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Summary

Pale - Brother.Sister.Bores!

Das nunmehr sechste Studioalbum der „Piefkes“ aus Aachen schickt sich an, der nun wirklich endgültige Durchbruch der Band zu werden und der Versuch ihren Beat zu manifestieren.

Bandname: Pale
Album: Brother.Sister.Bores!
Mitglieder: Christian Dang (Gitarre, Gesang), Holger Kochs (ebenfalls), Jonas Gervink (Klavier), Jürgen Hilgers (Bass), Stephan Kochs (Schlagzeug)
Herkunft: Aachen
Musikrichtung: Indie-Pop

Das nunmehr sechste Studioalbum der „Piefkes“ aus Aachen schickt sich an, der nun wirklich endgültige Durchbruch der Band zu werden und der Versuch ihren Beat zu manifestieren.

Von selbst kam der Erfolg der „PaleFive“ sicher nicht. Tourte man doch jahrelang kreuz und quer durch die alternativen Jugendzentren der Republik und erspielte sich so Fan für Fan.
Der letztjährigen Support-Tour für Kettcar scheint es wohl auch geschuldet, dass Pale jetzt auch im Grand Hotel van Cleef residieren dürfen. Klar, dass sich auch ihr neuer Labelchef Thees Uhlmann freut über: „…die zweite erstklassige Sache aus Aachen des Jahres 2006“.

„A Beat Manifesto“ lautet der Untertitel zu Brother.Sister.Bores! und stellt so gesehen nur die „neue Ernsthaftigkeit“ der Band in den Vordergrund. Zugegeben, auch wenn das Vorgängeralbum „How to Survive Chance“ schon andeutete, Pale werden erwachsen und vorbei mit Teenage Heaven, ist es schon irgendwie erstaunlich wie ernst die neue Platte dann geworden ist. Der Immergut-Samplerbeitrag „I Am Sorry“ kündigte schon vor Wochen einen weiteren Schritt in der nunmehr 13 jährigen Bandgeschichte an. Reifer, weniger ironisch sei man geworden ohne jedoch gleich mit dem Zeigefinger politische Manifeste zu verkünden.

Schon mit dem balladenhaften Auftakt „Take Me Out, Bouncers!“ kündigt sich an, dass Pale längst nicht mehr die Emo-Typen von damals sind. Piano, Streicher und durchdachte Strukturen ziehen sich durchs Album. Das aber auch getanzt, oder zumindest auffälligst mit dem Fuße gewippt werden darf, wird einem dann beim vielleicht „paligsten“ Stück (mit blass oder bleich sollte dies jedoch nicht verwechselt werden) „You Wanna Be So Good“ klar. Beat besitzt dieser Song ebenso wie der Rest der Platte.
Inwieweit Pale mit ihrer wohl sanftesten Platte live immer noch genauso mitreisend sind, wie in alten Tagen, wird sich zeigen.

Vielleicht sind Pale weniger Emo und mehr Pop mit Brother.Sister.Bores!, dafür aber sicherlich leidenschaftlicher geworden. Das ist vielleicht wohl nur ein Vorteil am Älterwerden.

Anspieltipps:

  • You Wanna Be So Good
  • Keep On. Bad Bird
  • I Am Sorry (You Are Not)

not bored: Niels Gaebel
 

Mehr: www.pale-band.de

Der Hörbeitrag

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