Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Digitalism - Idealism

Bratzen und Rocken nennt sich die neue Hamburger Schule. Digital ist besser!

 

 

Band: Digitalism
Album: Idealism
Mitglieder: Jens Moelle, Ismail Tuefekci
Herkunft: Hamburg, Deutschland
Klang: New Rave 

Digital ist besser!

Dirk von Lowtzow erweist sich in dieser Hinsicht als gedanklicher Vorreiter einer wiederkehrenden Form des freigeistigen Feierns.

„Wir trinken“, „Wir haben Spaß“ und „Wir sehen kein Tageslicht“ sind drei unmissverständliche Auskünfte zweier Männer mit Namen Isi und Jens, die sich im Zweimanngespann Digitalism zusammenfassen lassen. Jens Moelle, eine dünne blasse Gestalt, kreiert zusammen mit dem türkischstämmigen Ismail Tuefekci von Hamburg aus etwas, was an eine Neuauflage zwischen Mr.Oizo und Daft Punk erinnert. Dampfhammer Beats, Synthie Knartz plus den derzeitig beliebten Schuss achtziger Flair lassen jeden Puls im Nu in die Höhe rasen. Fein säuberlich in Szene gesetzt auf ihrem Albumdebut „Idealism“.

Es sind Knaller wie die Singles „Zdarlight“ und „Jupiter Room“  die jedem Clubgänger ins Mark gehen. Es ist der Track „Idialistic“ der Digitalism einen Plattenvertrag beim Pariserlabel Kitsuné bescherte. „I have an idea that you are here, I have the idea that you were near“. Wenn man so will steht “Idialistic” für alles was den Sound auf „Idealism“ bestimmt. Hier finden sich New Orders Blue Monday genauso wieder, wie eine einfach vorgetragene Vokallinie, die nur eines will – Inidividualität vereinen. Jeder Syntheziseranschlag schmiegt sich wohl wissend an die ekstatischen Tänzer, um sie nach einer kurzen Atempause zu euphorischem Geschrei zu treiben, samt den zuckenden Muskelsträngen ihres Körpers.

Selbst Indiekids der ersten Stunde werden kaum Argumente finden sich Digitalism entziehen zu müssen. Zu gekonnt setzen Isi und Jens indieeske Zitate in „Pogo“ oder „I want I want“ um. Die raffinierte Struktur eines jeden Tracks frisst sich schneller in den willigen Körper als einem lieb ist. Stumpfsinn hin, Bratzen her. Endlich überrollt auch Deutschland die neue Rave Welle.

Wie zu guten alten Zeiten ist wieder einmal Frankreich der Ausgangspunkt. Die beiden Labels Ed Banger und Kitsuné mit ihren Protagonisten: Justice, Simian Mobile Disco, Tomboy und natürlich Digitalism bekommen allerdings ordentlich Beihilfe aus dem Mutterland des Rave. Von der Insel gesellen sich  beispielsweise  Klaxons und The Whip mit knackig elektronischer Indiepower dazu, wofür die hiesige Musikpresse bereits den Ausdruck New Rave geprägt hat.

Fazit: Digitalism laden zum ROCKEN!

Stumpfsinniger Tänzer: Marco Stahn

 

www.myspace.com/digitalism

www.myspace.com/maisonkitsune

stumpfsinnger Beitrag

 

"Exile" ist wohl eines der emotionalsten und tragischsten Songs, den Taylor Swift je geschrieben hat. Und diesmal ist es ein Duett mit Bon Iver. Die Ballade verspricht Großes. Packt die Taschentücher aus.

Selten hat eine Kollaboration in der deutschen Musikbranche in den letzten Wochen schon im Vorfeld für so viel Furore gesorgt, wie die von Katja Krasavice und Elif. Der neue Hit „Highway“ hat am 8. Januar das Licht der Welt erblickt. Doch was steckt...

Swan Songs III… Ich war sehr skeptisch, als ich hörte, dass Lord of The Lost noch ein drittes Mal die Klassikschiene einschlagen. Vielleicht dachten sie alle guten Dinge sind drei oder sie haben einfach zu viele gute Klassiksongs geschrieben? Wir...

Neues Album, neuer Stil, neue Taylor? Die Überraschung war groß, als Taylor Swift am Donnerstag, den 23. Juli, ankündigte, dass in weniger als 16 Stunden ihr neues Album „Folklore“ das Licht der Welt erblicken würde. „Die meisten Dinge, die ich für...

Am 15. Mai war es endlich soweit: Das langersehnt und durch Crowdfunding finanzierte erste Album der Schweizer Band Illumishade, "Eclyptic: Wake Of Shadows", hat das Licht der Welt erblickt und Anika hat eine ausführliche Review für euch verfasst.