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Summary

Die "CD der Woche" des Jahres 2009

Was haben wir alle gestaunt als bereits im Januar 2009 ein redaktioneller Insider in vollkommener Euphorie verkündete, DAS Album des Jahres gehört zu haben. Diese waghalsige These stieß zwar zunächst auf verhaltene Skepsis, doch unzählige Alben, 48 CDs der Wochen und fast ein ganzes Jahr später müssen wir zugeben: so gewagt war der frühe Jubel dann doch nicht. Das besagte Album landete bei den diesjährigen Wahlen zur „CD der Woche des Jahres“ immerhin auf Rang 3, wurde von unzähligen Redakteuren auf Platz 1 gewählt und entpuppt sich als geheimer Sieger der Herzen, der jedoch aufgrund eines fiesen Punktesystems zwei anderen Herzenssiegern weichen muss. Welche das sind und wer wie wählte erfahrt ihr im Folgenden. Wir indes hoffen auch im Januar 2010 schon viele neue Alben des Jahres feiern zu können

Platz 1: The xx – xx

Stillness is the move. 2009 waren es vier blutjunge Briten, die diese Maxime der Dirty Projectors in musikalische Tat umsetzten. Und zwar mit kristallklaren Interpol – Gitarren, markanten Bassläufen und betont beiläufigem Duett – Gesang, Thema: Zwischenmenschliches. Von all dem aber bitte möglichst wenig. So zelebrieren The xx die Kunst des Weglassens, verweisen dabei noch ein wenig auf Aaliyah oder Chris Isaac, treffen damit prompt den popkulturellen Nerv der Zeit und generieren einen beachtlichen, Genre – übergreifenden Hype. Post – Punk statt New Rave, Minimalismus statt Overload, Konsens statt Kommerz. Einigen wir uns also auf:
das Album des Jahres `09.

 

Platz 2: Animal Collective – Merriweather Post Pavillion

Animal Collective sind wohl DIE Band 2.0. Jedem ihrer neun bisher erschienenen Studio- Alben haben sie einen anderen, experimentellen Sound verliehen. Dass dieser auf „Merriweather Post Pavillion“ so strukturfreundlich, kompakt und poppig wie noch nie anmutet, schadet nicht, sondern katapultiert die Band und deren Sound auf eine ganz eigene Ebene, wo Pop, All und Hit fusionieren.  So mauserten sich Ohrwürmer wie „Brother Sport“ zu absoluten Lieblingen der gaaanzen Musikredaktion, ächem…

 

Platz 3: Fever Ray – Fever Ray

Frau Karin Dreijer Andersson aus Schweden, die hauptberuflich mit ihrem Bruder als „The Knife“ fast nie live auftritt, faszinierte mit ihrem dunklen, kühlen und doch organischem Solo – Debüt, auf dem Intimität auf Verfremdung trifft und dem Hörer einen beklemmenden Einblick in tiefe menschliche und naturelle Abgründe gewährt. Mysteriös!

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Einzelcharts der Redakteure

Bauer, Daniela

  1. Kristofer Aström – Sinkadus
  2. Metric – Fantasies
  3. Gossip – Music For Men
  4. Tricky Meets South Rakkas Crew – s/t
  5. Kevin Devine – Brothers Blood

Eisner, Johanna

  1. Animal Collective – Merriweather Post Pavillion
  2. The xx – xx
  3. Wild Beasts – Two Dancers
  4. Fever Ray – Fever Ray
  5. Mumford & Sons – Sigh No More

Gork, Marc

  1. The Late Call – Leaving Notes
  2. Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure
  3. Kid Harpoon – Once
  4. autoKratz – Animal
  5. Editors – In This Light And On This Evening

Haupt, Lisa:

  1. The Whitest Boy Alive – Rules
  2. Andrew Bird – Noble Beast
  3. Editors – In This Light And On This Evening
  4. Friska Viljor – For New Beginnings
  5. Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix

Krause, Carolin

  1. The Whitest Boy Alive – Rules
  2. Animal Collective – Merriweather Post Pavillion
  3. Gossip – Music For Men
  4. Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix
  5. Glasvegas – Glasvegas

Lampe, Melissa

  1. Fever Ray – Fever Ray
  2. The xx – xx
  3. Telepathe – Dance Mother
  4. Au Revoir Simone – Still Light, Still Night
  5. Grizzly Bear – Veckatimest

Laude, Christian

  1. Portugal. The Man – The Satanic Satanist
  2. Klez.E – Vom Feuer der Gaben
  3. Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix
  4. Edward Sharpe & The Magnetic Zeros – Up From Below
  5. The Late Call – Leaving Notes

Muhs, Constantin

  1. The xx - xx // Animal Collective – Merriweather Post Pavillion
  2. Grizzly Bear – Veckatimest
  3. Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix
  4. autoKratz – Animal
  5. Jamie T. – Kings & Queens

Sauerwein, Jakob

  1. Marmaduke Duke – Duke Pandemonium
  2. Mumford & Sons – Sigh No More
  3. Kristofer Aström – Sinkadus
  4. The Black Box Revelation - Set Your Head On Fire
  5. Portugal. The Man – The Satanic Satanist

Wenzel, Yvette

  1. Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure
  2. The xx – xx
  3. Amanda Blank – I Love You
  4. Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix
  5. Gossip – Music For Men

Wörz, Fabian

  1. Fever Ray – Fever Ray
  2. Animal Collective – Merriweather Post Pavillion
  3. The Whitest Boy Alive – Rules
  4. The xx – xx
  5. Grizzly Bear – Veckatimest

Zwanzig, Arne:

  1. Fever Ray – Fever Ray
  2. The xx – xx
  3. Metric – Fantasies
  4. Friska Viljor – For New Beginnings
  5. Simian Mobile Disco – Temporary Pleasure

Die finnische Band Poets of The Fall hat im letzten Herbst das Album „Ultraviolet“ in die Läden gebracht. Eine sehr berührende Ballade daraus ist die Single „Dancing On Broken Glass“.

Um die kanadische Sängerin Avril Lavigne war es die letzte Zeit still und nun steht am 15. Februar das neue gleichnamige neue Album „Head Above Water“ in den Startlöchern. Darin erzählt Avril ihre Leidensgeschichte aus den vergangenen Jahren.

Die amerikanische Rockband AFI haben Ende 2018 ihre EP „The Missing Man“ herausgebracht. Am meisten stach der Titel „Trash Bat“ heraus, vor allem, weil man das Substantiv nicht gleich einzuordnen weiß.

Fall Out Boy sind eine Alternativerockband aus Chicago und begeistern seit vielen Jahren die Fans. Das Album „Mania“ brachte ihnen in Deutschland etwas mehr Bekanntheit, was auch nicht zuletzt an der poppigen Nummer „The Last of The Real Ones“ lag.

Imminence sind eine Metalcoreband aus Malmö und begeistern seit einigen Jahren die Fans. Auf dem Album "This is Goodbye" findet man viele traurige und tiefgreifende Lieder. Einer dieser Songs ist "Diamonds", der nicht nur als Single hervorsticht, sondern auch einen Text hat, der zum Nachdenken anregt.