge um die Ohren haut, aber auch ein paar experimentelle Teile enthält. Liegt vielleicht am frischen Wind des R´n´B Produzenten Pharell Williams der bei einigen Songs mitwirkte. Ein sehr schönes Album mit Schnellen Rhythmen, treibenden Schrammel-Gitarren und den charakteristische Gesang von Pelle Almqvist.
„Garage rock will never die, like orgasms will never die“, sagte The-Hives-Frontman Pelle Almqvist kürzlich in einem Interview. The Hives bleiben eben doch The Hives…
Elisa Kern

 

 

 

 

 

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