Radio UNiCC
Jetzt bei Radio UNiCC

Summary

Major Lazer- Guns Don't Kill People... Lazers Do

Diplo + Switch = Dancehall

Band: Major Lazer
Album: Guns Don't Kill People...
Lazers Do
Mitglieder: Die Herren von Diplo und Switch
klingt wie: M.I.A., Bonde Do Role, Santogold,

 

Die Zeit war reif.
Reif für ein  neues, lautes und mitunter sexuelles Dancehall-Album das einen mal so richtig durch schüttelt.

Major Lazer, das ist zu einer Hälfte Diplo, alias Wesley Pentz. Er hat das richtige Gespür dafür was die Kinder auf der Tanzfläche hören wollen. Von Elektro bis HipHop über Baile Funk und zurück. Er kann und macht so ziemlich alles. Im wahrsten Sinne des Wortes. M.I.A und Santigold verlieh er den letzten Schliff, mit Snoop Dogg und Robyn kooperiert er aktuell und ganz nebenbei verstreut er sein kreatives Gedankengut noch auf dem gesamten Globus.
Der kleine aschblonde Wesley globetrottet um die Welt wie es ihm gefällt um regelmäßig irgendwo in einem angesagten Club mit seinem Sound die Einrichtung auseinander zu nehmen. Alle Welt fährt total darauf ab und will ein Stück von Ihm. Aber nun genug gelobt.
Nach gemeinsamer Tour mit Switch, alias Dave Taylor, seinerseits ebenso Fachmann auf dem Gebiet des Dub und Dancehall, war der perfekte Partner gefunden und ein neues Projekt geboren.

Zur Aufnahme wurden stilecht Bob Marley's Tuff Gong- Studios in der Geburtsstätte des basswabernden Soundsystems, nämlich auf Jamaica gewählt.
So macht sich das Team mit Unterstützung der cliquen-internen Rapperinnen Santogold  und Amanda Blank an die Arbeit. Vorort suchen sie sich weitere Vokalisten zusammen und quetschen diese mit ihren Ideen und Track-Skizzen ins Aufnahmestudio. Die Mischung aus warmer Karibiksonne, genug Redbull mit Guinness und einem Grad an Produktivität den nur wenig andere Musiker an den Tag legen, formt sich bald ein Musik-Krach-Tanz-Shake-Album mit dem urkomischen, an den Projektnamen angelehnten Titel „Guns Don't Kill People... Lazers Do“.

Abseits des amerikanischen Mainstreams entstehen Songs die Tanzstoff ohne Ende liefern.

Bei „Hold the Line“ ist für jeden etwas dabei, Pferdeliebhaber bekommen Galopp und Gewieher auf die Ohren, Iphone-Fanatiker einen  Handy-Klingelton im Endlos-Sample und Männer eine sexy Frauenstimme, alles ab geschmeckt mit einem groovenden Offbeat.

Dazu gibt es ein schlichtweg geniales Video in dem das Alter-Ego der beiden, ein fiktiver schwarzer 80er Jahre Comic-Held gegen Vampire kämpft.
Der Reggae kommt dabei allgemein hin natürlich nicht zu kurz. In „Can't Stop now“ verlangen  echolastiges Gerassel und staubige Dubsounds nach jeder Menge Sonne, Sand und Sanddorn- Coktails.
„What you like“,war in der Rohfassung wohl so etwas wie ein musikalischer Porno und musste  zensiert werden. Übrig bleibt ein Song der dennoch genug sexuelle Zweideutigkeiten und schöne Retro-Sounds enthält. 
Wesley selbst sagt: „Es war immer schon mein Anspruch, Ungewohntes in meinen Sound zu injizieren, ob ich jetzt einen Dubstep-Beat in ein HipHop-Stück einbaue oder versuche, House für ein Reggaepublikum zu machen - ich bin immer zuerst DJ und liebe es, die Stile zu mischen.“

Wir sagen: das große Stil-Potpourri ist ihm gelungen. Kein Song klingt gleich, kein Song klingt wie schon mal da gewesen. Dieses Album macht Spaß, rund um die Uhr, das macht sich bereits nach dem ersten Hördurchlauf bemerkbar.

Fazit: Das wilde Aufeinandertreffen zweier Koryphäen und verschiedenster Musiker hinterlassen am Ende ein genial anmutendes post-modernes Dancehall-Album. Surfgitarren, Marschtrommeln, Tubas, Rave-sirenen... Diplo und Switch mixen alles was bei drei nicht auf den Bäumen ist.

Anspieltipps:

  • Hold the Line
  • When you hear the bassline
  • Keep it goin' louder

 

Im Netz:

www.majorlazer.com

www.myspace.com/majorlazer

 

 verschwitzt auf dem dancefloor: Melissa Lampe

 

Der wilde Mix erklärt im MP3 - Format. 

 

 

Fall Out Boy sind eine Alternativerockband aus Chicago und begeistern seit vielen Jahren die Fans. Das Album „Mania“ brachte ihnen in Deutschland etwas mehr Bekanntheit, was auch nicht zuletzt an der poppigen Nummer „The Last of The Real Ones“ lag.

Imminence sind eine Metalcoreband aus Malmö und begeistern seit einigen Jahren die Fans. Auf dem Album "This is Goodbye" findet man viele traurige und tiefgreifende Lieder. Einer dieser Songs ist "Diamonds", der nicht nur als Single hervorsticht, sondern auch einen Text hat, der zum Nachdenken anregt.

SYML, alias Brian Fennell, hat sein One-Man-Projekt aus Seattle ausgebaut und mit der Single "Clean Eyes" eine fröhlich klingende Indie-Pop-Nummer erschaffen. Doch auch dieses Lied hat eine tiefe Bedeutung, die wir hier interpretieren.

Nach zehn Jahren hat sich Ashley Tisdale wieder ans Mikrofon getraut und hat mit "Voices in My Head" eine sehr ehrliche Offenbarung geliefert, die das neue Album "Symptoms", was 2019 erscheinen wird, in ein überraschendes Licht rückt.

Wir haben euch auf Instagram gefragt, welchen Song wir in die Lieder-Lupe nehmen sollen und das Ergebnis war eindeutig. Ihr wolltet die Kieler Indieband Leoniden. 2014 gegründet sind sie auf Erfolgskurs.