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Summary

Joasihno - A Lie

Joasihno bekommt Verstärkung.

Künstler: Joasihno
Album: A Lie
Mitglieder: Christoph Cico Beck und Nico Sierig
Herkunft: München
Klingt wie: The Notwist light meets Island

 

 

 

 

Vor ziemlich genau zwei Jahren überrumpelte das Album eines Künstlers die heiligen Radio UNiCC-Hallen, mit dem aufgrund seiner bis zu dem Zeitpunkt massiven Unbekanntheit nicht zu rechnen war: We Say: Oh Well eines Mannes namens Christoph Beck alias Cico aka Joasihno aus einem beschaulichen oberbayerischen Dorf überraschte mit sanftmütigen, minimalistischen und repetitiven Klängen, und loopte sich auf Anhieb in die Herzelein der durchweg melancholischen Redaktion.

Nun also A Lie. Die Vergangenheit von Cico hat sich selbstverständlich nicht wirklich verändert: Noch immer hat er Schlagzeug studiert und arbeitet hauptsächlich mit Kindern mit Behinderung als Musiklehrer an einer Förderschule. Auch die Nebenprojekte wie Aloa Input und MS. John Soda sind weiterhin vorhanden. Als immense Neuerung kommt jedoch ein wesentlicher Faktor in Form einer weiteren Persönlichkeit sowohl live als auch auf CD-Rom hinzu: Nicolas Sierig der Alternative-Pop-Band Missent To Denmark unterstützt Cico (gesprochen: Kiko) wo es nur geht und erweitert die Möglichkeit der musikalischen Umsetzung des Klangkosmos um immerhin das Doppelte.

Musikalisch machen sich die Einflüsse eines weiteren Kreativkopfes durchaus ebenfalls bemerkbar. So stehen beispielsweise die Texte mehr im Vordergrund: Wo früher, wenn überhaupt, Satzfragmente sich bis nahezu ins Unendliche wiederholten, bestehen dieses Mal Songs wie Oh Boy und Monja aus nachvollziehbaren und in sich geschlossenen Formulierungen, die sich mit den angesprochenen Ein-Satz- (meistens der Songtitel selbst) und komplett instrumentalen Tracks, die von ihrer ruhigen und getragenen Stimmung leben, abwechseln.

Die Einflüsse von Minimalmusikern wie Steve Reich oder Philipp Glass sind weiterhin omnipräsent. Dazu kommen etliche exotische Instrumente, von denen Lieschen Müller wohl noch nie in ihrem Dasein gehört haben dürfte. Stammten diese früher noch vorrangig vom afrikanischen Kontinent, so hat sich dies mittlerweile auf den kompletten Erdball ausgeweitet. Wohin das noch führen soll? Mal sehen, was das Universum noch so zu bieten hat.

Anspieltipps:

  • Oh Boy
  • We Are Dreaming Of The Dark
  • Monja

www.joasihno.de

Ruhig, melancholisch und herrlich unaufgeregt - so mag es auch: Christian Laude.

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