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Summary

Five O'Clock Heroes - Bend to the breaks

Zur Zeit des Hypes um "The" Bands eine neue Band, die diesen Stil zwar nicht neu erfindet, ihn aber gekonnt mit ihrem eigenen mixt, um schlicht und schwungvoll aus der Reihe zu tanzen.

Band: Five O´Clock Heroes
Album: Bend To The Brakes
Mitglieder: Antony Ellis(Lead Vocals, Guitar), Elliot Thompson (Lead Guitar, Backing Vocals), Nader (Bass), Sam Embery (Drums)
Herkunft: New York, USA


Das angloamerikanische Quartett hat Vorbilder wie Elvis Costello und Joe Jackson, man erwartet viel wenn man sich diese Größen ins Gedächtnis ruft. Präsentiert bekommt man eine Band deren Musik durchaus an die späten 70er erinnert und eine Mischung aus Post-Punk, Rock´n´Roll und Ska ist.
Ihr Debütalbum haben sie im New Yorker Studio des ehemaligen Smashing Pumpkin James Iha aufgenommen und selbst finanziert. Der Aufwand hat sich gelohnt. Es sind zwölf eingängige Songs entstanden, die textlich durch schlichte Wahrheiten und musikalisch durch schnörkellose Gitarren, treibendes Schlagzeug und raffinierte Hooklines bestechen. Es macht Spaß sich diese Indiediscohits ins eigene Wohnzimmer zu holen und der charakteristischen Stimme des Sängers Antony zu lauschen.

Ihre verschiedenen kulturellen Hintergründe sind herauszuhören und bescheren uns sozusagen ein kontinentübergreifendes Klangerlebnis. Das Album ist leichte Kost, aber vor allem Songs wie „I´m In Control“ bringen jeden Arsch zum wackeln.

Nach eigener Aussage war es in New York ab 2000 für die jungen Musiker so was wie „eine natürliche Sache“ eine Band zu gründen. Sie wollten aufspringen auf den Zug den schon The Strokes, The Rapture und die Yeah Yeah Yeahs erwischt haben.

Mit ihrem Album "Bend To The Breaks" beweisen sie, dass es möglich ist.

the Rezensiererin of the week: Elisa Kern

Anspieltipps:

● Skin Deep
● Corporate Boys
● Stay The Night
● I´m In Control


der Beitrag zum reinhören

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